Digitalisierungs-Triple II: ‚Abbildungsraum’

Eine Labor-Reihe zum Thema freie darstellende Kunst in digitalen Zeiten

Zielgruppe: Kunst- und Kulturschaffende der freien darstellenden Künste, die spezifische Fragestellungen/Ideen zur Abbildung und/oder Dokumentation ihrer Kunst im digitalem Raum (weiter)entwickeln möchten

Bewerbungsschluss: 30. Juni 2017

Digitalisierung ist omnipräsent. Sie verändert die Konzeption, Produktion, Distribution und Rezeption von Kunst und Kultur. Mit schier unbegrenzten Möglichkeiten, die sie bereithält, nimmt aber auch die Unübersichtlichkeit zu. Hinzu kommt der mangelnde Austausch von Wissen und Praktiken zwischen den Welten Kunst, Softwareentwicklung und Wissenschaft.

Das Digitalisierungs-Triple I: ‚Kunstraum’ fand von November 2016 und Februar 2017 statt und hatte Kunst- und Kulturschaffende der freien Szene eingeladen, Fragestellungen in Verbindung zum Kunstraum zu bearbeiten.

Inhaltlich konzentriert sich das Digitalisierungs-Triple II dieses Mal auf den ‚Abbildungsraum’:

  • Wie kann flüchtige Kunst mit Mitteln der Digitalisierung überhaupt festgehalten werden?
  • Welche Relevanz und welche Chancen bestehen in der Archivierung und Nutzbarmachung von Digitalisaten?
  • Wie kann sich Kunst dabei nicht nur präsentieren, sondern eine eigene digitale Form entwickeln?
  • Und wie kann digitalisierte - oder auch digital produzierte - Kunst berühren, rezipiert und vermittelt werden?

Jedes der drei Teams setzt sich aus jeweils einem/r Vertreter*in oder einer Vertreter*innengruppe aus den Feldern Kunst, Programmierung und Wissenschaft zusammen. Alle drei Teams haben die Möglichkeit, im Rahmen des Public Exchange ihre Ergebnisse zu präsentieren.


Teilnahmevoraussetzungen

  • Akteur*in der freien darstellenden Künste Berlin
  • Motiviert, im Rahmen des Digitalisierungs-Triples an Digitalisierungsstrategien zu forschen sowie konkrete Ideen zu erarbeiten, die den eigenen Kunstraum betreffen
  • Lebensmittelpunkt in den kommenden Monaten in Berlin und in Berlin gemeldet
  • Fundierte Kenntnisse der deutschen Sprache


Bewerbung

Wir bitten um die Einreichung eines Lebenslaufes, aus dem der beruflich/künstlerische Werdegang hervorgeht, sowie eines Motivationsschreibens (Bewerbungsformular), aus dem die Motivation, an dem Digitalisierungs-Triple teilzunehmen, ersichtlich wird. Aus der Motivationsbeschreibung sollte die Fragestellung bezüglich einer möglichen oder schon existierenden Abbildung der eigenen Kunst im digitalen Raum zu erkennen sein.

Die Bewerbung ist bis 30. Juni 2017 möglich.

Bewerbungen sind ausschließlich per E-Mail an beratung(at)pap-berlin.de über das Bewerbungsformular einzureichen.

Eine Auswahl aus den Bewerbungen trifft die Leitung des Programms in Kooperation mit den jeweiligen Expert*innen des Digitalisierungs-Triple Runde ‚Abbildungsraum’.

Digitalisierungs-Triple I-III

Die Labor-Reihe Digitalisierungs-Triple setzt insgesamt 3 inhaltliche Schwerpunkte:

Digitalisierungsraum I: ‚Kunstraum’
Welche Möglichkeitsräume öffnet die Digitalisierung für den Kunstraum der freien darstellenden Künste jenseits des digitalen Theatermarketings und der Totalvereinnahmung durch die Kreativitätsindustrie? Wie produziert die Verbindung von darstellender Kunst und Digitalität realistisch phantastische Formen von Darstellung?

Digitalisierungs-Triple II: ‚Abbildungsraum’ (Ausschreibung läuft)
Wie wirkt sich die Digitalisierung auf den Abbildungsraum der Kunst aus? Welche Relevanz und welche Chancen bestehen in der Archivierung und Nutzbarmachung von Digitalisaten?

Digitalisierungs-Triple III: ‚Politikraum’ (2018)
Gibt es Schnittmengen zwischen den politisch-gesellschaftlichen Anliegen von kritischen freien Theatermacher*innen und Netzaktivist*innen? Kann man von- und miteinander lernen?