Programm Branchentreff 2015

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Donnerstag 15:00 Uhr Prinzenhof @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Vernetzungsformat

Kulturbüro Zwei Eulen: Initiative Gastfreundschaften

Die Initiative Gastfreundschaften des Hamburger Kulturbüros „Zwei Eulen“ soll den „Mittelbau“ der freien darstellenden Künste auf der Administrationsebene besser vernetzen, d.h. jene AkteurInnen, die vornehmlich abseits der Zentren produzieren, in kleineren Städten und im ländlichen Raum, häufig mit weniger Ressourcen.

Das Netzwerk besteht seit April 2015 und befindet sich weiterhin im Aufbau, d.h. neue Gesichter und Interessierte sind herzlich willkommen. Die TeilnehmerInnen erhalten zum diesjährigen Branchentreff in Berlin eine Einführung ins Programm und werden mit Hinblick auf das Jahr 2016 bestehende Ideen weiterentwickeln und, hoffentlich, neue Gastfreundschaften knüpfen.

Ziel ist es, ein gemeinsames "Szenewissen" im Bereich Organisation und Administration zu sammeln, die weißen Flecken auf der Landkarte zu füllen, Anlässe für lokale Diskurse zu schaffen und profilbasierte Bündnisse anzustoßen.

Veranstaltung mit beschränkter TeilnehmerInnenzahl (siehe Anmeldeformular)!

Donnerstag 16:30 Uhr Prinzenhof @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V

Bar und Registrierung

Donnerstag 17:00 Uhr Prince Charles @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Workshop

Chang Nai Wen, Susanne Hamelberg, Mascha Pöhls und Cathrein Unger: Lab for Meeting of Practical Minds

[auf Deutsch]

Networking, Positionierung, Vermittlung: Welche Formate bieten sich an, um die überaus qualifizierten AkteurInnen der darstellenden Künste buchstäblich dort abzuholen, wo sie gerade stehen? Wie kann interdisziplinäre Teamarbeit mit Networking verbunden werden? Wie finden sich kluge Köpfe und Körper zu gestaltenden Teams zusammen? Wie werden interdisziplinäre Teams handlungsfähig? In einer Kooperation von Sisyphos, der Flugelefant und MakeMeMatter (UdK Berlin Career College) bieten Chang Nai Wen, Susanne Hamelberg, Mascha Pöhls und Cathrein Unger einen Workshop an, um spielerisch mit den Teilnehmenden zu erforschen, wie Networking eine neue Qualität bekommen kann, um sich untereinander zu vernetzen und gleichzeitig die Potentiale dieses Formats miteinander auszuloten.

Wir bieten diesen Workshop bewusst vor der eigentlichen Eröffnung an, um den Menschen, die den Branchentreff zum Netzwerken nutzen wollen, die Möglichkeit zu geben ihre „skills“ zu schärfen, ihre Fragestellungen zu reflektieren und gemeinsam zu erforschen, was eine Begegnung im beruflichen Kontext eigentlich sein kann.

Donnerstag 19:00 Uhr TAK @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Eröffnung

Eröffnung des 3. Branchentreffs mit Beiträgen von Prof. Dirk Baecker, Lisa Lucassen, den VeranstalterInnen und Anderen. Im Anschluss Eröffnungsfeier mit DJs und Buffet

Mit zwei zentralen Vorträgen, einmal aus der Theaterwelt heraus und einmal über die Theaterwelt, wollen wir die wichtigsten Themenfelder des Branchentreffs anstoßen und die Begegnungen, die Reflexionen und die Kollaborationen der folgenden zwei Tage gemeinsam beginnen.

Im Rahmen der feierlichen Eröffnung werden die veranstaltenden Verbände die TeilnehmerInnen des Branchentreffs begrüßen. Lisa Lucassen, Vorstand des LAFT Berlin und Mitglied des Performancekollektivs She She Pop, reflektiert Ihre Zeit in der freien Szene und wagt einen Ausblick auf die Zukunft. Prof. Dr. Dirk Baecker, profilierter Systemtheoretiker mit einer großen Nähe zum Theater (Autor des Buches „Wozu Theater?“), spricht über das Theater der nächsten Gesellschaft.

Die veranstaltenden Verbände laden die TeilnehmerInnen zu einem Glas Sekt und einem Imbiss ein.

Im Anschluss feiern und tanzen wir zu den großartigen DJs Danny D. (Casper Band) und Pohlmannstyle!

Freitag, 9. Oktober 2015

Freitag 10:00 Uhr Prinzenhof @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V

Frühstück und Registrierung

Freitag 10:30 Uhr Freiraum/Terrasse 3. OG @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Workshop

Ece Pazarbasi - Berlin Art Grant Clinic: Funding Workshop

[auf Englisch]

Die Berlin Art Grant Clinic bietet einen Crashkurs an, der den TeilnehmerInnen einen Überblick und das Handwerkszeug gibt, um einen wettbewerbsfähigen Förderantrag einzureichen.

In diesem Seminar werden die TeilnehmerInnen Schritt für Schritt durch die narrative Struktur eines Förderantrags geleitet. Sie werden lernen die Projektbeschreibung und das KünstlerInnenstatement zu formulieren. Zusätzlich werden Wege erforscht, passende deutsche und internationale Ausschreibungen und Förderinstitutionen zu finden.

Diese Veranstaltung ist leider restlos ausgebucht und die Warteliste

auch schon voll.

Wir freuen uns über die große Nachfrage und bitten um Verständnis.

Beteiligte:

  • Ece Pazarbasi (Berlin Art Grant Clinic)
Freitag 10:30 Uhr Prince Charles @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Workshop

Mads Høbye/Nicolas Padfield: Interface Workshop

[auf Englisch]

Der Vorschlag, einen Interface Workshop beim Branchentreff zu veranstalten, entwickelte sich im Laufe des Branchentreff BarCamps beim 100° Festival 2015.

Welche der neuen Technologien lassen sich in den darstellenden Künsten sinnvoll und würdevoll einsetzen? Wo findet man Pfade, die einen schnell dazu ermächtigen, sich eine neue Technologie anzueignen? Welche Technologien lassen sich mit branchenüblichen Budgets realisieren?

Mit Mads Høbye und Nicolas Padfield konnten wir zwei hoch spannende Forscher und Künstler aus Dänemark gewinnen. Sie wandeln scheinbar ohne Mühe zwischen der digitalen und der analogen Welt, haben ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse von Robotern und Interface Komponenten, die mit Menschen agieren können und haben ein paar der spannendsten Kunstprojekte entwickelt, die wir je gesehen haben. Sie bieten in dem ca. vierstündigen Workshop zunächst ein umfassendes, inspirierendes Showcase aktueller Projekte in diesem Bereich, dann wird gemeinsam an bühnenfähigen Interfaces gearbeitet und schließlich eine individuelle und kompakte Einführung in kreatives Programmieren geboten.

Es sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig (außer Neugierde), aber Mads und Nicolas bitten die TeilnehmerInnen einen eigenen Laptop mitzubringen und das Programm „Processing“ vorher zu installieren (www.processing.org). Mehr zur Arbeit von Nicolas und Mads findet man hier: www.illutron.dk und hier www.hobye.dk

Diese Veranstaltung ist leider restlos ausgebucht und die Warteliste auch schon voll.

Wir freuen uns über die große Nachfrage und bitten um Verständnis.

Freitag 10:30 Uhr TAK mittel @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Finale

Marketingwettbewerb Finale

Im Rahmen des Branchentreffs präsentieren die 10 FinalistInnen des Marketingwettbewerbs die Pitches zu ihren Marketingkonzepten der Jury und dem Publikum. In unterhaltsamer Form erfahren die BesucherInnen so nicht nur viel über die einzelnen Gruppen und KünstlerInnen, sondern auch über die oft so unterschiedlichen Ansätze des Theatermarketings.

Der jährliche Marketingwettbewerb des Performing Arts Programm sucht die außergewöhnlichsten Kommunikations- und Marketingkonzepte der Stadt.

Alle AkteurInnen der freien darstellenden Künste waren aufgerufen, sich mit ihren eigenen Marketing- und Kommunikationsbedürfnissen zu beschäftigen und ein innovatives, für die eigene Situation passgenaues Kommunikations- und Marketingkonzept zu entwickeln.

Die zwei besten Konzepte werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt und erhalten 12.000€ bzw. 7.500€. Beim dritten Preis handelt es sich um einen Publikumspreis, der mit 500€ dotiert ist.

Freitag 10:30 Uhr TAK klein @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Vortrag & Gespräch

Thomas Renz: Nicht-Besucherforschung

Thomas Renz forscht am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim. Sein zentrales Forschungsobjekt ist das Publikum, aber nicht unbedingt das Publikum, das ins Theater geht, sondern jenes, das eben nicht hingeht. Und warum geht es nicht hin? Welche Barrieren hindern Menschen am Besuch eines Theaters? Und was können Theaterschaffende unternehmen, um diese Barrieren abzubauen? Antworten auf diese Fragen hat Thomas Renz im Rahmen seiner Forschungen gefunden und präsentiert sie beim diesjährigen Branchentreff.

Freitag 11:00 Uhr motion*s Tanzstudio @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Bibliothek

Kollektive Neuausrichtung#1 Verweigerung - Eröffnung der temporären Bibliothek

Mit seinen vielzähligen Vernetzungs- und Optimierungsangeboten bildet der Branchentreff den idealen Hintergrund für den inszenierten Versuch, sich kollektiv dem Diktat des Aktiven zu entziehen und Zeit durch ausgedehntes „Zögern“, „Unterlassen“, „Nichtstun“… zu „verschwenden“ oder vielleicht eigentlich zu nutzen...

Für den Zeitraum des Branchentreffs wird am Freitag, um 11 Uhr, im motion*s Tanzstudio eine temporäre Bibliothek eröffnet, in der Bücher und Texte zum Thema Müßiggang, Zurückhaltung, negative Performanz, Verweigerung von Relevanz, Schweigen, Geheimnis… gesammelt werden.

Wir bitten alle, die zu diesen Themen Texte oder Bücher besitzen, herzlich, diese mitzubringen und mit anderen zu teilen – entweder indem sie ihre Bücher dort ablegen oder auch für andere daraus vorlesen. Die Bibliothek ist permanent betreut.

Die temporäre Bibliothek ist vorbereitender Teil für den am Samstag stattfindenden Workshop/Lecture und Diskussion, die der Zeitgenössische Tanz Berlin unter dem Titel „Kollektive Neuausrichtung #1 Verweigerung/‚Yes I CAN’T’“ gemeinsam mit Dr. Alice Lagaay konzipiert hat.

Freitag 11:00 Uhr Probebühne @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Beratung

Marie Le Sourd: Einzelberatung

Von der Beratungsstelle des Performing Arts Programm werden während des Branchentreffs Einzelberatungen zu individuellen Fragestellungen angeboten.

Diese Veranstaltung ist leider restlos ausgebucht und die Warteliste

auch schon voll.

Wir freuen uns über die große Nachfrage und bitten um Verständnis.

Freitag 12:00 Uhr TAK klein @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Vortrag & Gespräch

Prof. Dr. Wolfgang Ullrich: Werkdämmerung – Über die Erodierung des Werkbegriffs

Der Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich denkt weiter und genauer als viele andere. Er „ist ein brillanter Autor und Rhetoriker“ (SWR, 2014). Mit „Habenwollen“ (2008) hat er das bisher beste Buch über Konsumkultur geschrieben: wissenschaftlich, aber klar und verständlich und vor allem packend und bewegend.

Genauso bewegend ist „Des Geistes Gegenwart“ (2014): Ein leidenschaftliches, fröhliches und fundiertes Plädoyer für die Geisteswissenschaften und den Diskurs zwischen Menschen.

Mit „Werkdämmerung“, dem Vortrag, den er ihm Rahmen des Branchentreffs halten wird, nähert Ullrich sich den Fragen, die der erodierte Werkbegriff für KünstlerInnen und Gesellschaft aufwirft.

Viele Werke der darstellenden Kunst sind nicht mehr oder weniger flüchtig als Werke der bildenden Kunst. Die „experience“ scheint einen Teil der Kunsterfahrung zu ersetzen und gibt damit auch einen Teil der Urheberschaft dem Konsumenten. Was bedeutet das für Kunstschaffende in der Gesellschaft?

Freitag 13:00 Uhr Prinzenhof @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Essensformat

Lunch mit VertreterInnen fördernder Institutionen

An jeweils einem Tisch nimmt ein/e Vertreter/in einer fördernden Institution Platz und bietet die Möglichkeit zum informellen Gespräch während des gemeinsamen Mittagessens.

Freitag 14:30 Uhr Probebühne @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Workshop

Chang Nai Wen, Susanne Hamelberg, Mascha Pöhls und Cathrein Unger: Lab for Meeting of Practical Minds

[auf Englisch]

Networking, Positionierung, Vermittlung: Welche Formate bieten sich an, um die überaus qualifizierten AkteurInnen der darstellenden Künste buchstäblich dort abzuholen, wo sie gerade stehen? Wie kann interdisziplinäre Teamarbeit mit Networking verbunden werden? Wie finden sich kluge Köpfe und Körper zu gestaltenden Teams zusammen? Wie werden interdisziplinäre Teams handlungsfähig? In einer Kooperation von Sisyphos, der Flugelefant und MakeMeMatter (UdK Berlin Career College) bieten Chang Nai Wen und Susanne Hamelberg, Mascha Pöhls und Cathrein Unger einen Workshop an, um spielerisch mit den Teilnehmenden zu erforschen, wie Networking eine neue Qualität bekommen kann, um sich untereinander zu vernetzen und gleichzeitig die Potentiale dieses Formats miteinander auszuloten.

Freitag 14:30 Uhr Freiraum/Terrasse 3. OG @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Vortrag & Gespräch

Marie Le Sourd, Laura Seifert: Funding in the EU

[auf Englisch]

Welche Fördermöglichkeiten bieten sich in Europa? Worauf zielen die unterschiedlichen Fördermodelle? Wie werden sie sich in absehbarer Zukunft verändern? Welche Rolle spielt der europäische Kommissar für Bildung und Kultur?

Zu diesen und weiteren Fragen geben Marie Le Sourd (On the Move) und Laura Seifert (Kulturförderpunkt Berlin) Antworten.

Freitag 14:30 Uhr TAK klein @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Vortrag & Gespräch

Thomas Venker: Pop & Insolvenz

Thomas Venker schreibt seit den frühen 90ern über Pop. Er hat MusikerInnen, ihre Werke und Produktionsbedingungen in der Pre-Napster-Zeit kennengelernt und dann durch alle Höhen und vor allem Tiefen dieser Branche begleitet. Konsequenterweise hat er dann, nach Jahren als Chefredakteur der Intro, zusammen mit Linus Volkmann das „Kaput – Magazin für Insolvenz & Pop“ gegründet.

Hier reflektiert er in Reportagen und Interviews mit Pop-AkteurInnen, wie sich ihre Arbeit und ihr Leben verändert haben, welche Strategien sie wählen, um die Herausforderungen des selbständigen Produzierens, Vermarktens, Performens und Lebens zu meistern. Von den Erkenntnissen, die er mit dieser Arbeit gewonnen hat, wird er im Rahmen des Branchentreffs erzählen.

Freitag 14:30 Uhr TAK mittel @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Gespräch

Update Kulturpolitik Berlin – Was passiert gerade bei den Haushaltsverhandlungen?

An diesem Tag wird der Kulturhaushalt (2016/2017) im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses gelesen.

Was das bedeutet, wie es dazu kam und wie sie die kulturpolitischen Herausforderungen der nächsten Monate einschätzen, erklären Mitglieder der Koalition der freien Szene.

Beteiligte:

  • Christophe Knoch (Koalition der Freien Szene)
  • Gabriele Schulz (Stellvetretende Geschäftsführerin des Deutschen Kulturrates)
Freitag 15:30 Uhr TAK klein @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Vortrag & Gespräch

Annelies van Assche: Working and Living Conditions of Contemporary Dance Artists

[auf Englisch]

Die sozio-ökonomischen Lebensbedingungen zeitgenössischer Tänzerinnen und Tänzer sind besonders und oft prekär. Vieles ist sehr ähnlich wie bei anderen freischaffenden KünstlerInnen, aber im Tanz kommt eine oft extrem hohe Mobilität dazu (durch die Abwesenheit einer Sprachschranke) und die besonders hohen körperlichen Anforderungen, die nicht nur eine oft jahrzehntelange Ausbildung voraussetzen, sondern häufig auch einen Berufswechsel in den Dreißigern vorprogrammieren, oder im schlimmsten Fall schwere körperliche Langzeitfolgen zur Folge haben. Die Mobilität und das schnelle Diffundieren in andere Berufsfelder haben aber auch zur Folge, dass sich schwerer valide Zahlen erfassen lassen, mit denen man gegenüber Politik und Förderinstitutionen argumentieren kann. Annelies van Assche hat sich diese große Aufgabe vorgenommen, hat bereits die sozio-ökonomischen Bedingungen zeitgenössischer Tänzerexistenzen in Flandern untersucht und weitet ihre Arbeit jetzt auf Berlin aus, um zu einer belastbaren Vergleichbarkeit zu kommen.

