Programm Branchentreff 2016

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Donnerstag 19:00 Uhr Saal @ Heimathafen Neukölln Eröffnung

Eröffnung des Branchentreffs mit Vorträgen und Buffet

Die feierliche Eröffnung des Branchentreffs im Saal des Heimathafen Neuköllns ist nicht nur Ort der Begegnung zu Beginn des Branchentreffs, sondern auch Auftakt von Diskursen und Debatten. Nadine Jessen hat als Dramaturgin auf Kampnagel politisch und ästhetisch starke Formate entwickelt und geprägt und beginnt jetzt mit einem neuen Team die Wiener Festwochen zu transformieren. Fabian Lettow vom kainkollektiv hat mit seinen Redebeiträgen zur Verleihung des Tabori Preises und im Rahmen des Turn-Treffens der Kulturstiftung des Bundes in Berlin für Aufmerksamkeit gesorgt. Ruben Neugebauer vom PENG!Collective arbeitet seit 2015 als Seenotretter im Mittelmeer.

Und die Veranstalter*innen freuen sich die Besucher*innen des Branchentreffs zu einem Buffet einladen zu können.

Beteiligte:

Donnerstag 21:00 Uhr Saal @ Heimathafen Neukölln Konzert

Konzert: OTiS FOULiE

Im Anschluss spielen OTiS FOULiE, das Duo von Olivia Wenzel und Uli Buder alias Akia Music.

Olivia Wenzel ist nicht nur preisgekrönte Theaterautorin, sondern auch Sängerin und Songwriterin. Uli Buder arbeitet im Bereich der Visuellen Kommunikation. Als OTiS FOULiE machen sie gemeinsam Musik, die in surreale Welten einlädt. Lyrics und Visuals lehnen sich meist an Wenzels Theatertexte an, das Klangbild setzt sich zusammen aus elektronischen Flächen, drückenden, manchmal vertrackt breakenden Beats, warmen Bässen und einer weichen Stimme. Ein bisschen so, als ob sich eine nagelneue, rostfreie Schraube ins Herz einer verwitterten Windmühle schraubt. Das kommt nicht nur bei Konzerten in der Kantine des Berghains oder auf dem Klunkerkranich gut an, sondern auch im Heimathafen Neukölln. Enjoy!

Freitag, 7. Oktober 2016

Freitag 10:30 Uhr Studio Foyer @ Heimathafen Neukölln Beratungsformat

Einzelberatung zum Arbeiten in den freien darstellenden Künsten

In Einzelberatungen beraten Expert*innen der Beratungsstelle des Performing Arts Programms aus unterschiedlichen Fachbereichen zu allen Fragestellungen rund um Arbeit und Kunstproduktion in den darstellenden Künsten.

Bitte melden Sie sich hierfür gesondert über das Anmeldeformular an.

Freitag 10:30 Uhr Theaterprobensaal der VHS Neukölln @ Saalbau Neukölln Fireside chat

Grundsätzliche Fragen der Kulturförderung Berlins

Helge Rehders leitet das Referat für Grundsatzangelegenheiten in der Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten. Seine Expertise zu spartenübergreifenden Themen der Kulturförderung (z.B. Kulturelle Teilhabe), zu Querschnittsthemen wie Stadtentwicklung, Liegenschaftspolitik und vor allem zu grundsätzlichen Fragen der Kulturförderung ist umfassend und für kulturpolitisch Interessierte relevant. Welches sind denn die grundsätzlichen strategischen Herausforderungen der Kulturverwaltung? Und welche Rolle können die Künstler*innen, die Initiativen und Verbände bei der gemeinsamen Verbesserung von Strukturen spielen?

Beteiligte:

  • Helge Rehders (Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten)
Freitag 10:30 Uhr Studio @ Heimathafen Neukölln

Öffentliche Netzwerksitzung TanzRaumBerlin Netzwerk

Gastbeitrag des Zeitgenössischen Tanz Berlin e.V. in Kooperation mit dem TanzRaumBerlin Netzwerk.