Im Rahmen des Branchentreffs schildert sie ihre bisherigen Forschungsergebnisse und erläutert ihre Beobachtungen dazu, wie unterschiedliche sozio-ökonomische Bedingungen kreative Prozesse beeinflussen und wie sie ihre Untersuchungen in Berlin fortzusetzen plant.

Freitag 15:30 Uhr TAK mittel @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Workshop

AnonymoUS: Workshop Selbstmarketing

In einem Theater alle Darstellenden komplett in der Anonymität verschwinden zu lassen, ist ein radikaler Akt. Die Gesichter und die Mythen von KünstlerInnen in den darstellenden Künsten sind seit den ersten Bühnen die zentralen Motive des Theatermarketings. Die Eitelkeit unter darstellenden KünstlerInnen ist sprichwörtlich. AnonymoUS agiert ganz anders. Verschiedene Performer haben sich entschlossen sich in die Unerkennbarkeit zu begeben. Ein radikaler Akt, der als Marketingmaßnahme sehr erfolgreich war. So wie die globale Bewegung "Anonymous" trotz einer sehr marketingkritischen Grundhaltung auch sehr erfolgreich ist und eine starke internationale Marke aufgebaut hat, so hat AnonymoUS ausgesprochen erfolgreich in Berlin das Theaterstück "Insight Men" produziert.

Beteiligte:

  • N.N. (AnonymoUS)
Freitag 15:30 Uhr Prince Charles @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Vortrag & Gespräch

Prof. Dr. Frank Adloff: Die Konvivialisten

Die globalen Probleme des Klimawandels, der Armut, der sozialen Ungleichheit oder der Finanzkrise erfordern ein Umdenken und veränderte Formen des Zusammenlebens. Viele Bewegungen, Initiativen und Gruppierungen suchen aktuell schon nach alternativen Wegen. Ihnen allen gemeinsam ist das Streben nach einer neuen Kunst, miteinander zu leben (con-vivere).

Seit dem Jahr 2010 begannen immer mehr WissenschaftlerInnen über die Aktualität von Konvivialität und Konvivialismus zu debattieren und starteten eine Diskussion über die Fehlentwicklungen zeitgenössischer Gesellschaften, die Kapitalismuskritik mit Konzepten für eine Neudefinition von Reichtum und Wohlstand verbindet. Frank Adloff hat die deutsche Version des konvivialistischen Manifests veröffentlicht.

Freitag 16:00 Uhr CLB Collaboratorium @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Gespräch

Herbordt/Mohren: Einzelgespräche: Vorgestellte Institutionen

Seit einigen Jahren stellen Herbordt/Mohren die Frage, was es heißt, hier und heute Kunst und Theater zu produzieren. Und sie fragen, welche Möglichkeiten es gibt, sich in der Welt, die uns umgibt, einzurichten, in ihr zusammenzuleben – und zu arbeiten. Ihre Arbeiten der letzten Jahre sind alle Teil von „Die Institution“ (http://www.die-institution.org/)

Ab 16:00 Uhr stellen sie in Einzelgesprächen Die Institution vor. (Anmeldung vor Ort erforderlich.)

Freitag 16:30 Uhr Prince Charles @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Essensformat

Kaffee & Kuchen mit VertreterInnen von Festivals für Theater, Performance und Tanz

Bei gemeinsamem Kaffee und Kuchen bietet sich die Möglichkeit zum informellen Austausch mit VertreterInnen einiger nationaler und internationaler Festivals für Tanz, Theater und Performance.

Freitag 16:30 Uhr Freiraum/Terrasse 3. OG @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Beratung

Laura Seifert: Einzelberatung

Von der Beratungsstelle des Performing Arts Programm werden während des Branchentreffens Einzelberatungen zu individuellen Fragestellungen angeboten.

Diese Veranstaltung ist leider restlos ausgebucht und die Warteliste

auch schon voll.

Wir freuen uns über die große Nachfrage und bitten um Verständnis.

Freitag 17:30 Uhr TAK klein @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Gespräch

Elena Polzer, Daniel Brunet: Independent Infrastructures in Dance and Theater in Berlin

[auf Englisch]

Elena Polzer von ehrliche arbeit und Daniel Brunet vom English Theatre Berlin | International Performing Arts Center arbeiten seit vielen Jahren prägend in der freien Szene Berlins. Sie geben einen Überblick über die Infrastruktur der Freien Szene Berlins und beantworten die Fragen der TeilnehmerInnen.

Sie verfügen nicht nur über profunde Kenntnisse der Strukturen, sondern haben auch, gerade durch ihre häufigen Kollaborationen mit internationalen KünstlerInnen, viel Erfahrung in der Vermittlung der oft nicht einfach zu überblickenden Berliner Theaterlandschaft.

Freitag 17:30 Uhr CLB Collaboratorium @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Podiumsgespräch

Melanie Mohren, Dr. Bastian Lange, Ursula Achternkamp, Dr. Natascha Siouzouli und Andreas Gebhard: Institutionen - Podiumsgespräch

Was macht eine Institution aus? KünstlerInnen, KuratorInnen und WissenschaftlerInnen diskutieren welche Aufgaben Institutionen erfüllen und welcher Kritik sie zu unterziehen wären. Und: wie Institutionen anders gedacht werden könnten.

Wir freuen uns auf den Wirtschaftsgeographen Dr. Bastian Lange, die Künstlerin Ursula Achternkamp und die Theaterforscherin Dr. Natascha Siouzouli sowie Melanie Mohren von Herbordt/Mohren.

Freitag 17:30 Uhr Penthouse @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Vortrag & Podiumsdiskussion

Prof. Dr. Naika Foroutan (Vortrag)/Barbara Meyer, Dr. Onur Suzan Nobrega und Çığır Özyurt (Diskussion): "Einwanderungsland" als Aufgabe der Kultur

Gesellschaftliche Identität wird mit Sprache und Geschichten, mit Mitteln der Kultur verhandelt; mit Techniken, die darstellenden KünstlerInnen vertraut sind.

Die Menschen, die sich vor dem LAGeSo sammeln, werden „Flüchtlinge“, „MigrantInnen“ oder „Refugees“ genannt. Menschen, die auf Grund günstiger Lebenshaltungskosten von Brooklyn nach Berlin ziehen, sind „Expats“. Menschen, die aus dem Kosovo nach Berlin kommen sind „Wirtschaftsflüchtlinge“ und Menschen, die 1945 aus der Tschechoslowakei geflohen sind, werden „Vertriebene“ genannt.

Obwohl Deutschland zentral in Europa gelegen ist und hier immer Menschen ein-, aus- oder durchgewandert sind, gibt es kein starkes Narrativ, das diese Facetten von Identität konstituierend verhandelt.

Prof. Dr. Foroutan forscht als stellvertretende Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung zu diesem Themen und belegt, dass „Einwanderungsland Deutschland“ keine Frage der Empirie ist, sondern eben des Narrativs und deswegen Aufgabe der Menschen, die Geschichten erzählen und Kunst schaffen.

Freitag 19:00 Uhr Oranienhof @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V

Im Oranienhof vor dem Collaboratorium kommen wir zum gemütlichen Abendessen zusammen.

Freitag 20:00 Uhr Freiraum/Terrasse 3. OG @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Gespräch

Boris Moshkovits: Digital Currents and the Arts

[auf English]

Boris Moshkovits ist ein breit aufgestellter Akteur der digitalen Zivilgesellschaft. Als zentraler Akteur, aber auch distanzierter Analytiker, hat er weitgreifende Erfahrungen gesammelt. Seine Einschätzungen sind nachdenklich und unaufgeregt, aber er verortet die aktuellen Strömungen der digitalen Revolution präziser und beschreibt gesellschaftliche Veränderungen nachvollziehbarer als viele ideologische LautsprecherInnen. Welche Veränderungen bringen Hyper-Vernetzung und Hyper-Reproduzierbarkeit für die Künste mit sich? Welche Geschichten werden wichtiger und wie werden wir sie uns erzählen? Wie wird sich Kunstproduktion durch die absolute Demokratisierung der Produktionsmittel verändern?

In kleiner Runde werden diese und weitere Fragen erörtert.

Freitag 20:00 Uhr Penthouse @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Vernetzungsformat

Dr. Peggy Mädler, Therese Schmidt: Salon der Wahlverwandtschaften

Ein performativer Diskussions- und Begegnungsraum für TheatermacherInnen zur Schaffung neuer Netzwerke, projektorientierter Kollaborationen und Künstlerkollektive. Angeleitet und moderiert von Peggy Mädler (Autorin, Künstlerin: „Labor für kontrafaktisches Denken“) und Therese Schmidt (Regisseurin, Leiterin der Beratungsstelle des PAP).

Arbeiten in der freien Szene geht oft mit einer Wahlverwandtschaft kreativer Köpfe einher, die zusammen Projekte konzipieren, planen und umsetzen und so auch immer ein wenig Lebenszeit miteinander teilen. Für solche Arbeitsverbindungen braucht es tatsächlich ein gewisses Maß an „Verwandtschaft“, d.h. Übereinstimmungen in Bezug auf Themen, Ästhetik und Arbeitsstrukturen. Oder wird vielleicht gerade die Reibung - ein Gegenpart zur eigenen Sichtweise gesucht?

Die jeweiligen Vorstellungen von Theaterarbeit werden zum Gesprächsanlass und zu möglichen Verbindungspunkten. Kollektive Entscheidungen oder lieber klare Arbeitsteilung? Karge Bühnenräume oder lieber Trash? Eigene Texte oder lieber Dramatik? Im Salon der Wahlverwandtschaften wird ein Diskussions- und Begegnungsraum geschaffen, in dem sich KünstlerInnen austauschen, vernetzen und - im besten Fall - zu neuen Kollaborationen zusammenschließen können.

Freitag 20:00 Uhr Probebühne @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Gespräch

Jasmin Degeling, Prof. Dr. Geesche Wartemann: Jetztzeit-Forschung? Neue Wege in Studium und Ausbildung

Wie können Universitäten und Schauspielschulen den sich verändernden Produktions- und Lebensbedingungen in der Theaterlandschaft gerecht werden? Wie schätzen AkteurInnen der freien Szene die Qualifikation von AbsolventInnen von Schauspielschulen und Universitäten ein?

In einem kleinen, gemütlichen Gesprächsformat versuchen wir uns im Gespräch mit Prof. Dr. Geesche Wartemann (Universität Hildesheim) und Jasmin Degeling (Universität Bochum) den Strategien und Ideen zu nähern, die zurzeit in Studium/Ausbildung von TheatermacherInnen entwickelt und diskutiert werden.

Freitag 21:00 Uhr Oranienhof @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V

Ausklang

Im Anschluss freuen wir uns, den Abend gemeinsam in entspannter Atmosphäre bei Getränken an der Bar zu genießen.

Samstag, 10. Oktober 2015

Samstag 10:00 Uhr motion*s Tanzstudio @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Workshop

Dr. Alice Lagaay: Kollektive Neuausrichtung#1 Verweigerung: „Yes, I CAN’T“ - Philosophische Strategien zum Überleben in der Leistungsgesellschaft

Verweigerung – Workshop I Lecture I Physical Awareness I Diskussion

Gibt es einen Raum innerhalb der heutigen „Leistungsgesellschaft“ für ein Bild des Menschen, das nicht primär auf dessen Fähigkeit und Produktivität hin orientiert ist? In einer Welt geprägt von Aktion, Produktion, Intervention, Rede und Lärm beschreiben ‘Nichttun’, ‘Schweigen’, ‘Stille’ und ‘Geheimnis’ die Konturen einer Philosophie des ‘Seinlassens’ – als simultanes Unterlassen und bewusstes In-Ruhe-Lassen.

Im Workshop wird durch theoretische Landschaften und spielerische (Nicht-)Übungen geführt, es findet eine Physical Awareness (Sonja Augart) und im Anschluss eine Diskussion (Annette von Zwoll) statt. In Englischer Sprache.

Diese Veranstaltung ist leider restlos ausgebucht und die Warteliste auch schon voll.

Samstag 10:00 Uhr Prinzenhof @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V

Frühstück & Registrierung

Samstag 10:30 Uhr TAK @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Open Space

"Devoted & Disgruntled" Open Space

[auf Englisch]

Die kollektiven Arbeitsmodelle, die große Teile der Tanz-, Theater- und Performance-Szene Berlins prägen, finden in einem ganz offenen Konferenzformat, bei dem die Anwesenden die Inhalte der Konferenz definieren, ihre Entsprechung.

Repräsentative Konferenzmodelle, bei denen Podiumsdiskussion und Vorträge den Anwesenden nur wenig Raum geben und immer eine hierarchische Setzung implementieren, entsprechen nicht mehr der Art und Weise, in der viele AkteurInnen der darstellenden Künste heutzutage ganz selbstverständlich arbeiten.

Deswegen freuen wir uns, dieses Jahr in Kooperation mit der englischen Theatergruppe Improbable ein Open Space Format anbieten zu können, das von Theater-, Tanz- und Perfomanceschaffenden für die Bedürfnisse dieser Gruppe entwickelt worden ist. Vor 10 Jahren haben Phelim McDermott, künstlerischer Leiter von Improbable, und seine KollegInnen angefangen, mit diesem Format zu arbeiten und es seit dem immer weiter entwickelt.

Entlang einer zentralen, offenen Fragestellung werden die Anwesenden eigene Sessions mit Themen entwickeln und gemeinsam diese überaus effiziente Form der kurzwegigen Vernetzung und der effektiven Wissensvermittlung durchführen.

Der Open Space wird geleitet von Greg McLaren.

Samstag 10:30 Uhr Freiraum/Terrasse 3. OG @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Vorträge, Arbeitsgruppen & Netzwerktreffen

Austausch Hamburg – Berlin (Vortrag und Gespräch)

Zum 3. Branchentreff der freien darstellenden Künste lädt der LAFT Berlin Hamburger FachbesucherInnen herzlich nach Berlin ein. Ziele sind die nächste Stufe eines kontinuierlichen Austausches zwischen Berlin und Hamburg und eine neue Form überregionaler Zusammenarbeit.

Den Auftakt bildet ein Vortrag zu den Förderstrukturen in Berlin und Hamburg mit Nachfragen von und an VertreterInnen des Dachverbands freie darstellende Künste Hamburg, des LAFT Berlin, der Kulturbehörde Hamburgs und des Berliner Senats.

Impuls-Vortrag zu Förderstrukturen Hamburg: Susanne Reifenrath (Dachverband freie darstellende Künste Hamburg)

Impuls-Vortrag zu Förderstrukturen Berlin: Eva-Karten Tittmann (LAFT Berlin)

Der Austausch Hamburg – Berlin wird unterstützt durch die Rudolf Augstein Stiftung.

Beteiligte:

Samstag 11:00 Uhr Probebühne @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Beratung

Katharina von Wilcke: Einzelberatung

Von der Beratungsstelle des Performing Arts Programm werden während des Branchentreffens Einzelberatungen zu individuellen Fragestellungen angeboten.

Diese Veranstaltung ist leider restlos ausgebucht und die Warteliste

auch schon voll.

Wir freuen uns über die große Nachfrage und bitten um Verständnis.

Samstag 12:00 Uhr Probebühne @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Impuls & Gespräch

Kerstin Budde: Arbeitssicherheit im Theater

Kerstin Budde ist nach Jahren freier Arbeit eine der gefragtesten Arbeitssicherheitsbeauftragten deutscher Bühnen. Ihre Referenzen umfassen das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg, das Thalia Theater und viele weitere Spielstätten. In kleiner, informeller Runde können alle Fragen von DarstellerInnen, VeranstalterInnen, SpielstättenbetreiberInnen gestellt und individuell beantwortet werden.

Samstag 12:00 Uhr Freiraum/Terrasse 3. OG @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Vortrag & Gespräch

Prof. Dr. Matthias Warstat: Theaterwissenschaft und die Diskussion über eine neue Theaterlandschaft in Deutschland

Seit einiger Zeit wird in Deutschland verstärkt darüber diskutiert, ob das tradierte Stadt- und Staatstheatersystem noch zukunftsfähig ist, welche Ausschlussmechanismen es produziert und wie die freie Szene mehr Gewicht erhalten kann. Auch die Theaterwissenschaft ist mit diesen Fragen intensiv beschäftigt. Der Vortrag soll einen kurzen Überblick darüber geben, welche Perspektiven die Theaterwissenschaft auf die Institutionendebatte entwickelt.

Samstag 13:00 Uhr Prince Charles @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Essensformat

Essen mit VertreterInnen kulturpolitischer Initiativen und Verbände sowie Parteien

An jeweils einem Tisch nimmt einE VertreterIn einer kulturpolitischen Initiative, eines Verbandes bzw. einer Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses Platz. So bietet sich die Möglichkeit zum informellen Gespräch während des gemeinsamen Mittagessens.

Beteiligte:

Samstag 14:30 Uhr Probebühne @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Vortrag & Gespräch

Dr. Anne Otto: Estimating the Social Return to Cultural Amenities

[auf Englisch]

Wenn Menschen in Gesellschaft mit smarten Menschen auch smarter und produktiver werden, was können Regionen dann tun, um smarte Menschen anzuziehen? Und welche Rolle spielen dabei kulturelle Institutionen, wie zum Beispiel Opernhäuser?

Diesen Fragen sind Dr. Anne Otto (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) und ihre Kollegen in einer Aufsehen erregenden Studie für das IFO Institut nachgegangen. Ihre Forschungsergebnisse belegen, dass das Angebot an kulturellen Institutionen ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung hochqualifizierter ArbeiterInnen ist, sich an einem Ort niederzulassen, und dass in der Folge das Lohnniveau von hochqualifizierten, qualifizierten und auch unqualifizierten ArbeiterInnen sehr deutlich höher ist, als an Orten ohne vergleichbare kulturelle Institutionen.

Samstag 15:30 Uhr Besprechungsraum Dikhas Dur @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Gespräch

Brigitte Lange, MdA, im Gespräch zu aktuellen kulturpolitischen Entwicklungen

Brigitte Lange, MdA, spricht mit Nicole Otte (LAFT Berlin/TAK Theater im Aufbau Haus) über die aktuelle kulturpolitische Situation Berlins.

Samstag 15:30 Uhr TAK klein @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Vortrag & Gespräch

Jonas Tinius: Observing art: on performance, prisms, and reflexivity

[auf English]

Der herausragende Sozialanthropologe Jonas Tinius (King's College, Cambridge) forscht seit Jahren unter anderem über die freien darstellenden Künste in Berlin.

Er trennt in seiner Beobachtung nicht in Genres, Werke, Lebens- und Produktionsbedingungen, sondern entwirft ein ganzheitliches Bild einer „ethisch-ästhetischen Tradition“ des selbständig arbeitenden Künstlers. Seine Forschung und seine Schlussfolgerungen vermitteln einen Eindruck, wie die Veränderungen der Lebens- und Produktionsbedingungen und ästhetischer Formen und Themen in einander verschränkt sind. In und um das von ihm (mit Alex Flynn) gegründeten Netzwerk „[A/A] Anthropologies of Art“ werden außergewöhnliche und neue Wege im Nachdenken über und Beschreiben von Performativem gegangen.

Samstag 15:30 Uhr TAK mittel @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Podiumsgespräch

Martin Stiefermann, Ilia Papatheodorou, Max Schumacher: Plan, Prozess, Dokument

Eine Tanz-, Theater- oder Performance-Produktion durchlebt viele Stadien. Vom Antragskonzept über die Probenarbeit zur Aufführung - und dann noch in eine Dokumentation. Wie sehr verändert welcher Faktor eine Grundidee? Wie verändern unterschiedliche Fördermodelle den Arbeitsprozess? Wie unfrei / normiert macht die gängige Praxis (durch Förderung und begleitende Spielstätten) künstlerische Prozesse? Und sind die künstlerischen Prozesse in Staatstheatern wirklich anders? Wie verändern sich freie Produktionen, die (vielleicht überraschenderweise) jahrelang laufen?

Und was an diesen Erkenntnissen, kann man in politische Forderungen umsetzen?

Ilia Papatheodorou (She She Pop), Max Schumacher (post theater) und Martin Stiefermann (MS Schrittmacher) haben in Jahrzehnten der Theaterarbeit viele unterschiedliche Arbeits- und Fördermodelle erlebt und über Mechanismen reflektiert. Wir freuen uns auf ihren gemeinsamen Gedankenaustausch.

Samstag 16:30 Uhr Prinzenhof @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Essensformat

Kaffee und Kuchen mit VertreterInnen von Mentoring- und Residenzprogrammen

Beim gemeinsamen Kaffee und Kuchen bietet sich die Gelegenheit mit VertreterInnen von Mentoring- und Residenzprogrammen ins Gespräch zu kommen.

Samstag 17:00 Uhr TAK mittel @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Podiumsdiskussion

Sahar Rahimi, Dr. Kai van Eikels: Kollektives Arbeiten/Im Anschluss: Nachgefragt bei Dr. Eva Högl, MdB

Tanz und Theater kann man nicht alleine machen. Beides sind Formen, in denen zusammengearbeitet werden muss. Das utopische Kollektiv, das in Heiner Müllers Diktum „Theater kann man nur mit Freunden machen!“ anklingt, ist bei vielen Theater- und Performancekollektiven längst zur Realität geworden. Kollektiv bedeutet hier auch der gemeinschaftliche Besitz der Produktionsmittel und das gemeinsame Entwickeln (alternativer) sozialer Sicherungssysteme wie etwa Modelle zur Altersabsicherung.

Auch in den künstlerischen Prozessen besetzen die Kollektivmitglieder hierarchiefrei künstlerische wie auch nicht-künstlerische Positionen von der Autorenschaft über Regie und Performance zu Ausstattung und Technik. Das Kollektiv scheint zum neuen Paradigma künstlerischen Arbeitens zu werden. Und wir freuen uns, dass wir drei besondere Gäste gewinnen konnten, sich darüber auszutauschen: Sahar Rahimi ist Teil des erfolgreichen Performancekollektivs Monster Truck und hat zu Beginn dieses Jahres den Einheitslohn eingeführt, Dr. Kai van Eikels forscht an der FU zu diesem besonderen Feld und teilt seine Erkenntnisse und Überlegungen in einem sehr lesenswerten Blog.

Sandra Klöss begleitet als Teil des Produzentinnen-Kollektivs ehrliche arbeit zahlreiche Theater- und Performancekollektive beim Kreieren und Produzieren und moderiert dieses Gespräch.

Da viele arbeitspolitischen Aspekte kollektiver Arbeit eher auf Bundes- als auf Landesebene angesiedelt sind, freuen wir uns sehr, dass die Berliner Abgeordnete des Bundestags, Dr. Eva Högl, Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien des Bundestages, sich im Anschluss an die erste Diskussion zu diesen Themen befragen lässt.

Moderation:

Beteiligte:

Samstag 17:30 Uhr Probebühne @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Preisverleihung

Marketingwettbewerb: Preisverleihung

Im Rahmen der Preisverleihung des Marketingwettbewerbs 2015 werden die GewinnerInnen des Wettbewerbes 2014 ihre Erfahrungen mit den Kampagnen, die durch das Preisgeld ermöglicht wurden, reflektieren. Und natürlich wird verkündet, wer den Marketingwettbewerb 2015 gewonnen hat.

Samstag 17:30 Uhr TAK klein @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Kurzvorträge

Plattformen stellen sich vor: Wo kann sich wer wie präsentieren?

Wo kann ich mich, meine Arbeit und meine Veranstaltungen im Internet präsentieren? Wie unterscheiden sich die jeweiligen Plattformen? Was sind spezifische Vor- und Nachteile? Wie lege ich ein Profil an? Kann ich Guest-Management oder sogar mein Ticketing darüber abwickeln? Welche kostenpflichtigen Alternativen gibt es und wofür werden welche Gebühren verlangt?

In kleiner Runde werden internetbasierte Plattformen, auf denen Kunstschaffende unentgeltlich eigene Profile und Veranstaltungen anlegen können, von ihren MacherInnen präsentiert.

Samstag 19:00 Uhr Prinzenhof @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V

Abendessen: Gemeinsames Essen im Prinzenhof

Samstag 20:00 Uhr TAK mittel @ TAK – Theater Aufbau Kreuzberg e.V Abschlussveranstaltung

Abschlussveranstaltung: Reflexion, „Copy and Dance“ mit MC Tina Pfurr und VJ Anna Zett und DJs vom Beat Kollektiv

Be Part of Something Bigger!

Unter Anleitung von MC Tina Pfurr und VJ Anna Zett wird getanzt und zwar gemeinsam vor einer Großbildleinwand und in Kopie zu Tanzszenenklassikern, Musikvideohighlights, dem Besten von heute und Unbekanntem aus aller Welt.

Und damit hört es noch nicht auf! Die beiden DJ-Helden Marian Tone und Florian Forderschinken vom Weddinger Beat Kollektiv werden den Ball aufnehmen und mit bester Musik den Dancefloor rocken.

Beteiligte:

  • Tina Pfurr (Ballhaus Ost, Copy and Dance)
  • Anna Zett (Copy and Dance)
  • Marian Tone (Beat Kollektiv)
  • Florian Forderschinken (Beat Kollektiv)

Vitae der Beteiligten

Chang Nai Wen (Sisyphos, der Flugelefant)zurück nach oben

Chang Nai Wen arbeitet international als freie Regisseurin, Produzentin und interkulturelle Vermittlerin im Bereich Theater, Film und Live Art. Ausgebildet in Taiwan und Deutschland ist sie dort zu Hause, wo sie mit ihren Kompetenzen Grenzen aller Art kritisch hinterfragt und Begegnungen ermöglicht, bei denen die Nähe zum Menschen im Mittelpunkt steht. Mit ihrer freien Produktionsplattform „Sisyphos, der Flugelefant“ (SdF) in Berlin kreiert sie seit 2008 Projekte, die spielerisch mit der Unmittelbarkeit des Theaters umgehen und so Spielformate entstehen lassen, die eine behutsame gegenseitige Kommunikation zwischen DarstellerInnen und ZuschauerInnen ermöglichen. Sie ist Mitglied des Internationalen Forums des Theatertreffens in Berlin, des Lincoln Center Theater Directors Lab in New York und Gründungsmitglied des internationalen Regiekollektivs „WorldWideLab“. www.sdfprojekte.de worldwidelab.wordpress.com

Mascha Pöhls (MakeMeMatter/DigiMediaL-DK)zurück nach oben

Mascha Pöhls (MakeMeMatter, UdK Berlin) ist Kunstwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Lehrforschungsprojekts MakeMeMatter. Berufsbegleitend unterstützt dieses die Akteure der darstellenden Künste bei der langfristigen und qualitätsorientierten Profilbildung und Positionierung ihrer künstlerischen Arbeit. Hauptschwerpunkte sind dabei die neuen, mobilen Technologien und Social Media als Formen nicht allein der Kommunikation und des Netzwerkens, sondern auch der künstlerischen Arbeit und Positionierung selbst. Die sozialen Medien haben darüber hinaus ein Potential, auch ökonomisches Handeln umzudefinieren und zu erweitern. Sharing, Making und Caring sind Stichworte alternativer Wirtschaftsformen, die es gerade für die darstellenden Künste zu entdecken gilt.

Cathrein Unger (MakeMeMatter/DigiMediaL-DK)zurück nach oben

Geboren 1986, absolvierte sie ihre Schauspielausbildung in Berlin mit Zusatzqualifikationen in den Bereichen Camera-Acting und Commedia Dell´Arte. Seitdem folgen diverse Arbeiten als Schauspielerin in der Feien Szene. Diverse Lesungen und Soloabende, außerdem Assistenzen, Regiearbeiten und Auftritte in Filmen. Aktuell arbeitet sie mit der Gruppe Theater.Macht.Staat. zusammen. Seit 2013 ist sie zusätzlich Studentin der Literatur und Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Susanne Hamelberg (MakeMeMatter/DigiMediaL-DK)zurück nach oben

Susanne Hamelberg (Referentin Business Development) arbeitet seit 2002 in der universitären Weiterbildung. Am Berlin Career College/Zentralinstitut für Weiterbildung der Universität der Künste Berlin ist sie seit 2008 in den Bereichen Marketing, Weiterbildungskonzeption und Weiterbildungsforschung tätig. Neben der Erstellung einer Bestandserhebung zum Weiterbildungsbedarf von Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen betreute sie mit dem Lehrforschungsprojekt DigiMediaL Musikerinnen und Musiker in ihrer Marketing-Strategie mittels Social Media. Sie führt diese Aufgabe im Team von MakeMeMatter/DigiMediaL-DK für Akteure der darstellenden Künste fort. Ein weiteres Aufgabenfeld ist die Vermarktung der Weiterbildungsangebote des Berlin Career College und die Entwicklung einer Markenstrategie. Susanne Hamelberg hat an der Universität der Künste Berlin Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation studiert.

Prof. Dr. Dirk Baecker (Universität Witten/Herdecke)zurück nach oben

Dirk Baecker, geb. 1955, Studium der Soziologie und Nationalökonomie in Köln und Paris, Promotion und Habilitation im Fach Soziologie an der Universität Bielefeld, seit Mai 2015 Inhaber des Lehrstuhls für Kulturtheorie und Management sowie Dekan der Fakultät für Kulturreflexion an der Universität Witten/Herdecke. Veröffentlichungen unter anderem: Wozu Theater? (Theater der Zeit, 2013); Neurosoziologie: Ein Versuch (edition unseld, 2014); Kulturkalkül (Merve, 2014).

Lisa Lucassen (She She Pop, LAFT Berlin)zurück nach oben

Lisa Lucassen, geboren 1969 in Düsseldorf, aufgewachsen in Frankfurt/Main. Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen 1990-1995. Gründungsmitglied des Performancekollektivs She She Pop. In diesem Zusammenhang: zahlreiche Produktionen vom Konzept über Textentwicklung, Proben, Kostümherstellung, Bühnenbildentwurf, technische Einrichtung bis zu Performance und Abrechnung. Außerdem Vorträge, Workshops, Lehraufträge, Gastprofessuren und extensives nationales, wie internationales Touring. 1995-2007 wohnhaft in Hamburg, seit 2007 wohnhaft in Berlin, seit 2013 im Vorstand des LAFT Berlin.

Janina Benduski (Performing Arts Programm Berlin)zurück nach oben

Leitung Performing Arts Programm, wurde 1978 in Berlin geboren. Sie studierte Theaterwissenschaften und Japanologie in Berlin sowie Kulturwissenschaften in Frankfurt/Oder und arbeitete neben dem Studium als Dramaturgin und Produktionsleiterin. 2006 gründete sie gemeinsam mit Elena Polzer ehrliche arbeit, ein Produktionsbüro für die freien darstellenden Künste. ehrliche arbeit verbindet Konzept- und Projektentwicklung, Produktionsleitung sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit Dramaturgie und strategischer Beratung u.a. für und mit She She Pop, Christoph Winkler, Oper Dynamo West, Monster Truck und Johannes Müller. Als Mitglied der Musiktheater-kompagnie Oper Dynamo West entwickelt sie seit 2006 Kunstprojekte im urbanen Raum. 2010 war sie Ko-Redakteurin des Buchs „Stadt als Bühne“, das zu den Arbeiten von Oper Dynamo West im Hatje Cantz Verlag erschienen ist. Seit 2009 ist sie Mitglied im Vorstand des LAFT – Landesverband freie darstellenden Künste Berlin. Seit 2012 ist sie Mitglied von „Berlin der Begegnung“, einem interdisziplinären Netzwerk der Einstein-Stiftung. 2012 konzipierte sie gemeinsam mit Stefan Sahlmann das Performing Arts Programm.

Stefan Sahlmann (Performing Arts Programm Berlin)zurück nach oben

Der Designer, Softwareentwickler und Musiker Stefan Sahlmann, 1972 in München geboren, studierte Kunstgeschichte, visuelle Kommunikation und Ästhetik, Philosophie und Politik an der Freien Universität Berlin, der Universität der Künste Berlin und an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach einer klassischen Klarinetten-Ausbildung bei Herwig Greil lernte er Jazzklavier bei Axel Benvenuti, Saxofon, Gitarre und Bass in diversen Formationen von Dixie bis Punk. Im Anschluss an Abitur und Zivildienst in München gründete er 1996 in Berlin das Atelier Sweethome für bildende Kunst. Er arbeitete als freier Designer und Programmierer, bevor er 2001 seine eigene Agentur Aromapark Media – Agentur für Design und Kommunikation gründete. Mit seiner Agentur betreut er seitdem Kunden aus Kultur und Wirtschaft in den Bereichen Kommunikation, Design und Programmierung. 2012 konzipierte er für den LAFT Berlin in Zusammenarbeit mit Janina Benduski das Performing Arts Programm das er seitdem gemeinsam mit Janina Benduski leitet.

Julian Kamphausen (Performing Arts Programm Berlin)zurück nach oben

Julian Kamphausen, geboren 1975, begann 1994 als Regieassistent für Karin Beier, Werner Schroeter, Christoph Schlingensief, Romuald Karmakar u.v.m. zu arbeiten. Seit 2002 ist er selbständig in unterschiedlichen Funktionen tätig, darunter: Regiemitarbeit bei „Struwwelpeter“ und „Sommernachtstraum“ am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (Regie: Julian Crouch und Phelim McDermott), Autor und Regisseur von Hörspielen zusammen mit Paul Plamper: „Die Unmöglichen" (WDR/SWR 2008) oder die Hörspielinstallation „Der Berg“ (Palast der Republik 2005). Seit 2004 betreut er als Dramaturg die erfolgreiche Produktion „Cabaret" (Regie: Vincent Paterson) in der Bar jeder Vernunft/TIPI. In den letzten Jahren arbeitet er häufiger auch als Showregisseur, zum Beispiel „Künstler gegen Aids" im Theater des Westens oder die Feier zum 50. Gründungstag von Amnesty International im Haus der Kulturen der Welt. 2011 hatte er die Produktionsleitung des „Kleistfestival" am Maxim Gorki Theater inne (Kurator: Arved Schultze).