Das TanzRaumBerlin Netzwerk ist seit seiner Gründung 2004 ein Zusammenschluss von Berliner Bühnen, Veranstaltern, Institutionen und Künstlern, die es sich zum Ziel gesetzt haben die Kunstsparte Tanz zu stärken. Als wesentliche Tanz-Initiative tagt das Netzwerk in regelmäßigen Abständen und ist ein wichtiges Forum für Austausch, Diskussion und Kooperation.

TanzRaumBerlin Partner: ada Studio, fabrik Potsdam, Halle Tanzbühne Berlin / cie. toula limnaios, HAU Hebbel am Ufer, HZT Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin, LaborGras, Mime Centrum Berlin, Radialsytem V, Sasha Waltz & Guests, Sophiensaele, Staatsballett Berlin, Tanzfabrik Berlin, TanzZeit, Uferstudios, Zeitgenössischer Tanz Berlin

Koordination TanzRaumBerlin Netzwerk: Tanzbüro Berlin.

www.ztberlin.de

tanzraumberlin.de/TanzRaumBerlin-Netzwerk

Freitag 10:30 Uhr Wintergarten @ Neuköllner Oper Workshop

Paartherapie: Theater – Publikum

Warum gehen Leute ins Theater - bzw. gehen eben nicht? Wie können wir unsere potenziellen Besucher*innen dort abholen, wo sie stehen? Wollen sie vielleicht lieber selbst agieren, statt die Rolle der Zuschauer*in einzunehmen? Und was wollen wir ihnen bieten? Wozu wollen wir sie bitten?

Das Verhältnis Künstler*in - Besucher*in wird in diesem Workshop untersucht, mit besonderem Schwerpunkt auf den künstlerischen Formaten und Techniken. Es wird der Versuch unternommen, zu einer beschreibenden, benutzbaren Begrifflichkeit zu kommen, um dieses Verhältnis zwischen Künstler*in und Besucher*in, die möglichen und tatsächlich genutzten Formate und Techniken auszuloten und in ein Referenzsystem zu bringen.

„Performance“ - „live art“ - „Theater“ - „Schauspieler*in“ - „Performer*in“ - „interaktiv“ - und sowieso ist alles Kunst, jede Handlung eine Performance und doch ist da eine Konstante, die vielleicht zu einem roten Faden im Begrifflichkeitenchaos werden könnte: die Beziehung zwischen Künstler*in und Besucher*in - in diesem Sinne: Paartherapie Theater - Publikum. Ganz bewußt soll dieser Prozess von Anfang an offen sein, möglichst viele Kunstschaffende und Kunstgenießende erreichen und am Prozess der Begriffsfindung und -definition beteiligen.

Workshop mit begrenzter Teilnehmer*innenzahl.

Bitte melden Sie sich hierfür gesondert über das Anmeldeformular an.

Freitag 10:30 Uhr Saal @ Heimathafen Neukölln Kurzvorträge mit Musik

Up to Eleven - Komposition und Musik für die freie Szene

[auf Englisch]

Immer häufiger kooperieren Musiker*innen und Komponist*innen mit Tanz- und Theaterschaffenden aus der freien Szene. Es gibt bis jetzt aber nur wenige Möglichkeiten des direkten Austausches und der Vernetzung jenseits von Konzerten und Aufführungen. Im Rahmen des Branchentreffs wollen wir einen ersten Schritt zu einem regelmäßigen Vernetzungsformat für Musiker*innen, Komponist*innen, Tanz- und Theaterschaffende und Spielstättenleiter*innen schaffen. Mit Biliana Voutchkova, Sibin Vassilev und Malu Peeters konnten drei hochspannende Komponist*innen bzw. Musiker*innen gewonnen werden, die mit ihrer Arbeit nachhaltigen Eindruck und Neugierde in den Performing Arts hinterlassen haben.