Lisanne Grotz (Performing Arts Programm Berlin)zurück nach oben

Lisanne Grotz, freie Kulturmanagerin, geboren 1985 in Berlin. Bachelor-Studium Deutsch-Französische Studien/Etudes Franco-Allemandes an den Universitäten Regensburg und Blaise-Pascal in Clermont-Ferrand, Frankreich im Anschluss Arbeits- und Projekterfahrung im Theater, Kulturmanagement und im Tourismus. Masterstudium Kulturmanagement & Kulturtourismus an der Universität Viadrina in Frankfurt/Oder, im Anschluss Leitung der Marketingabteilung des Circus Hostels, Hotels und Apartments. 2014 Leitungsassistenz der Fête de la Musique in Berlin, Organisationsleitung des Branchentreffs der freien darstellende Künste sowie Marketingassistenz des Moduls Theaterscoutings des Performing Arts Programms.

Sonja Augart (Zeitgenössischer Tanz Berlin e.V./Haben und Brauchen)zurück nach oben

Sonja Augart arbeitet als freischaffende Künstlerin, Choreographin, Performerin, Feldenkrais Practitioner und Kuratorin (Incubate Festival Tilburg und Theater Frascati Amsterdam). Sie studierte an der Codarts Rotterdam und an der Fontys Tanzakademie in Tilburg (NL). Nach Abschluss ihres Studiums 1998 schuf sie verschiedene Arbeiten, u..a. site-specific works (z.B. auf dem Dach eines Parkhauses oder in einem Einkaufzentrum) sowie Choreographien für die Bühne und zeitrelatierte Performances. Ferner trat Sonja Augart in Stücken von Jerôme Bél, Tim Etchells (Forced Entertainment), Fréderic Flamand und vielen anderen auf. Im Jahr 2003 errichtete Sonja Augart FRAGMENTA, eine Stiftung zur Förderung und Produktion von Tanzprojekten aller ‘modernen’ Arten. Momentan ist sie in der Diskussions-Plattform ‘Haben und Brauchen’ (Bildende Kunst) und in der Künstlerinitiative ‘how do we work it’ in Berlin involviert. Projekte wie das ‘Choreographic Radio’ und das ‘Shared Office’ resultieren aus diesen Initiativen. Augart arbeitet als Dramaturgin in Zusammenarbeit mit Jasna L. Vinovrski (Public in Private) und mit Mirko Guido. Seit 2015 ist sie im Vorstand des zeitgenössischertanzberlin e.V.

Website: www.fragmenta.nl

Haben und Brauchen bietet für Akteure aus dem Kunstfeld und angrenzender Tätigkeitsbereiche eine Diskussions- und Aktionsplattform. Ziel ist es ein Bewusstsein und Selbstverständnis darüber herzustellen, was die künstlerischen Produktions- und Artikulationsformen, die sich in Berlin über die letzten Jahrzehnte entfaltet haben auszeichnet und wie diese erhalten und weiterentwickelt werden können.

Danny D. (DJ)zurück nach oben

Wenn Danny D. nicht gerade Bass spielend durch die größten Clubs und Hallen des Landes tourt, wie zuletzt auf der sehr erfolgreichen „Hinterland“ Tour, trifft man ihn an den meisten Wochenenden des Jahres beim Auflegen an. Dabei ist er musikalisch nicht festgelegt und endet meistens bei einer bunten Mischung aus Indie, Pop und Rap. Hauptsache Hits. Hauptsache tanzbar. Hauptsache viel Spaß für alle.

Martin Stiefermann (MS Schrittmacher/LAFT Berlin)zurück nach oben

Martin Stiefermann (Choreographie, Regie) erhielt seine Tanzausbildung an der Ballettschule der Hamburgischen Staatsoper. Im Anschluss folgte sein erstes Engagement beim Hamburger Ballett. In dieser Zeit entstanden auch seine ersten choreographischen Arbeiten. 1992 erhielt er ein Choreographen Stipendium der Internationale Tanzwochen Wien. Von 1992-95 war er als freier Choreograph tätig, u.a. in Wien, Dresden, Kampnagelfabrik Hamburg, Basel und Berlin. Von 1995-97 war Martin Stiefermann Direktor und Choreograph an den Bühnen Kiel. 1998 gründete er in Berlin die freie Gruppe MS Schrittmacher. Sein Stückrepertoire umfasst mittlerweile über 50 meist abendfüllende Choreographien, von denen viele bereits im In- und Ausland auf Tournée gingen. In den Jahren 2001 bis 2006 war er gleichzeitig Direktor der Sparte Tanz am Oldenburgischen Staatstheater und Leiter seiner Berliner Kompanie. In dieser Zeit installierte er ein einzigartiges Kooperationsmodel zwischen den beiden Kompanien und war zweimal Festivalleiter der Internationalen Tanztage Oldenburg. 2011 war er Mentor für das Förderprogramm Young Artist-Flausen im Kopf. 2014 übernahm er einen Lehrauftrag an der FU Berlin im Fachbereich Tanzwissenschaften und ist Vorstand vom Landesverband freie darstellende Künste Berlin (LAFT. Zurzeit ist Martin Stiefermann wieder ganz als freischaffender Choreograph und Leiter seiner Kompanie MS Schrittmacher in Berlin ansässig, ist aber auch als Gastchoreograph/Regisseur tätig.

Foto: Andreas J. Etter

Mads Høbye (FabLab RUC)zurück nach oben

Mads Høbye hat zu Interaktions-Design an der Malmö Universität promoviert und ist Mitbegründer des illutron collaborative interaction art studio. In seinem Arbeitsschwerpunkt beschäftigt er sich damit, wie digitale Medien eingesetzt werden können, um soziale transformative Spielsituationen aus dem Alltag zu ergründen. Zu dieser Thematik hat er verschiedene großformatige Installationen und Ausstellungen erstellt. Zurzeit ist er Design Guru beim Experimentier- und Lernlabor Fablab RUC an der Universität Roskilde (Dänemark), an der er auch als externer Lehrbeauftragter tätig ist.

Nicolas Padfield (FabLab RUC)zurück nach oben

Master in Computer Science und Kommunikation. Er ist Leiter des Experimentier- und Lernlabors Fablab RUC an der Universität Roskilde (Dänemark) und hat zahlreiche großangelegte interaktive Installationsprojekte geleitet. Er ist Mitbegründer des illutron collaborative interaction art studio.

Susanne Chrudina (Proberaumplattform, Performing Arts Programm)zurück nach oben

Studium der Theaterwissenschaft, Philosophie und Soziologie. Parallel erste Engagements als Regieassistentin und als Assistentin der Festivaldirektorin Marie Zimmermann beim internationalen Theaterfestival Theaterformen (Hannover/ Braunschweig). Seit 2002 als Regisseurin und Autorin tätig, 2007 Mitbegründerin und Künstlerische Leiterin der freien Berliner Theatercompagnie spreeagenten. In ihrer Regie sind mittlerweile 6 internationale Theaterproduktionen (Koproduktionen mit Rumänien, Tschechien, Serbien) realisiert worden, für die sie zum Teil auch die Stücke geschrieben hat. Ebenso Inszenierungen an Stadt- und Staatstheatern (Maxim Gorki Theater Berlin, Deutsches Theater Berlin, Staatstheater Hannover, Staatstheater Braunschweig, Düsseldorfer Schauspielhaus, Theater Osnabrück, Theater Magdeburg, Theater Letí, Prag). Zwischen 2007 und 2009 war Susanne Chrudina Mitbegründerin und Vorstandsmitglied des LAFT Berlin. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Thomas Renz (Universität Hildesheim)zurück nach oben

Dipl. Kulturwissenschaftler Thomas Renz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim. Er lehrt und forscht zu den Themen Kulturbesucherforschung, Kulturmanagement, Kulturvermittlung und empirische Forschungsmethoden. Nach Abschluss seiner Promotion über kulturelle Teilhabe forscht er derzeit zur Situation von Jazzmusikern in Deutschland, zur Rolle der Kirchenmusik in kommunalen Kultur- und Bildungsprozessen und arbeitet an der Begleitforschung zum Programm „Kulturagenten für kreative Schulen“ mit. Er ist mit Birgit Mandel Herausgeber der Forschungsplattform www.kulturvermittlung-online.de. Zudem war er Mitveranstalter der Tagung „MIND THE GAP - Zugangsbarrieren zu kulturellen Angeboten und ein kritischer Diskurs über Konzeptionen niedrigschwelliger Kulturvermittlung“, welche Anfang 2014 im Deutschen Theater in Berlin stattfand.

www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/team/renz/

www.kulturvermittlung-online.de

Marie Le Sourd (On The Move)zurück nach oben

Marie Le Sourd ist Generalsekretärin von „On the Move“, das Informationsnetzwerk für kulturelle Austausch- und Transferprozesse. Diese Organisation bietet Information zu Austausch- und Mobilitätsmöglichkeiten sowie Fördermöglichkeiten innerhalb Europas und geht verschiedene Themen an, die in diesem Rahmen aufkommen. Marie Le Sourd leitete von 1999 bis 2006 das Kulturaustauschprogramm der Asia-Europe-Foundation (ASEF) in Singapur, im Anschluss war sie Leiterin des Französischen Kulturinstituts in Yogykarta in Indonesien (2006-2011).

Prof. Dr. Wolfgang Ullrich (Blog Ideenfreiheit)zurück nach oben

Wolfgang Ullrich, geb. 1967 in München, ab 1986 Studium der Philosophie, Kunstgeschichte, Logik/Wissenschaftstheorie und Germanistik in München. Magister 1991 mit einer Arbeit über Richard Rorty; Dissertation 1994 über das Spätwerk Martin Heideggers. Danach freiberuflich tätig als Autor, Dozent, Berater. 1997 bis 2003 Assistent am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste München, danach Gastprofessuren an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Von 2006 bis 2015 Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Seither freiberuflich tätig als Autor, Kulturwissenschaftler und Berater. Lebt in Leipzig und München.

Stephanie Reuter (Augstein Stiftung)zurück nach oben

Stephanie Reuter ist seit 2011 Geschäftsführerin der Rudolf Augstein Stiftung. Zuvor leitete die studierte Journalistin (Diplom) und Kulturmanagerin (Master) die Geschäftsstelle des Instituts für Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Im Stiftungssektor ist sie seit 2008 tätig, u. a. bei der Robert Bosch Stiftung und bei der Stiftung Zollverein, für die sie mehrere internationale Kulturhauptstadt-Projekte realisierte. Als freischaffende Kulturmanagerin betreute die Alumna der Studienstiftung des deutschen Volkes Projekte für das Goethe-Institut Melbourne sowie das Deutsche Filminstitut.

Ricarda Herre (Diehl+Ritter/Tanzfonds Erbe)zurück nach oben

Riccarda Herre beendete 1987 erfolgreich ihre Ausbildung als Tänzerin an der Ballettschule der Hamburgischen Staatsoper. Danach tanzte sie als Solistin in verschiedenen Compagnien im In- und Ausland. 2004 diplomierte sie zur Kultur- und Medienmanagerin an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Ab 2002 arbeitete sie als Assistentin und Produktionsleiterin für verschiedene Compagnien, Theater und Institutionen: So übernahm sie am Berliner Hebbel am Ufer u.a. die Produktionsleitung für die Festivals Tanz im August und Context. Für Tanzplan Deutschland betreute sie die 1. Biennale Tanzausbildung. Seit 2011 ist sie Projektkoordinatorin von TANZFONDS ERBE und TANZFONDS PARTNER, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

Friederike Klussmann (Allianz Kulturstiftung)zurück nach oben

Ausbildung zur Werbekauffrau und anschließende Tätigkeiten im Kultur-, Kreativ- und Medienbereich, v. a. jahrelange Konzept-, Text- und Treatmententwicklung von internationalen Kinotrailern- und teasern für den europäischen Filmmarkt. Studium der Kunstgeschichte (Schwerpunkt: zeitgenössische Kunst und Kunsttheorie) und der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (Schwerpunkt: internationale Kommunikation) an der FU Berlin (M.A.). Seit 2012 Projektmanagerin bei der Allianz Kulturstiftung und dort seit 2015 verantwortlich für alle Projekte aus dem Bereich Kultur. Interessenschwerpunkte: interdisziplinäre, partizipative Kunstprojekte an den Schnittstellen bildender und darstellender Kunst sowie Kunst und Politik.

Anne Maase (Kulturstiftung des Bundes, Programm Doppelpass)zurück nach oben

Anne Maase studierte Soziologie, Politologie und Psychologie in Frankfurt/Main und Belfast sowie Kultur- und Medienmanagement in Berlin. Als Lektorin, Dozentin und Projektmanagerin war sie unter anderem für den Campus Verlag, den Aufbau Verlag und die Max-Planck-Gesellschaft tätig. 2003 bis 2006 arbeitete sie als Projektmanagerin im Ausstellungsbüro Iglhaut + von Grote und bis 2009 als Kultur- und Medienreferentin der Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Seit 2009 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kulturstiftung des Bundes und betreute hier unter anderem das Kleistjahr 2011, das Festival Heimspiel 2011 und den Fonds Wanderlust für internationale Theaterpartnerschaften. Seit 2011 leitet sie den Fonds Doppelpass für Kooperationen im Theater. Seit 2014 arbeitet sie außerdem als systemischer Coach.

Dr. Joachim Sartorius (Hauptstadtkulturfonds)zurück nach oben

JOACHIM SARTORIUS, geboren 1946 in Fürth, wuchs in Tunis auf und lebt heute, nach langen Aufenthalten in New York, Istanbul und Nicosia, in Berlin. Seit April 2014 ist er Kurator des Hauptstadtkulturfonds. Von 2001 bis 2011 leitete er die Berliner Festspiele. Nach abgeschlossenem juristischen Studium war er 12 Jahre im Auswärtigen Dienst tätig (1973-1986) und später, von 1996 bis 2000, Generalsekretär des Goethe-Instituts in München. Joachim Sartorius ist Lyriker und Übersetzer der amerikanischen Literatur. Er veröffentlichte sieben Gedichtbände, zuletzt „Hôtel des Étrangers“ (2008), poetische Reisebücher „Die Prinzeninseln“ (2009) und „Mein Zypern“ (2013) sowie zahlreiche in Zusammenarbeit mit KünstlerInnen entstandene Bücher. Sein lyrisches Werk wurde in vierzehn andere Sprachen übersetzt. Er ist Mitglied des PEN und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Foto: Harald Krichel

Walter Heun (Nationales Performance Netz npn/Joint Adventures)zurück nach oben

Walter Heun ist künstlerischer Leiter und Geschäftsführer von JOINT ADVENTURES – ein freier Münchner Veranstalter, der im Bereich des zeitgenössischen Tanzes und in anderen zeitgenössischen Kunstdisziplinen agiert. In enger Kooperation mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern kuratiert und veranstaltet Heun mit JOINT ADVENTURES Festivals, Gastspielreihen, Residenzprogramme, Workshops, Symposien und ein choreografisches Kurzfilmprojekt im öffentlichen Raum. Zudem setzt er sich seit Jahren erfolgreich für die strukturelle Förderung sowie den Austausch zwischen deutschen und internationalen Künstlern und Veranstaltern ein, um die Präsenz deutscher Tanzschaffender im In- und Ausland zu stärken. Heun ist außerdem Mitbegründer und seit 1994 Ko-Veranstalter der TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND. Seit der Spielzeit 2009/2010 ist er künstlerischer Intendant des Tanzquartier Wien.

Jeannette Franke (ITI - Internationales Theaterinstitut/Szenenwechsel)zurück nach oben

Jeannette Franke studierte Germanistik, Französische Philologie und Theaterwissenschaft in Potsdam, Montpellier/Frankreich und Leipzig. Während ihres Studienaufenthaltes in Montpellier wirkte sie am Théâtre La Vignette der Université Paul Valéry mit und arbeitete als Dramaturgieassistenz der Compagnie Interstices. Sie war an verschiedenen Theaterprojekten der Jugendtheaterwerkstatt Spandau unter der Regie von Carlos Manuel beteiligt. Von Oktober 2010 bis Januar 2013 war sie als aktives Mitglied des Werkstattmacher e.V. für die Produktionsbetreuung sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Seit 2012 koordiniert sie am Internationalen Theaterinstitut Zentrum Deutschland das Förderprogramm Szenenwechsel für Internationale Kooperationen in den Darstellenden Künsten.

www.iti-germany.de www.szenenwechsel.org

Benno Plassmann (Kulturprojekte Berlin GmbH, Projektfonds Kulturelle Bildung)zurück nach oben

Seit dem 1. September leitet Benno Plassmann die Geschäftsstelle des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung. Nach Studium der Geschichte, Romanistik und Theaterwissenschaft in Edinburgh und Bologna, sowie Mitarbeit in einem neurowissenschaflichen Forschungsprogramm in Malta war er international als freier Regisseur und Dramaturg tätig. Seit Rückkehr nach Deutschland 2006 war er auch stark in den ländlichen Räumen von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg aktiv, an der Schnittschnelle von partizipativen künstlerischen Projekten und Strukturentwicklung. Sein Engagement bezog sich dabei immer auch auf die Entwicklung demokratischer Kultur und Arbeit gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Rassist*innen und Nazis, oft in Kooperationsprojekten mit der Amadeu Antonio Stiftung. Zuletzt war er Vorstandsvorsitzender der International Art Research Location schloss bröllin bei Pasewalk. Seine Mitarbeit bei der Gründung des LAFT Berlin zählt er zu den Highlights der letzten Jahre.