In englischer Sprache.

Freitag 12:00 Uhr Theaterprobensaal der VHS Neukölln @ Saalbau Neukölln Vortrag

Choreographies of Precariousness, A Transdisciplinary Study

[auf Englisch]

Annelies Van Assche hat im Rahmen des Branchentreffs 2015 ihr umfangreiches und hochinteressantes Studienvorhaben zur transdisziplinären Betrachtung prekärer Lebens- und Arbeitsverhältnisse im Tanz vorgestellt. Jetzt, nach einem Jahr Forschung, präsentiert sie uns einen Zwischenstand und beginnt gleichzeitig ein Jahr Forschung in Berlin.

In englischer Sprache.

Freitag 12:00 Uhr Saal @ Heimathafen Neukölln Podiumsdiskussion

Up to Eleven - Bühnenmusik: zwischen Neben- und Hauptrolle

[auf Englisch]

Der archetypische mittelalte Regisseur, der Inszenierungen durch zu lautes Abspielen von Pop-Songs, die in seiner Jugend relevant waren, würzt, ist selten geworden. Immer häufiger kooperieren Akteur*innen aus den Musikszenen Berlins mit darstellenden Künstler*innen und erarbeiten in hochspannenden Kooperationen eigene Verwebungen von Darstellung und Musik mit oft hoher internationaler Strahlkraft. Komponist*innen und Musiker*innen reflektieren diese Entwicklungen und geben Ausblicke auf Möglichkeiten und zukünftige Pläne.

In englischer Sprache.

Freitag 12:30 Uhr Studio @ Heimathafen Neukölln Vortrag

Update: Beratungsstrukturen

Zahlreiche Institutionen und Initiativen in Berlin haben in den letzten Jahren Beratungsangebote aufgestellt, die für Akteur*innen der darstellenden Künste hilfreich sein können. Das Angebot vergrößert sich in der Breite kontinuierlich und spezialisiert sich in der Spitze: von einfacher Antragsberatung bis zu komplexen Steuerfragen. Efrat Stempler und Sabrina Apitz vom Performing Arts Programm arbeiten Hand in Hand mit zahlreichen dieser Institutionen und Initiativen sowie einem großen Netzwerk von Expert*innen und geben in diesem kurzen Vortrag einen kompakten Überblick über das weite Feld der Beratungsangebote.

Freitag 13:00 Uhr Hof @ Heimathafen Neukölln Essensformat

Mittagessen mit Vertreter*innen fördernder Institutionen 

Beim gemeinsamen Mittagessen stellen Vertreter*innen fördernder Institutionen ihre Programme im informellen Rahmen vor, beantworten Fragen und informieren sich wiederum über Bedarfe und Entwicklungen in den Berliner Performing Arts. Dieses Format hat sich bei den letzten Branchentreffs etabliert und wird sehr gerne besucht.

Unter anderem beteiligen sich folgende Institutionen: Kulturprojekte Berlin - Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung, Doppelpass - Fonds für Kooperationen im Theater, Internationales Theaterinstitut - Förderprogramm Szenenwechsel, Joint Adventures - Nationales Performance Netz, Hauptstadtkulturfonds, Allianz Kulturstiftung und Fonds Darstellende Künste.

Freitag 14:00 Uhr Theaterprobensaal der VHS Neukölln @ Saalbau Neukölln Vortrag

Aktuelle Förderstrukturen in Deutschland - Studienergebnisse des Bundesverband Freie Darstellende Künste

Die Landschaft freier Tanz-, Theater- und Performancegruppen sowie der zahllosen Solo-Künstler*innen in Deutschland ist unübersichtlich und extrem vielfältig, aber die Herausforderungen in Produktions- und Arbeitsprozessen sind sich bundesweit ähnlich: der Austausch und das Entwickeln gemeinsamer präziser kulturpolitischer Forderungen braucht allerdings ein Verständnis der unterschiedlichen Förderstrukturen in den unterschiedlichen Bundesländern. Der Bundesverband Freie Darstellende Künste hat es sich zur (herkulischen) Aufgabe gemacht, mit seiner neuen Studie diese Strukturen vergleichbar zu beschreiben, denn nur so kann herausgefunden werden, was wo warum besser funktioniert als anderswo, um dann gezielte Veränderungen fordern zu können.

In Kooperation mit dem Bundesverband Freie Darstellende Künste.

Beteiligte:

Freitag 14:00 Uhr Saal @ Heimathafen Neukölln Podiumsdiskussion

Perspektive Wachstum - Wie können Künstler*innen und Gruppen in den Strukturen der freien Szene wachsen?

Viele prägende Künstler*innen und Gruppen der darstellenden Künste arbeiten seit Jahrzehnten, wachsen und verändern sich. Aber die Förderstrukturen wachsen nicht mit: Die Förderinstrumente, die eine mehrjährige Planungssicherheit bieten, sind rar und wenn sie einmal ausbleiben, bedeuten das oft nicht nur das Ende einer Tanz- oder Theatergruppe, sondern ist sogar manchmal existenzgefährdend. Und solange so viele Gruppen und Spielstätten in der Konzeptförderung verbleiben, können auch nur selten neue Gruppen nachrücken.

Im Rahmen der Diskussion werden Möglichkeiten erwogen, Strategien verfeinert und Empfehlungen ausgesprochen.

Moderation:

Beteiligte:

  • Christoph Winkler (Choreograf)
  • Annett Hardegen (Vierte Welt Kollaborationen)
Freitag 14:00 Uhr Studio @ Heimathafen Neukölln Vortrag

Update: Freie Theaterarbeit in Österreich

Ist Theaterarbeit in Österreich anders als in Deutschland? Die Interessensgemeinschaft Freie Theaterarbeit (IGFT) arbeitet seit 1989 für eine nachhaltige Verbesserung der Rahmenbedingungen für Theater-, Tanz- und Performanceschaffende. Die Geschäftsführerin der IGFT, Kathrin Bieligk, wird einen Überblick über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen in der freien Theaterarbeit in Österreich geben.

Freitag 14:00 Uhr Wintergarten @ Neuköllner Oper Workshop

Wie geht es uns eigentlich wirklich? - Ein Kommunikationsversuch über Geld und Anderes 

Kommunikation ist gut, macht aber auch oft Mühe. Gerade wenn die Themen schambesetzt und möglicherweise kränkend sind. Prekäres Leben und regelmäßiges Scheitern an Anträgen sind z.B. integrale Bestandteile freier Tanz- und Theaterarbeit, aber die Kommunikation darüber fällt oft schwer und verhindert den rückversichernden Abgleich und das gemeinsame Entwickeln neuer Strategien. In diesem kleinen Format versuchen Akteur*innen aus der freien Szene Methoden und Schritte zur besseren Kommunikation zu finden.

Beteiligte:

Freitag 14:30 Uhr Theaterprobensaal der VHS Neukölln @ Saalbau Neukölln Workshop

Vertiefende Arbeit mit dem Positionspapier des Bundesverbandes Freie Darstellende Künste

Der Bundesverband ist dabei, auf Grundlage der Ergebnisse der neuen vergleichenden Studie zu den unterschiedlichen Förderstrukturen in Deutschland ein Positionspapier zur Förderung der freien Darstellenden Künste zu erarbeiten. Im Rahmen dieses Workshops werden Eckpunkte vorgestellt, die gemeinsam bearbeitet werden.

In Kooperation mit dem Bundesverband Freie Darstellende Künste.