Laura Seifert (Kulturprojekte Berlin, Kulturförderpunkt Berlin)zurück nach oben

Laura Seifert leitet den Kulturförderpunkt Berlin und berät seit Oktober 2013 Berliner Kulturschaffende aller Sparten im Bereich Fundraising und Projektfinanzierung. Von 2009 bis 2012 koordinierte sie das europäische Literaturnetzwerk HALMA mit Mitgliedern in 21 Ländern in Europa. Im Rahmen von HALMA hat sie drei erfolgreiche EU- Anträge gestellt und als Projekte koordiniert. Für das Projekt „Letters to Miłosz“ erhielt sie 2011 Mittel der European Cultural Foundation und der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit. Außerdem arbeitete sie mit Kulturministerien in Spanien, Österreich und zahlreichen Kulturinstituten zusammen. Von 2007 bis 2009 war sie als Assistenz der Geschäftsführung im Literarischen Colloquium Berlin tätig und bei zahlreichen Antragstellungen bei verschiedenen Stiftungen und Förderern involviert. Das Studium in Berlin und Santiago de Chile schloss sie mit einen M.A. in Nordamerikastudien, Politikwissenschaft und Spanisch ab und sie hat sich in verschiedenen Bereichen des Kulturmanagements im Rahmen des Kontaktstudiums der PH Ludwigsburg weitergebildet.

Thomas Venker (Kaput - Magazin für Insolvenz & Pop)zurück nach oben

Thomas Venker lebt und arbeitet in Köln und Berlin. Von 2000 bis 2014 war er Chefredakteur des Intro Magazins sowie Director Media Content der Hörstmann Unternehmensgruppe. Derzeit arbeitet er als freier Autor, betreibt das Kunstschallplatten-Label Edition Fieber sowie gemeinsam mit Linus Volkmann die bilinguale (deutsch und englisch) publizistische Plattform Kaput - Magazin für Insolvenz & Pop.

www.kaput-mag.com

www.edition-fieber.de

Annelies van Assche (Universiteit Gent)zurück nach oben

Annelies van Assche hat 2010 ihren Master in Theaterwissenschaften abgeschlossen. Während ihrer Studien arbeitete sie als Assistenz für Abatoir Fermés Produktion Index 1 | Snuff (2009). Während ihres Praktikums bei K3 - Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg in 2011 war sie erstmals mit den prekären Bedingungen konfrontiert, in denen zeitgenössische Tänzer und Choreografen leben und arbeiten. Seitdem beschäftigt sie sich intensiv mit den Zahlen und Fakten des Arbeitens in der zeitgenössischen Tanzszene. Von 2011-2014 arbeitete sie als Produktionsleitung und Tourmanagerin bei P.A.R.T.S., der Schule für zeitgenössischen Tanz von Anna Teresa de Keersmaeker in Brüssel. Im September 2014 startete sie ihr vierjähriges Disserationsvorhaben an der Universität Ghent in Zusammenarbeit mit KULeuven in Belgien mit Unterstützung der Research Foundation - Flanders (FWO) zur sozioökonomischen Position zeitgenössischer Tänzer und deren Einfluss auf ihre Arbeitsprozesse.

Prof. Dr. Frank Adloff (Universität Erlangen-Nürnberg)zurück nach oben

Prof. Dr. Frank Adloff hat den Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg inne und forscht unter anderem zu Zivilgesellschaft, Affektivität, Gabe und Konvivialität.

www.soziologie.phil.uni-erlangen.de/team/adloff

Melanie Mohren (Herbordt/Mohren)zurück nach oben

Melanie Mohren und Bernhard Herbordt sind Absolventen des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Seit 2000 realisieren sie gemeinsam interdisziplinäre Arbeiten im Grenzbereich der Darstellenden Künste. Ihre Performances, Hörstücke, (Musik-) Theaterarbeiten, Ausstellungs- und Publikationsprojekte werden international präsentiert. Herbordt/Mohren arbeiten an einem erweiterten Theaterbegriff und seit 2012 in unterschiedlichen Medien zu Institutionen, ihrer Kritik und Aktualisierung. 2015 erschien im Alexander Verlag Berlin ihr Buch „Vorgestellte Institutionen / Performing Institutions."

www.die-institution.org

Foto: Juliane Beck

Gesine Kästner (at.tension Festival, Lärz)zurück nach oben

Gesine Kästner (geb. 1981) hat in Erfurt und Amiens Literatur- und Geschichtswissenschaften sowie in Tübingen und Aix-en-Provence ein Masterstudium der "Interkulturellen dt.-frz. Studien" abgeschlossen. Seit 2011 ist sie als Produktionsassistenz beim Kulturkosmos Müritz e.V. tätig und kuratiert u.a. den Fusion Festivalspot "Casbah". Außerdem ist sie in die Programmgestaltung und Produktionsleitung des at.tension Festivals eingebunden.

AT.TENSION# 6 ist die sechste Ausgabe des internationalen Theater-, Performance- und Kunstfestivals, das der Kulturkosmos Müritz e.V. im September 2006 zum ersten Mal auf dem Vereinsgelände, dem ehemaligen russischen Militärflugplatz in Lärz, veranstaltete. In Bezug auf die Programmgestaltung soll ein Angebot geschaffen werden, das unabhängig von Alter, Herkunft und Vorbildung für jeden zugänglich ist. Eine Besonderheit von AT.TENSION liegt in dem Anspruch, verschiedene Theaterformen in einen kreativen Dialog zu setzen. Künstler unterschiedlicher Genres sind eingeladen, um die vier Tage packend und mitreißend zu gestalten. AT.TENSION greift aktuelle Strömungen in der internationalen, zeitgenössischen Kunst auf. Die künstlerische Palette umfasst nouveau cirque, Objekttheater, Tanztheater, Performance, Strassentheater, Open-Air-Spektakel, Installationen und ein ausgesuchtes musikalisches Beiprogramm und bietet Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. www.attension-festival.de / www.kulturkosmos.de

Julia Klinkert (at.tension Festival, Lärz)zurück nach oben

Julia Klinkert (geb. 1986) hat nach dem Studium des Holzingenieurwesens an der HAWK Hildesheim und einem Freiwilligen Sozialen Jahr eine Ausbildung als Verwaltungskauffrau absolviert und war danach Assistentin der künstlerischen Leitung in der Schwankhalle Bremen. Seit Mitte 2013 ist sie weitestgehend selbstständig als Projektleitung für kulturelle Projekte, als Produktionsleitung von Theaterproduktionen in freien Theaterkontexten und u.a. als Kuratorin des Theaterfestivals at.tension, Kulturkosmos Müritz e.V., Lärz tätig.

AT.TENSION# 6 ist die sechste Ausgabe des internationalen Theater-, Performance- und Kunstfestivals, das der Kulturkosmos Müritz e.V. im September 2006 zum ersten Mal auf dem Vereinsgelände, dem ehemaligen russischen Militärflugplatz in Lärz, veranstaltete. In Bezug auf die Programmgestaltung soll ein Angebot geschaffen werden, das unabhängig von Alter, Herkunft und Vorbildung für jeden zugänglich ist. Eine Besonderheit von AT.TENSION liegt in dem Anspruch, verschiedene Theaterformen in einen kreativen Dialog zu setzen. Künstler unterschiedlicher Genres sind eingeladen, um die vier Tage packend und mitreißend zu gestalten. AT.TENSION greift aktuelle Strömungen in der internationalen, zeitgenössischen Kunst auf. Die künstlerische Palette umfasst nouveau cirque, Objekttheater, Tanztheater, Performance, Strassentheater, Open-Air-Spektakel, Installationen und ein ausgesuchtes musikalisches Beiprogramm und bietet Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. www.attension-festival.de / www.kulturkosmos.de

Jan Mocek (Prague Quadriennale, Prag)zurück nach oben

An international platform for scenography education, exhibitions, exchanges, publications, commissioned projects, symposia, residencies, and of course, the Prague Quadrennial of Performance Design and Space event, which occurs every four years! 13th edition of the Prague Quadrennial took place June 18 - 28, 2015 in over 60 indoor and outdoor places and venues in the center of Prague. It included over 600 live events and over 150 expositions during the course of 11 days and presented scenography, costume, sound, lighting and costume design work from 78 countries. Prague Quadrennial had 180 000 visits and over 6000 accredited professionals from 90 countries. Over 1300 students from all over the world took part in workshops and performances by students. Prague Quadrennial 2015 took place under the title SharedSpace: Music Weather Politics. The three-year project under same title continues with international symposia, workshops and exhibitions all around Europe until 2016. www.pq.cz

Kasia Tórz (Malta Festival, Posen)zurück nach oben

Kasia Tórz, geboren 1982, Abschluss des Philosophie-Studiums an der Universität Warschau 2006, ist seit 2012 Postgraduale Doktor-Studentin am Kunstinstitut der Polnischen Akademie für Wissenschaften. In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit „posthuman approaches in contemporary performing art and its relation with terror”. Seit 2008 ist sie Programmgestalterin des Malta Festivals in Posen (Polen) wo sie hauptsächlich für die inhaltliche Gestaltung zuständig ist und hierfür unter anderem mit Stefan Kaegi, Romeo Castellucci und Rodrigo García zusammengearbeitet hat. Sie hat an verschiedenen Weiterbildungsformaten für Festivalkuratoren teilgenommen, darunter: Nomadic University (Aurillac Festival, 2008), European Atelier for Young Festival Managers (European Festival Association, 2009), SPACE – Programmers on the move (2010-2011), Towards Collaborative Curating: Summer School for Art Curators (Yerevan, Armenia, 2013), Expert Witness Group (Gent, 2015). Sie ist (Mit-) Herausgeberin von mehreren Büchern, darunter Tim Etchells "Tak jakby nic się nie wydarzyło. Teatr Forced Entertainment" (Let's pretend none of this ever happened. On Forced Entertainment theatre). Kasia Tórz lebt in Warschau und arbeitet in der Programmabteilung des polnischen Institut für Audiovisuelle Medien.

Foto: Maciej Zakrzewski

Małgorzata Mikołajczak (Malta Festival, Posen)zurück nach oben

Małgorzata Mikołajczak, geboren 1983, Master in Theaterwissenschaften und postgraduale Qualifikation in Kunstgeschichte und Marketing. Seit 2006 hat sie in Zusammenarbeit mit verschiedenen Nichtregierungsorgansisationen Projekte entwickelt, die von lokalen, nationalen und europäischen Fonds finanziell unterstützt wurden. Małgorzata ist Vorsitzende der Vereinigung von Theaterinitiativen aus Poznań/Posen (PL) sowie Gründungs- und Beiratsmitglied des Vereins Federacja madeinpoznan.org und Mitglied des Emergency Team for Culture in Poznań und war für die Koordination des Kulturkongresses Poznań 2011 ebenso verantwortlich, wie für jene des Atelier for Young Festivals Managers in Posen 2014, organisiert von der European Festival Association (EFA). Małgorzata ist vom nationalen Kulturzentrum Polens sowie der Association de Marcel Hicter zertifizierte Beraterin für die lokale Entwicklung von Kultureinrichtungen. Małgorzata arbeitet seit 2006 für die Malta Foundation, seit 2015 ist sie deren Vizedirektorin.

Nicolette Kretz (AUAWIRLEBEN Theaterfestival, Bern)zurück nach oben

AUAWIRLEBEN, das jährliche Berner Theatertreffen, 33 Jahre jung und kontinuierlich lebendig, versucht eine sehr konkrete Grundintention immer wieder von neuem in die Praxis umzusetzen: die theatrale Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Realität. Das Bedürfnis, am öffentlichen Leben teilzunehmen. Die Suche nach einem Theater, das auf der Höhe der Zeit und ihr voraus ist, das sich ins gesellschaftliche Leben einmischt, das Fragen stellt zwischen erinnertem Gestern und projektiertem Morgen. Ein waches, sensibles Bewusstsein, eine verantwortungsbewusste Wahrnehmungsfähigkeit auszubilden für das, was in unseren Gesellschaften vor sich geht. Freisetzung von Phantasie, die sich zutraut, eine lebenswerte Zukunft zu erfinden. Mit Widerspruchsgeist gegen Belanglosigkeit und Gleichgültigkeit zu provozieren. Lebensintensität erfahren. Lebenswirklichkeit. Mehr nicht. Weniger auch nicht.

Dominik Müller (Theaterfestival Impulse, Düsseldorf, Köln, Mühlheim)zurück nach oben

Seit 25 Jahren zeigt das Impulse Theater Festival als internationale Plattform und Lobbyist der freien Szene herausragende freie Produktionen aus dem deutschsprachigen Raum, die ihre prinzipielle Freiheit nutzen, ästhetische Alternativen zu entwickeln und neue Ansätze und Herausforderungen zu suchen. Neben dem Gastspielprogramm greift das Festival theoretische und gesellschaftliche Auseinandersetzungen auf und stellt diese u.a. als Materialsammlung im Netz zur Diskussion. Ein Beirat begleitet die thematische Ausrichtung und eine Ausschreibung weitet den Blick auf Arbeiten jenseits bekannter Pfade. Seit 2013 ist Florian Malzacher künstlerischer Leiter. Veranstaltet vom NRW KULTURsekretariat in Verbindung mit dem Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim sowie dem FFT Düsseldorf und der studiobühneköln findet Impulse 2016 vom 16. – 25. Juni in Düsseldorf als seinem Hauptspielort statt.

Nadine Vollmer (Theaterfestival Impulse, Düsseldorf, Köln, Mühlheim)zurück nach oben

Seit 25 Jahren zeigt das Impulse Theater Festival als internationale Plattform und Lobbyist der freien Szene herausragende freie Produktionen aus dem deutschsprachigen Raum, die ihre prinzipielle Freiheit nutzen, ästhetische Alternativen zu entwickeln und neue Ansätze und Herausforderungen zu suchen. Neben dem Gastspielprogramm greift das Festival theoretische und gesellschaftliche Auseinandersetzungen auf und stellt diese u.a. als Materialsammlung im Netz zur Diskussion. Ein Beirat begleitet die thematische Ausrichtung und eine Ausschreibung weitet den Blick auf Arbeiten jenseits bekannter Pfade. Seit 2013 ist Florian Malzacher künstlerischer Leiter. Veranstaltet vom NRW KULTURsekretariat in Verbindung mit dem Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim sowie dem FFT Düsseldorf und der studiobühneköln findet Impulse 2016 vom 16. – 25. Juni in Düsseldorf als seinem Hauptspielort statt.

Anne Schneider (Hauptsache FREI, Hamburg)zurück nach oben

Anne Schneider ist freie Regisseurin und Künstlerische Leiterin des Festivals Hauptsache Frei in Hamburg. 2013/14 war sie im Leitungsteam des KALTSTART-Festivals. Sie inszeniert am Ballhaus Ost, am Theater unterm Dach und am LICHTHOF Theater Hamburg. Hauptsache Frei ist neu.

Mit geballter Energie fällt die Freie Szene Hamburgs im April 2015 kurz aber heftig in vier Spielstätten Hamburgs ein und beweist, dass fern der renommierten Häuser Alternativen gelebt werden, die gesellschaftspolitische Diskurse und visionäre Kontroversen über das Schaffen im Bereich der Darstellenden Künste befeuern. Diverse Rahmenveranstaltungen werden geboten, um gegenwärtige Entwicklungen der deutschsprachigen Freien Szene zu reflektieren, zu hinterfragen und voranzutreiben.

Sophia Stepf (Schwindelfrei Theaterfestival, Mannheim)zurück nach oben

Das Theaterfestival Schwindelfrei ist ein Festival für die freien performativen Künste, das die Stadt Mannheim ausrichtet und das in 2016 zum fünften Mal stattfinden wird. Alle zwei Jahre werden internationale und regionale Künstlerinnen und Künstler eingeladen, um ausgehend von einem gemeinsamen Thema eigene, kurze Produktionen zu erarbeiten. Als Ergebnis erwartet das Publikum Einblicke in acht Arbeiten, die alle eigens für das Festival produziert werden und hier ihre Uraufführung erleben. Das Festival findet an verschiedenen Orten rund um den Alten Messplatz statt. Ausgangspunkt und Begegnungsstätte ist das Festivalzentrum c/o Einraumhaus. Schwindelfrei ist ein Theaterfestival für Möglichkeiten, Vielfalt, Begegnung und Austausch – für die Künstlerinnen und Künstler und für Sie, das Publikum!

www.schwindelfrei-mannheim.de

Daniel Brunet (English Theatre Berlin | International Performing Arts Center)zurück nach oben

Daniel Brunet wurde 1979 in Syracuse, New York geboren und studierte Theater und Film am Boston College. Als Fulbright Stipendiat kam er 2001 nach Berlin. Seitdem arbeitet er als selbstständiger Theatermacher und Übersetzer, u. a. am Forum Freies Theater, Düsseldorf, Haus der Kulturen der Welt, Berlin und Performance Space 122, New York. Daniel Brunet gründete während seiner Residenz am ETB (2003/2004) THE LAB. 2005-2008 war er Associate Director & Associate Producer am German Theater Abroad, Berlin und New York. Für seine zahlreichen Übersetzungen z. B. von Falk Richter, Roland Schimmelpfennig, Heiner Müller, Dea Loher wurde Daniel Brunet mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit einem PEN Translation Fund Grant und ein Literary Fellowship in Translation von dem US National Endowment of the Arts. Seit 2012 ist er Producing Artistic Director am English Theatre Berlin | International Performing Arts Center.

Elena Polzer (ehrliche arbeit - freies Kulturbüro)zurück nach oben

Elena Polzer, geboren 1978. MA Japanologie, Anthropologie and Cultural Studies in Berlin – MA thesis: translation of texts by Hijikata Tatsumi. Seit 2001 beruflich aktiv in den Performing Arts als unabhängige trilinguale Produzentin und Übersetzerin für verschiedene KünstlerInnen, Festivals, Institutionen, wie z.B. die japanische political performance group Gekidan Kaitaisha, die “Nijinsky of Butoh” Akira Kasai, die amerikanische Choreographin Ami Garmon, den zeitgenössischen Berliner Choreographen Christoph Winkler und für verschiedene Veranstaltungen und Festivals am Haus der Kulturen der Welt, Tanzfabrik Berlin e.V., Podewil, Tanznacht Berlin, Tanz im August, Kampnagel and das Brasilianische Tanzfestival brasil move berlim. 2005-2009 ehrenamtliches Mitglied im Vorstand des ztberlin e.V. – Dachorganisation für zeitgenössischen Tanz in Berlin. Co-Gründerin des freien Kulturbüros ehrliche arbeit 2006 als Plattform für die freien darstellenden Künste Berlins und darüber hinaus. ehrliche arbeit kombiniert Konzeption und Projektentwicklung mit Projektmanagement, Presse-/Öffentlichkeitsarbeit, Dramaturgie, Textentwicklung und Übersetzung. Seit 2009 in Vollzeit arbeitende Mutter von zwei Kindern.

Jan Deck (Dramaturg)zurück nach oben

Jan Deck arbeitet als freier Dramaturg, Regisseur und Kurator. Mit seinem Ensemble Profi Kollektion, das er seit 2008 mit Katja Kämmerer leitet, entstanden seitdem fünf Produktionen. Zudem arbeitet er regelmäßig als Dramaturg der Gruppe theaterperipherie. Er ist Geschäftsführer von laPROF, dem Landesverband Professionelle Freie Darstellende Künste Hessen, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes freier Theater und Mitglied verschiedener Jurys, Beiräte und Arbeitsgruppen. Er kuratiert Tagungen, Festivals und Workshops. Mit Natalie Driemeyer leitet er seit 2008 das Forum Diskurs Dramaturgie, eine AG der Dramaturgischen Gesellschaft. Als Herausgeber und Autor von wissenschaftlichen Publikationen beschäftigt er sich mit unterschiedlichen Aspekten von Gesellschaft und Theater.

Ursula Achternkamp (Künstlerin)zurück nach oben

*1975 in Rheine / Westfalen lebt und arbeitet in Havelberg / Prignitz-Altmark. Studium Freie Kunst in Münster und Genf. Zu Gast bei mehreren Artist-in-Residence Programmen im In- und Ausland wie der Akademie Schloß Solitude Stuttgart, Sparte Architektur und zuletzt zu Gast bei Pogon (Center for Independent Culture and Youth) und dem Museum für Zeitgenössische Kunst, Zagreb. Feld-, Wald- und Wiesenprojektemacherei in Kooperation mit der Stiftung Bauhaus Dessau und der Stiftung Museum Insel Hombroich. Zurzeit Aufbau der OLD SCHOOL Havelberg mit Wolf Guenter Thiel zu einem transnational vernetzten Ort für Kunst- und Kulturtechniken von und für Gäste.

Dr. Natascha Siouzouli (Freie Universität Berlin)zurück nach oben

Dr. Natascha Siouzouli studierte Theater, Philologie und Kunstgeschichte in Athen, Griechenland und promovierte an der Freien Universität Berlin, betreut von Prof. Dr. Erika Fischer-Lichte. Von 2006 bis 2010 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin; von 2010 bis 2012 war sie Gastwissenschaftlerin am Forschungskolleg Verflechtungen von Theaterkulturen. Sie ist Mitbegründerin des Institute for Live Arts Research (Athen). Sie arbeitet auch als Übersetzerin. Zur Zeit wissenschaftliche Mitarbeiterin am ERC-Projekt "The Aesthetics of Applied Theatre" (Freie Unievrsität Berlin).

Dr. Bastian Lange (Multiplicities)zurück nach oben

Bastian Lange, Dr. phil., ist Stadt- und Wirtschaftsgeograph und spezialisiert auf Kreativwirtschaft, Governancefragen, Innovationsprozesse und Raumentwicklung. Er leitet das Forschungs- und Strategieberatungsbüro Multiplicities-Berlin und hatte 2011-2012 eine Gastprofessor an der Humboldt Universität zu Berlin inne. Er befasst sich insbesondere mit sozioökonomischen Transformationsprozessen des kreativen Wissenszeitalters und macht sie für Politik, Wirtschaft und kreative Szenen handhabbar. Bastian Lange hat in Marburg und Edmonton Geographie, Ethnologie und Stadtplanung studiert und an der Johann-Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main, Institut für Geographie, 2006 promoviert. Er ist Mitglied des Georg-Simmel-Zentrums für Metropolenforschung an der Humboldt Universität zu Berlin.

Andreas Gebhard (re:publica/newthinking)zurück nach oben

Andreas Gebhard wurde am 24. Mai 1975 in Köln-Ehrenfeld geboren. Mit seinen Eltern zog er mit nur einem Jahr in einen Vorort der Rhein-Metropole. Seine ersten umfangreicheren Bühnenerfahrungen sammelte er 1985 als Kölner-Kinder-Karnevalsprinz im Alter von 9 Jahren.In dieser Zeit absolvierte Andreas mehrere hundert Auftritte mit Reden und Gesang. Ausgestattet mit diesem Rüstzeug war er nicht nur in seiner gesamten Schullaufbahn Klassen-, Schüler oder Stufensprecher – er war sich auch für keinen Scherz zu schade, was ihm zahlreiche Aufenthalte vor der Klassenzimmertür einbrachte. Im Jahr 1991 beendete er die Realschule in Rösrath mit der Mittleren Reife und wechselte zur Erlangung des Abiturs auf das Gymnasium Thusneldastraße in Köln-Deutz. Dort schloss er 1994 das Abitur mit der Durchschnittsnote 2,5 mit den Leistungskursen Englisch und Sozialwissenschaften ab.

Dr. Boris Vormann (John-F.-Kennedy-Institut, FU Berlin)zurück nach oben

Boris Vormann ist im Wintersemester 2015/2016 Gastprofessor an der Abteilung Politik des John F. Kennedy Instituts für Nordamerikastudien an der Freien Universität Berlin und assoziierter Forscher des Mahindra Humanities Center an der Harvard University. Seine Forschung befasst sich mit der Auswirkung von Globalisierungsprozessen auf Nationalstaaten und globale Städte. Im Fokus stehen dabei die erhöhte Zirkulation von Menschen und Gütern und die damit einhergehenden politischen und sozialräumlichen Veränderungen der Stadt, der Gesellschaft und des Staats. Vormanns jüngste Buchpublikationen sind das Handbuch Politik USA (Springer 2015) und die Monographie Global Port Cities in North America: Urbanization Processes and Global Production Networks (Routledge 2015).

Prof. Dr. Naika Foroutan (Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung, HU Berlin)zurück nach oben

Naika Foroutan ist Professorin für Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik an der Humboldt-Universität zu Berlin und stellvertretende Direktorin des Berliner Instituts für Integrations- und Migrationsforschung (BIM), das von der Hertie-Stiftung und dem DFB gefördert wird. Zu den Schwerpunkten ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit gehören u. a. die Themen Migration, Integration und postmigrantische Gesellschaften; Islam- und Muslimbilder in Deutschland; Identität und Hybridität. Sie ist zudem Vorstandsmitglied des Rats für Migration, einem Zusammenschluss von über 100 deutschsprachigen Wissenschaftlern, die mit ihrer wissenschaftlichen Expertise in den öffentlichen Raum hinein intervenieren, um zur Versachlichung der Debatte um Migration und Integration beizutragen.

Foto: Nina Pieroth

Barbara Meyer (Schlesische27)zurück nach oben

Barbara Meyer ist Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin des Internationalen JugendKunst- und Kulturhauses Schlesische27 in Kreuzberg. Die gebürtige Schweizerin studierte in München an der Akademie der Bildenden Künste Malerei und Grafik, später Kulturpädagogik an der HdK Berlin. Für den Rat für die Künste und im Auftrag der Berliner Kulturverwaltung entwickelte sie ein landesweites Strukturprogramm für kulturelle Bildung sowie das Förderinstrument „Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung“. Durch ihre Mitarbeit im Berliner Flüchtlingsrat und bei der Initiierung zahlreicher Modellprojekte zur Förderung von Selbstwirksamkeit junger Geflüchteter ist sie mit Flüchtlingsarbeit und migrationspolitischen Aufgaben langjährig vertraut.

Çıgır Özyurt (Initiative Grenzen-Los!e.V./JugendtheaterBüro Berlin)zurück nach oben

Çığır Özyurt ist Aktivist, Theaterpädagoge/-coach und Musiker. Er hat Soziale Arbeit(BA) und Theaterpädagogik (MA) studiert. Als Teil des Leitungsteams des Jugendtheaterbüro Berlins, ist Çığır Özyurt für die Bereiche Theaterpädagogik und musikalische Leitung zuständig. Dort setzen sie sich mit verschiedenen Formen von Rassismus und anderen politischen Inhalten mit theatralischen Mitteln auseinander und organisieren jährlich das FESTIWALLA im Haus der Kulturen der Welt. Zur Zeit arbeiten sie mit dem Team und den Jugendlichen an der Eröffnung des ersten Community Theaters, das von Jugendlichen mitgeleitet wird. Dem Theater X.

Çığır arbeitet auch als freischaffender Theaterpädagoge in verschiedenen Projekten, unter anderem im Gorki X. Er ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Berlin e. V. Des Weiteren ist er Mitglied beim Bündnis kritischer Kulturpraktiker*innen und der Kampagne My Right is Your Right und in verschiedenen Initiativen und Bündnissen aktiv gegen Rassismus und andere Diskriminierungsformen.

Dr. Onur Nobrega (Medien- und Kulturwissenschaftlerin / Goldsmiths, University of London)zurück nach oben

Dr. Onur Suzan Nobrega ist promovierte Medien- und Kulturwissenschaftlerin (Goldsmiths College, University of London). Seit 2008 internationale Lehr- und Forschungstätigkeit in Medien-, Film-, und Kulturwissenschaften u. a. am Goldsmiths College, University of London (Großbritannien), University of the Arts London (Großbritannien) und der Izmir University of Economics (Türkei). Titel der Dissertation »Postmigrant Theatre and Cultural Diversity in the Arts: Race, Precarity and Artistic Labour in Berlin« (2014). Ehemalige Promotionsstipendiatin der ZEIT-Stiftung Hamburg. Forschungsschwerpunkte: Kulturpolitik, postmigrantisches Theater und Kulturelle Vielfalt in den Künsten, Arbeits- und Lebensbedingungen von KünstlerInnen mit Migrationsbiographien, neokoloniale Kulturpolitik und koloniales Erbe des Osmanischen Reiches in den visuellen Kulturen ausgewählter Länder des afrikanischen Kontinents und in der heutigen Türkei.

Boris Moshkovits (d-day network)zurück nach oben

Boris ist Experte für digitale Strategien und Kommunikation. Er initiierte 2014 die Veranstaltungsreihe „d.day – currents of the digital age“, die den Einfluss digitaler Innovation auf die Zivilgesellschaft beleuchtet. Zuletzt hat Boris Moshkovits als Head of Digital Media für Ringier Publishing Deutschland die Digitalstrategie für die Publikationen Cicero und Monopol verantwortet. Als leidenschaftlicher Medienmacher und Hauptstädter hat er bereits 2002 das mehrfach mit Designpreisen ausgezeichnete internationale Kultur- und Trendmagazin "berliner“ gegründet und weltweit vertrieben. Zuvor war er Redakteur für das renommierte Kunstmagazin Flash Art in Mailand und New York. Außerdem hat Boris Moshkovits als Gründungsdirektor des russisch-jüdischen Museums in Moskau, an der Schnittstelle von Politik, Kultur und Kommerz, ein international beachtetes Projekt auf den Weg gebracht. Das Museum wurde mit dem „Preis für das beste Museum Russlands“ von „The Artnewspaper“ ausgezeichnet. Neben seinen Medientätigkeiten ist Moshkovits auch politisch aktiv beim „Transatlantic Network 2020“, dem Young Leadership Netzwerk des British Council, und bemüht sich als Mitglied des Roundtable für jüdisch-türkischen Dialog im American Jewish Committee um das Verständnis zwischen Minderheiten in Deutschland. In Odessa geboren, noch zu Zeiten der Sowjetunion, wanderte Boris Moshkovits als Kleinkind mit der Familie über Israel nach Berlin aus. Hier wuchs er auf, ging zur Schule, studierte und arbeitete später als Redakteur und Berater in Europa und den Vereinigten Staaten. Heute lebt Boris Moshkovits mit seiner Frau im Prenzlauer Berg, von wo aus er seine internationalen Projekte voran treibt.

Peggy Mädler (Dramaturgin und Autorin)zurück nach oben

Dr. Peggy Mädler, 1976 in Dresden geboren, hat Theater-, Erziehungs- und Kulturwissenschaft studiert und 2008 in den Kulturwissenschaften promoviert. Seit 2002 arbeitet sie als freie Dramaturgin und Autorin (u. a. Maxim Gorki Theater Berlin, Stadttheater Heilbronn, She She Pop) und ist Mitbegründerin der Künstlerformation „Labor für kontrafaktisches Denken“. Von 2007-2009 gehörte sie dem Gründungsvorstand des LAFT Berlin an. 2011 erschien ihr Debutroman: "Legende vom Glück des Menschen" bei Galiani Berlin. Stipendien/Preise: Stadtschreiberin Rheinsberg, Stipendium Stiftung Brandenburger Tor, Arbeitsstipendium des Berliner Senats, Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste, Literaturstipendium Künstlerdorf Schöppingen, Promotionsstipendium der Heinrich-Böll-Stiftung.

Therese Schmidt (Performing Arts Programm, Beratungsstelle)zurück nach oben

Therese Schmidt wurde 1979 in Potsdam geboren, studierte Musikwissenschaft, Literatur und Musiktheaterregie in Dresden und Berlin und arbeitet seit 2008 freiberuflich als Regisseurin. Sie inszenierte an diversen Theatern (u. a. an den Landesbühnen Sachsen, der Semperoper Dresden und der Oper Magdeburg) und lehrt seit 2009 szenisch-dramatischen Unterricht in den Opernklassen der UdK Berlin und der HfM „Carl-Maria-von-Weber“ Dresden. Sie schreibt eigene Texte und Stücke und arbeitet zurzeit an mehreren Stückentwicklungen in unterschiedlichen Kollaborationen und Kollektiven. Seit September 2014 leitet sie zudem die Beratungsstelle des PAP und ist Mitglied im LAFT. Sie wohnt mit ihrer Tochter Florentine in Berlin.

Jasmin Degeling (Universität Bochum)zurück nach oben

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum, seit 2013 Promotion im PhD-Net „Das Wissen der Literatur“ an der Humboldt-Universität zu Berlin, 2014 Forschungsaufenthalt am German Department der UC Berkeley; Studium der Theaterwissenschaft, Komparatistik und Gender Studies an der Ruhr-Universität und in Paris X; Forschungsschwerpunkte: Praktiken der Sorge und Techniken des Selbst in zeitgenössischer Literatur und Medien (Schlingensief, Jelinek, Streeruwitz); Diskurs und Geschichte der Autobiographie. Außerdem seit 2010 Mitarbeit an verschiedenen Performance-Arbeiten des Kollektivs Anna Kpok.