Freitag 15:30 Uhr Studio @ Heimathafen Neukölln Vortrag

Independent Games - Neue Plattformen für performatives Spiel

[auf Englisch]

In keiner anderen Stadt Europas gibt es eine so vibrierende Szene unabhängiger Autor*innen und Designer*innen von Computer Games wie in Berlin. Nicht nur deren Arbeits- und Lebensbedingungen ähneln denen in den freien darstellenden Künsten, auch Form und Inhalt werden nicht nach massen- und marketingtauglichen Gesichtspunkten gesucht und gestaltet. Mit dem A MAZE Festival konnte ein Kooperationspartner gefunden werden, der viele Akteur*innen der Independent Games Szene vernetzt. In englischer Sprache. In Kooperation mit A MAZE 

Freitag 15:30 Uhr Wintergarten @ Neuköllner Oper Podiumsdiskussion

Raus aus der Katastrophe! Überlebensstrategien für Proben- und Projekträume für die darstellenden Künste

„Die Mieten steigen aber wir verdienen nicht mehr als zuvor.“ Dieser Satz betrifft viele Berliner*innen, mehr noch aber sind Akteur*innen der freien Szene betroffen, die nicht nur ihre Wohn- sondern auch ihre Arbeitsräume und damit ihr Potential, neue Projekte zu realisieren, gefährdet sehen.

Wie gelangt man aus dem Teufelskreis von Kostenerhöhung und der darauffolgenden Verringerung von Probenzeiten und Produktionskapazitäten? Wie können Räume weiterhin bestehen und ihre Infrastrukturen nachhaltig aufrechterhalten?

Beteiligte:

Freitag 15:30 Uhr Saal @ Heimathafen Neukölln Impulsvortrag und Podiumsdiskussion

Selbständigkeit ./. Unselbständigkeit - Wie wollen wir arbeiten?

Die Teilhabe an sozialen Sicherungssystemen wie der Künstlersozialkasse ist Grundvoraussetzung für die Existenz der freien Performing Arts Szene.

Mit der neuen Option, über die Versorgungsanstalt der deutschen Bühnen bei der Bayerischen Versorgungskammer an einer Altersversicherung zu partizipieren, geht diese Teilhabe einen Schritt weiter.

Dieser Schritt ist nur ein Aspekt der Veränderungen im Verhältnis von selbständigem zu festangestelltem Arbeiten. Diese neuen Entwicklungen werden vorgestellt und ihre Auswirkungen für Künstler*innen, aber auch für Auftraggeber, wie Spielstätten oder Produktionshäuser diskutiert. Denn erst nach genauer Kenntnis der Konsequenzen gilt es Antworten auf die Frage zu finden: Wie wollen wir arbeiten?

In Kooperation mit dem Bundesverband Freie Darstellende Künste

Freitag 15:30 Uhr Theaterprobensaal der VHS Neukölln @ Saalbau Neukölln Workshop

Welcome to Berlin!

[auf English]

Daniel Brunet, Producing Artistic Director of English Theatre Berlin | International Performing Arts Center, nennt einige der wichtigsten Eckpfeiler um sich eine erfolgreiche Existenz als Künstler in Berlin aufzubauen und steht für Fragen rund um die Berliner Kunst- und Kulturlandschaft, lokale und nationale Fördermöglichkeiten, das Ausbauen von Netzwerken, das Sichtbarmachen der eigenen Arbeiten und das generelle Überleben im Dschungel der darstellenden Künste zur Verfügung.

In englischer Sprache.

Freitag 17:30 Uhr Saal @ Heimathafen Neukölln Podiumsdiskussion

Sinnvolle Archivierung des Ephemeren - Neue Möglichkeiten für Künstler*innen und Werke

Videomitschnitte von Tanz- und Theaterproduktionen sind sprichwörtlich schlecht geeignet, um darstellende Kunst authentisch zu vermitteln. Aber durch die Möglichkeiten digitaler Archivierungstechniken bieten sich neue archivarische und dramaturgische Möglichkeiten: Thematische und assoziativ kuratierte Pfade können schnell durch umfangreiche Videoarchive gefunden werden, das Internet bietet die Möglichkeit, Archive ortsunabhängig zu besuchen und vieles mehr.

In Kooperation mit dem Dachverband Tanz Deutschland.

Moderation:

  • Felix Koch (Performing Arts Programm)

Beteiligte:

Freitag 17:30 Uhr Theaterprobensaal der VHS Neukölln @ Saalbau Neukölln Vortrag

Theater als Therapie: Wenn das Theater die Krise kriegt - Über Förderbedingungen der Freien Szene

Einige fördernde Institutionen und manche Politiker*innen begreifen Theater als Therapieform für gesellschaftliche Probleme. Dies schlägt sich dann in eindeutig formulierten Förderbedingungen nieder, die sich in den Anträgen der Kunstschaffenden widerspiegeln. Diese Entwicklungen und ihre Auswirkungen reflektiert Dr. Kalu in ihrem Vortrag.

Freitag 18:00 Uhr Theaterprobensaal der VHS Neukölln @ Saalbau Neukölln Podiumsdiskussion

Theaterspaß im echten Leben - Situation und Zukunft kultureller Bildungsstrukturen in Berlin

Die Kulturelle Bildung wird in Zeiten gesellschaftlicher Krisen gerne mit großen Hoffnungen in die politischen Debatten geworfen. Neue Förderinstrumente werden konzipiert und finanziert. Bestehende Formate werden aufgestockt. Aber wie sehen die Künstler*innen und Akteur*innen selbst diese Strukturen? Und welchen Menschen wird wirklich geholfen? Welche perspektivischen Entwicklungen lassen sich in Berlin absehen?

Moderation:

  • Lisa Scheibner (Interventionen-Festival / Bündnis kritischer Kulturpraktiker*innen)

Beteiligte:

Freitag 18:00 Uhr Studio @ Heimathafen Neukölln Fireside chat

Wenn wir Handeln spielen - Szenarien medialen Handelns in Wirtschaft und Theater

Intervention, Partizipation und Aktion sind gegenwärtige Handlungsstrategien vieler theatraler Darstellungsformen. Verwoben mit dem Einsatz digitaler Medien werden mögliche Handlungen erprobt und experimentell erforscht. Die Zuschauer*innen sind dabei fast immer Teilnehmende. Ein ähnliches Setting erleben wir in Bereichen der Wirtschaft: Innovative und interaktive Plattformen kreieren mit user generated content digitale Partizipation. Die ästhetische Umsetzung ist dabei genauso wichtig wie in der Kunst und dem Theater. In diesen medialen Szenarien wird Handeln entworfen und erprobt. Die Illusion des handlungsfähigen Teilnehmers entsteht. Diese spannenden Entwicklungen werden eingeordnet, diskutiert und zukünftige Entwicklungen abgeschätzt.

Beteiligte:

Freitag 19:00 Uhr Hof @ Heimathafen Neukölln

Abendessen

Freitag 20:00 Uhr Saal @ Heimathafen Neukölln Podiumsdiskussion

Kulturpolitik in neuen Verhältnissen – Wie wird sich Berlin verändern?

Die Ergebnisse der Wahlen zum Abgeordnetenhaus am 18. September 2016 werden neue politische Verhältnisse mit sich bringen. Drei Wochen nach der Wahl analysieren Akteur*innen und Kulturpolitiker*innen die neuen Möglichkeiten, stellen gemeinsam Fragen und diskutieren Fragen wie: Welche Konsequenzen hat der Einzug der AfD in den Kulturausschuss und andere Gremien? Wird es einen Stadtentwicklungsplan Kultur geben? Wie kann Berlin als hochdiverser Kulturstandort erhalten bleiben? Welche gemeinsamen Strategien können verfolgt werden?