Geesche Wartemann (Universität Hildesheim)zurück nach oben

Prof. Dr. Geesche Wartemann, Theaterwissenschaftlerin, Professur für Ästhetik des Kinder- und Jugendtheaters an der Universität Hildesheim (seit 2011). Sie war zuvor Professorin für Theater und Theaterpädagogik an der norwegischen Universität in Agder, Kristiansand (2009 – 2011) und als Theaterpädagogin am Kinder- und Jugendtheater in Braunschweig beschäftigt (2000 – 2002). Forschungsschwerpunkte: Theorie und Geschichte des Theaters für junge Zuschauer, Inszenierungen der Interaktion in Probenprozessen und Aufführungen zeitgenössischen Kinder- und Jugendtheaters, Konzepte der Theatervermittlung. Publikationen (Auswahl): Theatre for Young Audiences and Perceptions of the Contemporary Child, hrsg. zus. Mary McAvoy und Tulin Saglam, Hildesheim 2015; Theater probieren. Politik entdecken, hrsg. zus. mit Ole Hruschka und Doris Post, Bonn 2011; Szenische Orte – Mediale Räume, hrsg. zus. mit David Roesner und Volker Wortmann, Hildesheim 2005; Theater der Erfahrung. Authentizität als Forderung und als Darstellungsform, Hildesheim 2002. www.fragmenta.nl

Dr. Alice Lagaay (Universität Bremen)zurück nach oben

Dr. Alice Lagaay ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Universität Bremen und Gastdozentin für das Wintersemester 2015/16 an der UdK Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Philosophie der Stimme, des Schweigens, des „Neutrums“ und der „Indifferenz“ sowie die Beziehung zwischen Performance und Philosophie. Mitgründerin des internationalen Netzwerkes „Performance Philosophy“ (performancephilosophy.org) und langjährige Forscherin im Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen” an der FU Berlin, wo sie 2007 mit einer Dissertation zur Philosophie der Stimme promoviert wurde. Zurzeit arbeitet sie an einem Projekt zum Thema „Seinlassen. Figuren und Dimensionen negativer Performanz”. Neueste Veröffentlichungen: Performanzen des Nichttuns (hg. mit B. Gronau), Passage 2008; Ökonomien der Zurückhaltung, (hg. mit B. Gronau), transcript 2010; Destruction in the Performative (hg. mit M. Lorber), Rodopi 2012; Encounters in Performance Philosophy (hg. mit L. Cull), Palgrave 2014.

Annette von Zwoll (Dramaturgin)zurück nach oben

Annette von Zwoll stammt aus Holland und ist Dramaturgin für Tanz sowie Autorin und Entwicklerin von Kulturprojekten. Sie hat unter anderem mit den Choreographen Liat Waysbort, Koen De Preter sowie Anouk van Dijk zusammengearbeitet und hat für Festivals wie das holländische Tanzfestival Springdance / SPRING, Oerol sowie ITs Festival Amsterdam aber auch die Produktionshäuser Korzo, Dansateliers, Dansmakers sowie die Organisationen Dance Works Rotterdam / André Gingras und ArtEZ Dance Academy produziert. Zurzeit arbeitet sie am Dyptichon Please me Please von Liat Waysbort, dem Leiter des europäischen Kollaborationsprojekts "International Young Makers in Action" (www.iyma.eu) sowie als internationale Produzentin für NONcompany (www.noncompany.no). Mehr Informationen unter www.vanzwoll.com.

Greg McLaren (Improbable)zurück nach oben

Ich mache Theater, Performance, Live-Art and vieles dazwischen und darunter. Meine Arbeit wurde unter anderem (und an weniger beeindruckenden Orten) im Soho Theatre (London), den Riverside Studios (London), der National Portrait Gallery (London), dem Science Museum (London, UK), dem ICA (Institut of Contemporary Arts, London), dem BAC (Battersea Arts Centre, London), The Lowry (Nähe Manchester, UK), im Tron Theatre (Glasgow, UK), in Glastonbury, in Edinburgh und beim Dublin Fringe Festival gezeigt, international war es zu sehen in Tokio, New York, Lahore, Austin (Texas, USA), Vittoria und Berlin. Zuletzt habe ich an der English National Opera gearbeitet. Davor war ich Gründer und künstlerischer Leiter des Stoke Newington International Airport, ein gebäudebasiertes Künstlerkollektiv. Wir haben unser Gebäude im April 2013 verloren (RIP STK 2008-2013). Bis 2006 war ich Schauspieler und Performer und habe unter anderem mit Channel 4, BBC, Armando Ianucci, Chrise Goode, Rotozaza und Mapping 4D gearbeitet.

Eva-Karten Tittmann (LAFT Berlin)zurück nach oben

Eva-Karen Tittmann ist seit Juli 2007 als Einzelunternehmerin unter dem Label „MANAGEMENT für KULTUR“ für Theater, Tanz, Performance und Musiktheater tätig, seit 2009 gemeinsam mit Hannah Pelny im Büro 313 angesiedelt. Insgesamt kommen über 22 Jahre Theaterarbeit in der freien Szene, an festen Häusern und für die unterschiedlichsten Institutionen zusammen. Aktuell arbeitet sie für Ingrid Lausund, Thorsten Lensing, das Theater o.N. und das tjg. theater junge generation Dresden. Von 2001 bis 2008 war sie GesellschafterGeschäftsführerin der act Media Support GmbH (Produktionsdienstleistungen für Film und Veranstaltungen), hat an der FU, HU und HdK Berlin Germanistik und Theaterwissenschaft mit Magisterabschluss studiert, das Zertifikat Management – Marketing - Kommunikation 2005/2006 an der FH Potsdam erworben, ist Gründungsmitglied und war von 2006 bis 2011 Vorstand des Landesverband freie darstellende Künste Berlin und ist seit 2008 Mitglied des ITI Deutschland.

Katharina von Wilcke (DepArtment)zurück nach oben

Katharina von Wilcke ist Kulturmanagerin. 1995 eröffnete sie das Produktionsbüro DepArtment, um künstlerische Prozesse eines Projektes möglichst eng mit der dramaturgischen, organisatorischen und ökonomischen Umsetzung zu verzahnen. Neben ihrer Tätigkeit als Managerin für freie Künstler und Gruppen war sie Projektleiterin u. a. bei: Tanzplattform Deutschland 2000, 5. Festival Politik im Freien Theater, Festival HEIMSPIEL 2011. Seit 2006 leitet sie zusammen mit Sabine Gehm den Tanzkongress, eine Veranstaltung der Kulturstiftung des Bundes. 2014 gründete sie gemeinsam mit Harriet Lesch, Katja Sonnemann und Peter Boragno die Agentur Wilson Borles arts management. www.dep-art-ment.com www.tanzkongress.de www.wilsonborles.de

Kerstin Budde (that Hamburg)zurück nach oben

Schon während ihres Ingenieurstudiums arbeitete Kerstin Budde als freie Technikerin für Theaterproduktionen und Festivals. Seit 2003 ist sie Mitgeschäftsführerin der that hamburg GmbH, einem Ingenieurbüro für Theatertechnik. Sie bearbeitet den Bereich „Arbeitssicherheit im Theater“ und betreut in Hamburg aktuell sechs Theater als Sicherheitsingenieurin. Außerdem berät sie im deutschsprachigen Raum andere Theater, freie Produktionen oder Festivals zu Fragen der Arbeitssicherheit: Verantwortlichkeiten, Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen, Versicherungsschutz, etc.

Matthias Warstat (Institut für Theaterwissenschaften, FU Berlin)zurück nach oben

Prof. Dr. Matthias Warstat ist seit 2012 Professor für Theaterwissenschaft an der

Freien Universität Berlin. Von 2008 bis 2012 Professor für Theater- und

Medienwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg. Studium der

Theaterwissenschaft und Neueren Geschichte in Berlin. Promotion 2002

(„Theatrale Gemeinschaften“). Habilitation 2008 („Krise und Heilung.

Wirkungsästhetiken des Theaters“). Forschungsschwerpunkte: Theater und

Gesellschaft, Theatralität des Politischen, Theorien des Ästhetischen,

Theatergeschichte der Moderne.

Veronika Mirschel (Ver.di)zurück nach oben

Veronika Mirschel arbeitet als Leiterin des Referats Selbstständige bei der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft und ist dort für die 30.000 freiberuflich und selbstständig tätigen Mitglieder zuständig. Die Diplom-Journalistin hat an der Deutschen Journalistenschule in München gelernt und war fünfzehn Jahre als freiberufliche Journalistin und ehrenamtlich als Gewerkschaftsmitglied aktiv, bevor sie im Jahr 2000 bei der damaligen IG Medien als Gewerkschaftssekretärin die Vertretung der freien Kunst- und Medienschaffenden übernahm.

Jörg Löwer (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger)zurück nach oben

Jörg Löwer arbeitete viele Jahre als Musicaldarsteller und Choreograf. Als Darsteller stand er in kommerziellen Ensuite- und zahlreichen Stadttheater-Produktionen auf der Bühne. Geprägt hat ihn vor allem die langjährige Zusammenarbeit mit Helmut Baumann am Bremer Theater. Als Choreograf zeichnete Jörg Löwer für Produktionen in den Bereichen Musical, Schauspiel und Kreuzfahrten verantwortlich. Nach seiner Tätigkeit im Team von theaterjobs.de als Ansprechpartner für die ausschreibenden Theater arbeitete Jörg Löwer als Referent für die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger. Im Mai 2013 wurde er zu deren Präsident gewählt.

Philipp Magalski (Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus Piratenfraktion)zurück nach oben

Magalski studierte Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen. Er engagierte sich in verschiedenen freien Gruppen für Umweltschutz, Völkerverständigung und Soziales. Von 1999 bis 2006 arbeitete er neben dem Studium als Faktotum am Schauspielhaus Bochum. 2003 wurde er in Nordrhein-Westfalen Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen, trat dort 2005 aber wieder aus. 2005 und 2006 arbeitete Magalski für mehrere Kurzfilmproduktionen des Regisseurs Sebastian Fritzsch, u.a. als Produktionsleiter. 2007 ging er nach Berlin und ist dort im pädagogischen Bereich tätig. Mitte 2009 trat er der Piratenpartei bei und war von März 2010 bis September 2011 Pressesprecher des Berliner Landesverbands. Am 18. September 2011 wurde er bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2011 auf Platz 2 der Landesliste der Piratenpartei in das Abgeordnetenhaus von Berlin gewählt. Dort ist er Mitglied im Ausschuss für Kulturelle Angelegenheiten und im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt. Parallel trat er auch als Direktkandidat für den Wahlkreis Pankow 6 an, in dem er 12,2 % der Stimmen auf sich vereinte. Magalski ist Gründer der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Tierrecht der Piratenpartei und setzt sich für die Abschaffung der Massentierhaltung ein. Diesbezüglich war er 2011 maßgeblich an der Aufnahme des Tierschutzes in das Grundsatzprogramm der Piraten Berlin beteiligt. Magalski ist Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Naturschutz Berlin. Er ist Sprecher für Umwelt, Natur- und Tierschutz der Piratenfraktion. Am 12. November 2013 wurde er zum kulturpolitischen Sprecher seiner Fraktion gewählt.

Martina Stütz (Initiative Zeitgenössisches Musiktheater Berlin)zurück nach oben

Die Initiative „Zeitgenössisches Musiktheater Berlin e.V.“ hat sich der Förderung des zeitgenössischen Musiktheaters in Berlin verschrieben und engagiert sich für dessen größere Sichtbarkeit. Sie verfolgt dabei einen sehr offenen Musiktheaterbegriff, der der ästhetischen Vielfalt der Berliner Szene Rechnung trägt. Die Initiative will zum einen den kontinuierlichen Diskurs über zeitgenössisches Musiktheater ermöglichen und zum anderen im Sommer 2017 die erste Ausgabe eines Festivals für zeitgenössisches Musiktheater in Berlin veranstalten. Die Ausgangsidee des Festivals ist es, einen Showcase für avancierte Berliner Projekte zu bieten, die Vielfalt des zeitgenössischen Musiktheaters in Berlin in zeitlicher Ballung abzubilden und damit eine größere Öffentlichkeit zu generieren. Getragen wird die Initiative von AkteurInnen der Szene selbst wie Ensembles, RegisseurInnen, DramaturgInnen, MusikerInnen, WissenschaftlerInnen etc.

Roland Quitt (Initiative Zeitgenössisches Musiktheater Berlin)zurück nach oben

Die Initiative „Zeitgenössisches Musiktheater Berlin e.V.“ hat sich der Förderung des zeitgenössischen Musiktheaters in Berlin verschrieben und engagiert sich für dessen größere Sichtbarkeit. Sie verfolgt dabei einen sehr offenen Musiktheaterbegriff, der der ästhetischen Vielfalt der Berliner Szene Rechnung trägt. Die Initiative will zum einen den kontinuierlichen Diskurs über zeitgenössisches Musiktheater ermöglichen und zum anderen im Sommer 2017 die erste Ausgabe eines Festivals für zeitgenössisches Musiktheater in Berlin veranstalten. Die Ausgangsidee des Festivals ist es, einen Showcase für avancierte Berliner Projekte zu bieten, die Vielfalt des zeitgenössischen Musiktheaters in Berlin in zeitlicher Ballung abzubilden und damit eine größere Öffentlichkeit zu generieren. Getragen wird die Initiative von AkteurInnen der Szene selbst wie Ensembles, RegisseurInnen, DramaturgInnen, MusikerInnen, WissenschaftlerInnen etc.

N.N. (Bundesverband freier Theater)zurück nach oben

Der Bundesverband Freier heater (BuFT) ist der Dachverband der Landesverbände der Freien Darstellenden Künste in Deutschland. Er vertritt auf Bundesebene die Interessen der deutschlandweit insgesamt rund 2.000 Freien Theater (Solotheater, Gruppen und Theaterhäuser). Dazu berät er die deutsche Kultur- und Sozialpolitik zu allen die Freien Darstellenden Künste betreffenden Fragen.

N.N. (Dachverband Tanz Deutschland)zurück nach oben

Der Dachverband Tanz Deutschland – Ständige Konferenz Tanz arbeitet seit 2006 als bundesweite Plattform des künstlerischen Tanzes in Deutschland. Gegründet aus dem Bewusstsein der Akteure, dass der Tanz in der politischen Landschaft der Bundesrepublik mit einer Stimme sprechen muss, funktioniert der Dachverband Tanz heute als Verbund der herausragenden Verbände und Institutionen für den Tanz – übergreifend über ästhetische Differenzen, unterschiedliche Produktionsweisen und spezifische Berufsfelder im Tanz. Der Dachverband erarbeitet Positionspapiere und Konzeptionen für die Förderung des Tanzes in Deutschland, er realisiert Kampagnen und Initiativen und setzt diesen in seinen Projekten um. Der Dachverband ist offen für weitere Mitglieder, er strebt die enge Kooperation mit den bundesweiten Verbänden, Institutionen und Interessen an.

N.N. (Tanzbüro)zurück nach oben

Das Tanzbüro Berlin wurde 2005 mit Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur eingerichtet und wird getragen vom Verein Zeitgenössischer Tanz Berlin. Seinen Auftrag sieht das Tanzbüro Berlin in der Stärkung der Berliner Tanzszene und in der Vernetzung nationaler und internationaler Tanzakteure und Institutionen.

Anne Otto (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung)zurück nach oben

Dr. Anne Otto ist Wirtschaftsgeographin. Sie studierte an der Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) München und promovierte an der Universität Bonn. Seit 2005 arbeitet sie als Senior Researcher im Regionalen Forschungsnetz (RFN) des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Sie erforscht den strukturellen Wandel von Altindustrieregionen und die Bedeutung der technologischen Vernetzung zwischen Wirtschaftszweigen für den Erfolg regionaler Ökonomien. Weitere Schwerpunkte ihrer Forschungstätigkeit sind die Erwerbsbiographien von jungen Hochqualifizierten und die Mobilität von Arbeitskräften.

Brigitte Lange (Mitglied des Abgeordnetenhauses SPD)zurück nach oben

Brigitte Lange ist seit 1972 Mitglied der SPD und Mitglied im SPD-Landesvorstand Berlin. Nachdem sie von 1996 bis 2001 der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Reinickendorf angehörte und dort Kulturpolitische Sprecherin war, ist sie seit 2001 Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin und Kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Sie ist Mitglied im Ausschuss für „Europa- und Bundesangelegenheiten, Medien, Berlin-Brandenburg“ und im Ausschuss „Kulturelle Angelegenheiten“ sowie stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises III (Euro, Bund, Medien / Kultur). Brigitte Lange ist Mitglied bei ver.di und dort stellvertretende Bundesvorsitzende der Fachgruppe Bildende Kunst. Sie ist Gründungsmitglied und stellvertretende Vorsitzende des Kulturforums Stadt Berlin der Sozialdemokratie mit dem Themenschwerpunkt Künstlerförderung sowie Berlin-Kultur, Mitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V. sowie Mitglied verschiedener Fördervereine.

Nicole Otte (TAK Theater im Aufbau Haus/LAFT Berlin)zurück nach oben

Nicole Otte, Gestalterin für visuelles Marketing, Kommunikationstrainerin.

Von 2002 bis 2004 war sie unter anderem Initiatorin der Jugendtheatergruppe „LaKritzel“, Vorstand im Kulturzentrum „Schulz“ und Mitbegründerin der Event GBR „U-Turn“ in Köln. Nach einem 6-monatigen Aufenthalt in Prag, im Bereich Gestaltung, Bühnenbild und Textilgestaltung, arbeitete und dozierte sie als Kommunikationstrainerin in Berlin und in Köln. 2007 bis 2009 leitete das künstlerische Betriebsbüro des Ballhaus Ost. 2010 übernahm sie die Geschäftsführung und gründete das freie Produktionsbüro „Kulturkomplizen“.

Seid März 2011 leitet sie das künstlerische Betriebsbüro, TAK Theater im Aufbau Haus.

Nicole Otte ist seit September 2012 im Vorstand des LAFT Berlin e.V.

Seit 2013 ist sie begleitender Vorstand vom Performing Arts Programm Berlin und von Theaterscoutings Berlin.

Jonas Tinius (King’s College, Cambridge)zurück nach oben

Jonas Tinius ist Sozialanthropologe am King’s College an der University of Cambridge, U.K. Er befasst sich mit der ethnographischen Erforschung zeitgenössischer Arbeitsprozesse in der freien darstellenden Kunstszene in Deutschland. Im Rahmen seiner Doktorarbeit hat er sich mit Probenprozessen und politischen Engagement durch Theater im Ruhrgebiet auseinandergesetzt. Er ist Herausgeber des Sammelbandes Anthropology, Theatre, and Development: The Transformative Potential of Performance (gemeinsam mit Alex Flynn, Palgrave 2015) und leitet, ebenfalls mit Alex Flynn, das Anthropologies of Art [A/A] Netzwerk. Mehr Informationen und Publikationen unter: www.jonastinius.com

Ilia Papatheodorou (She She Pop)zurück nach oben

Ilia Papatheodorou wurde 1971 in Stuttgart geboren und lebt in Berlin. Sie studierte von 1992 bis 1997 am Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft. Sie ist Gründungsmitglied und Performerin der Gruppe She She Pop. Sie arbeitete auch als Gastperformerin in Produktionen von Haug/Wetzel und Gob Squad.

Max Schumacher (post theater)zurück nach oben

Max Schumacher studierte Dramaturgie in Berlin und Performance Studies an der New York University. 1999 gründete er post theater in New York. Er arbeitet als Regisseur, Dramaturg, Kurator, Dozent und war Resident u.a. am Akademie Schloss Solitude, Taipei Artist Village, Eks-Scena Zagreb, Tokyo Wonder Site, Künstlerhaus Lukas Ahrenshoop, Kunstraum Syltquelle, NES Skagaströnd Island, Solyst Artist Residency Dänemark. Für seine Arbeiten erfolgten Festivaleinladungen in 50 Städte in über 20 Ländern, u.a. Tanz im August Berlin, Singapore Arts Festival, Japan Society New York, Bangkok Fringe, FACYL Salamanca, Mercat des Flors Barcelona, Varna Summer, INFANT Novi Sad, Theaterszene Europa Köln. Max Schumacher lehrt an Universitäten, Hochschulen und Theatern in Japan, Taiwan, Singapur, Kroatien, Bulgarien, Deutschland. Bis Anfang 2014 war er im Vorstand des LAFT Berlin und ist Ratsmitglied im Rat für die Künste, Berlin.www.posttheater.com

Lea Moro (K3 - Zentrum für Choreographie/Tanzplan Hamburg/PAiR - Performing Arts in Residence, Schloss Bröllin)zurück nach oben

Lea Moro - Choreografin und Tänzerin, studierte an der Scuola Teatro Dimitri, dem LABAN Centre London und HZT Berlin. Ihr Gruppenstück "(b)reaching stillness" hatte im Juni 2015 in den Sophiensaelen Berlin Premiere. Ihr Solo "Le Sacre du Printemps, a ballet for a single body" (2013/14) wurde u.a. am HAU Berlin, bei den Tanztagen 2015, in den Sophiensaele Berlin, im Tanzhaus Zürich und der Dampfzentrale Bern gezeigt. 2015/16 ist sie Residenzchoreografin bei K3 Zentrum für Choreographie Hamburg. Im Jahresheft „tanz 2015“ gilt Lea Moro als Hoffnungsträgerin. 2015 erhält sie das Elsa-Neumann Stipendium des Landes Berlin, 2014 das DanceWEB Stipendium und seit 2014 wird sie durch das PAP-Mentoring Programm Berlin unterstützt. Sie ist Mitgründerin des Acker´Festivals Berlin (2013/14) und ist seit 2014 Residenzkuratorin von Schloss Bröllin.

Foto: Désirée Meul

Peter Legemann (PAiR - Performing Arts in Residence, Schloss Bröllin/ResArtis - Worldwide Network of Artist Residencies)zurück nach oben

Legemann studierte und arbeitete an der Technischen Universität Berlin im Bereich Computerwissenschaften und war freiberuflich auf dem Gebiet der angewandten Informatik tätig. Seine akademische Karriere gab er zugunsten der Künste auf. Er begann die Umwandlung von Schloss Bröllin, einem denkmalgeschützten Gutshof im Norden von Deutschland, in ein Kultur- und Artist-in-Residence-Zentrum mit dem Schwerpunkt für die darstellenden Künste. Seit 1992 ist er Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender des schloss bröllin e.V. und verantwortlich für Strategie, Verwaltung, Werbung, Public Relations und Finanzen. Als Gründungsdirektor und Vorstandsmitglied führt er zusätzlich Projekte im Bereich der Residenzen für die darstellenden Künste durch und fördert die Zusammenarbeit zwischen den entsprechenden europäischen und asiatischen Netzwerken. Er betreibt internationale Theaterprojekte und konzentriert sich auf die Lehre an der Universität. "Projekte und Lehre" sind wesentlicher Bestandteil seiner beruflichen Tätigkeiten, so kann er immer die neuesten Projekterfahrungen in die Lehre im Bereich des Kulturmanagements einbringen.

Philip Horst (Zentrum für Kunst und Urbaniststik - ZK/U Residency, Berlin)zurück nach oben

Philip Horst (*1972 in Hamburg) lebt in Berlin. Studium der Freien Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar und der experimentellen Mediengestaltung an der Universität der Künste Berlin. Postgraduate studies am CCA Kitakyushu, Japan, künstlerische/wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin, Institut für Architektur (2003-08) . Gründungsvorstand der Künstlergruppe KUNSTrePUBLIK (2006) und Co-Direktor des Zentrums für Kunst und Urbanistik (ZK/U) (2012). Künstlerische und kuratorische Arbeiten im Öffentlichen Raum u.a. Archipel in√est 2012/13 (Urbane Künste Ruhr), Schönheit der grossen Strasse (2014), Skulpturenpark Berlin_Zentrum (2007-10), Werkleitzfestival Halle (2010) u.a.

Bettina Sluzalek (Performing Arts Programm Berlin, Mentoring Programm)zurück nach oben

Nach dem Studium und der Promotion in Berlin und Santiago de Chile arbeitete Bettina Sluzalek in unterschiedlichen Positionen an verschiedenen Häusern und Institutionen, z.B. im Internationalen Theaterinstitut, an der Schaubühne am Lehniner Platz, im Globe Theatre in London und im Theaterhaus Stuttgart als Künstlerische Geschäftsführerin. Seit 2007 ist sie am Radialsystem V, anfangs als Künstlerische Betriebsdirektorin und später als Dramaturgin und Mitglied der Künstlerischen Leitung. Seit 2013 leitet sie das Mentoringprogramm des Performing Arts Programm des LAFT Berlin e.V.. Außerdem ist sie seit 2015 Vizepräsidentin des Internationalen Theaterinstituts.

Hyunsin Kim (Gyeonggi Creation Center Residency Program, Sungam-do, Ansan-si)zurück nach oben

Hyunsin Kim arbeitet als Choregrafin und Performerin. Nach ihrem Studium in Germanistik, Tanz und Theater in Korea, Hawaii und England, studiert sie seit 2012 den Master in Choreographie und Performance in Gießen und Frankfurt. In ihrer Arbeit befragt sie soziopolitische Themen. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt bei Erinnerungen und der Einfluss auf Indentitätskonstruktionen, wegen ihrer eigenen östlichen wie westlichen Herkunft. Sie spielt gern im Spannungsfeld aus Sichtbarem und Unsichtbarem und Realem und Fiktivem. Ihre Arbeit wurde sowohl in Europa als auch in Asien gezeigt. ddanddarakim.wordpress.com

Bernhard Fauser (Choreographisches Centrum Heidelberg)zurück nach oben

Bernhard Fauser, geboren 1964, besuchte nach dem Abitur die „Ecole Nationale du Cirque“ in Paris, war dann ca. drei Jahre unterwegs als Musik-Weißclown mit dem spanischen Clown-Trio Tony Alexis (Knie, Krone, Althoff). 1988 einen Medizinstudienplatz in der Tasche, traf Fauser bei einer Straßentheaterproduktion auf die Tänzerin und Choreographin Jai Gonzales, die ihn vollends für die Kunst gewinnen konnte. Mit ihr gründete er im Sommer 1988 das UnterwegsTheater, das beim ersten Treffen des lateinamerikanischen Tanzes in Costa Rica seinen erfolgreichen Einstand erlebte und mit seiner für die damalige Zeit einmaligen Verbindung von Tanz, Schauspiel, Akrobatik für Begeisterung sorgen durfte. Heute ist Fauser tanzender Geschäftsführer der HebelHalle, der seit 2010 bestehenden Spielstätte des UnterwegsTheaters in Heidelberg. Die TANZAllianz, Kooperation von UnterwegsTheater und dem Theater und Orchester Heidelberg, unterstützt die Entwicklung von Tanz neben der eigenen künstlerischen Arbeit seit 2013 nachhaltig mit den Einrichtungen Choreographisches Centum und der TanzBiennale. www.cc-hd.de; www.unterwegstheater.de

Christoph Backes (Kultur- und Kreativpiloten Deutschland)zurück nach oben

Kultur- und Kreativpiloten Deutschland ist eine Auszeichnung der Bundesregierung, die seit 2010 jährlich an 32 Unternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft verliehen wird. Egal, ob es sich um eine gerade erst geborene Geschäftsidee oder um eine laufende Tätigkeit handelt: Wir suchen außergewöhnliche Ideen und Menschen, die mit ihrem Handeln der Kultur- und Kreativwirtschaft Gesicht und Gewicht geben. Wir kuratieren jedes Jahr aufs Neue einen ungezwungenen Erfahrungsaustausch zwischen Mentoren, Experten und den Titelträgern selbst. Wir schaffen gestaltete Freiräume, in denen gegenseitig Wissen vermittelt und Denkanstöße gegeben werden. Jedes Unternehmen ist ein eigenständiges Kunstwerk, daher folgen wir keiner bestimmten Methode; und die Wirkung entfaltet sich oft erst nach einigen Wochen oder Monaten. Dabei bilden sich jahrgangsübergreifende Partnerschaften und Kooperationen, die weiter gehen. „Kultur- und Kreativpiloten“ ist daher mehr als eine Auszeichnung – es ist bein Erlebnis. Gemeinsam gestaltet von denen, die ausgezeichnet sind.

Clara Herrman (Residenzprogramm der Akademie Solitude, Stuttgart)zurück nach oben

Die Akademie Schloss Solitude ist ein interdisziplinäres und internationales Stipendienprogramm für Künstler und Wissenschaftler. Seit 1990 fördert die Akademie Künstlerinnen und Künstler in den Disziplinen Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Design, Literatur, Musik/Klang und Video/Film/Neue Medien durch Wohn- und Arbeitsstipendien.

Mit dem Programm art, science & business werden seit 2002 auch junge Menschen aus Wissenschaft und Wirtschaft in die Förderung aufgenommen.

Im spätbarocken Kleid über den Dächern der Kultur- und Industriemetropole Stuttgart angesiedelt, hat sich die Akademie Schloss Solitude zu einem wichtigen globalen Netzwerk der internationalen Kunstszene entwickelt. Im Einklang mit der Lage und Geschichte des Schlosses will Solitude seinen Gästen Rückzugsort und Freiraum für Kunst und Leben sein. Die Akademie wirkt aber auch nach außen, ist Ausstellungsort, Versuchslabor und Diskursarena. Ihre Stipendiaten und Gäste nutzen sie als künstlerischen Inkubator, als Projektionsfläche, als Kontaktbörse oder als Gelegenheit, ein Projekt ohne Blick auf Konventionen verwirklichen zu können. Das Haus vertritt einen offenen Kunstbegriff und lässt sich ganz bewusst von seinen Gästen prägen.

Die Akademie Schloss Solitude wird von Zuwendungen des Landes Baden-Württemberg finanziert.

Sandra Klöss (Produktionsbüro ehrliche arbeit, LAFT Berlin)zurück nach oben

Sandra Klöss wurde in Esslingen am Neckar geboren. Sie studierte Theaterwissenschaft / Kulturelle Kommunikation und Anglistik / Amerikanistik an der Humboldt-Universität Berlin (M.A.). Nach dem Studium war sie freischaffend als Dramaturgin, Produktionsleiterin und Fachfrau für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Seit 2008 ist sie Mitinhaberin von ehrliche arbeit – Freies Kulturbüro, ein Produktionsbüro für die freien darstellenden Künste. ehrliche arbeit verbindet Konzept- und Projektentwicklung, Produktionsleitung sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit Dramaturgie und strategischer Beratung u.a. für und mit She She Pop, Christoph Winkler und Monster Truck. Seit 2009 ist sie auch als Mentorin, Coach und Dozentin im Bereich kulturelle Projektarbeit tätig. Seit 2010 Prozessbegleitung, Beratung und Jurytätigkeit für flausen – young artists in residence. Seit 2011 ist sie im Vorstand des LAFT – Landesverband freie darstellenden Künste Berlin und seit 2014 Mitglied im Rat für die Künste.

Sahar Rahimi (Monster Truck)zurück nach oben

Sahar Rahimi, geboren in Teheran, ist Regisseurin und Performerin und lebt in Berlin. Sie studierte am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und ist Mitgründerin der Performancegruppe Monster Truck. Monster Truck arbeitet in den Bereichen Theater, Performance, Video und bildende Kunst. Mit ihren Arbeiten waren sie auf zahlreichen Festivals zu sehen, u.a. dem Heidelberger Stücke Markt, dem Festival Politik im Freien Theater und dem lagos_live Festival.

Dr. Kai van Eikels (Institut für Theaterwissenschaften, FU Berlin)zurück nach oben

Kai van Eikels ist Philosoph und Theaterwissenschaftler, lehrt an der Freien Universität Berlin und forscht zu Performance, Kollektivität, Politiken der Partizipation, Kunst und Arbeit. Von ihm ist 2013 „Die Kunst des Kollektiven“ erschienen. Weitere Texte finden sich auf seinem Blog kunstdeskollektiven.wordpress.com.

Jens Thomas (Creative City Berlin)zurück nach oben

Creative City Berlin ist die zentrale Plattform für Künstler, Kulturschaffende und die Kreativwirtschaft in Berlin. Das Portal informiert über aktuelle Fördermöglichkeiten, Stipendien, Workshops, Jobs, Events und berichtet über Kulturereignisse in der Stadt. Zudem ist das Portal eine Präsentations- und Vernetzungsplattform für die Akteure, lässt Künstler und Kulturschaffende zu Wort kommen, vernetzt sich mit anderen Partnern und Plattformen und berichtet über Marktentwicklungen der kreativen Branchen. Creative City Berlin ist ein Projekt von Kulturprojekte Berlin GmbH, unterstützt von der Berliner Kulturverwaltung und „Projekt Zukunft“ beim Senat für Wirtschaft, Technologie und Forschung

Malah Helman (berlin projekt)zurück nach oben

www.berlin-projekt.org ist ein Selbsthilfe Tool für die freien Berliner Kunstschaffenden, Projekte aller Sparten und interdisziplinär. Anliegen ist, deren Arbeit darzustellen und zu unterstützen. berlin projekt ist unabhängig, nicht kommerziell und werbefrei. Ein Blog informiert über die freie Szene und Arbeitsbedingungen. berlin projekt arbeitet an einem vernetzten spartenübergreifenden Ausbau der Plattform, wo verschiedene digitale features, z.B. interface, das die Kommunikation zwischen bereits bestehenden Datenbanken und Nutzerinnen erleichtert; Vernetzung mit anderen lokalen (bezirklichen) Initiativen und Institutionen; virtuelles Archiv für freie Kunstschaffende und Shop entwickelt und getestet und (virtuelle und reale) Vernetzungs- und Kommunikationsstrategien ausprobiert werden.

Jan Fischer (Eventbrite)zurück nach oben

Jan ist ein gebürtiger Berliner, ambitionierter Kitesurfer und seit 18 Jahren Dj. Mit dem Bootshaus, Club Lehmann und Tresor hat er einige der bekanntesten deutschen Clubs bespielt. Er ist seit über fünf Jahren in der Ticketingbranche aktiv und deswegen damit vertraut, was Veranstalter und Künstler von ordentlichen Ticketingsystemen erwarten.