Mit Vertreter*innen aus Politik, dem Rat für die Künste und der Koalition der freien Szene. 

Moderation:

Beteiligte:

  • Silvia Fehrmann (Haus der Kulturen der Welt / Rat für die Künste)
  • Wibke Behrens (Kulturpolitische Gesellschaft / Koalition der Freien Szene)

Samstag, 8. Oktober 2016

Samstag 10:30 Uhr Studio @ Heimathafen Neukölln Podiumsdiskussion

Flexibel oder Prekär? - Arbeitsrealitäten in der Freien Szene - Studierendenformat der FH Postdam

Eine Podiumsdiskussion, die von Studierenden des Studiengangs Kulturarbeit an der FH Potsdam konzipiert wurde. Die freie Szene wird von verschiedenen Expert*innen als mögliches zukünftiges Arbeitsfeld auf ihre Potenziale hin befragt.

Moderation:

  • Anne Haeming (Kulturjournalistin)

Beteiligte:

  • Student*innen der FH Potsdam
  • Almut Pape (Performancekünstlerin)
  • Jascha Sommer (Cheers For Fears)
  • Michael Annoff (FH Potsdam)
Samstag 10:30 Uhr Saal @ Heimathafen Neukölln Workshop

Investigatives Theater und zeitgemäße Recherche

Die Realitäten der Welt im Theater zu greifen, zu beschreiben, zu verhandeln (und damit gegebenenfalls auch zu verändern) sind Motivation und Prozess zahlreicher Künstler*innen. In einer fragmentierten Welt, in der Filter unsere Realitäten “bubblen” scheint der Weg der Tanz-, Theater- und Performancekünstler*innen hinein in die Welt, forschend und dokumentierend, immer attraktiver und elementarer, um dann als Zeug*in, Autor*in und Performer*in zurück auf die Bühne zu kommen. Mit der Theatergruppe Laokoon hat die Dramaturgin Tina Ebert recherchebasierte Projekte unter dem Schwerpunkt investigatives Theater erarbeitet. Was für unterschiedliche Themenkomplexe können durch diesen Zugriff verhandelt werden? Wie können Recherche- und Arbeitsprozesse geplant und theatrale Übersetzungen entwickelt werden? Teilnehmer*innen, die recherchebasiert arbeiten möchten, sind eingeladen ihre Pläne oder Konzepte einzubringen.

Workshop mit begrenzter Teilnehmer*innenzahl. Bitte im Anmeldeformular auswählen.

Samstag 10:30 Uhr Saal @ Heimathafen Neukölln Workshop

Neue Bühnen - Virtual Reality als Raum für performative Gestaltung

[auf Englisch]

Technologien, die Menschen das Betreten und Erleben virtueller Realitäten ermöglichen, sind “marktreif”. Virtuelle Welten sind jetzt bespielbar für Künstler*innen, die neue Räume suchen. Der Reiz eines unbeschriebenen, leeren Raumes mit wirklich unbegrenzten Möglichkeiten interessiert viele Expert*innen aus Tanz, Theater und Performance. Merle Leufgen ist eine der Expert*innen, die diese Grenzenlosigkeit konsequent auslotet und vermitteln kann.

Workshop mit begrenzter Teilnehmer*innenzahl. Leider schon ausgebucht.

In Kooperation mit A MAZE.

In englischer Sprache.

Samstag 10:30 Uhr Saal @ Heimathafen Neukölln Workshop

Pressing Issue! Können Künstler*innen die Voraussetzungen für eine konstruktivere Form der künstlerischen Kritik initiieren?

[auf Englisch]

INTERNATIONAL NOTICE trafen sich im Februar mit Mitgliedern der Freien Szene um eine alternative, von Künstler*innen initiierte Presse vorzuschlagen: Eine Publishing-Plattform, die auf freie Performancearbeiten reagiert und zuerst versucht, Mehrwert für die Künstler*innen zu haben.

Wir nutzen die Gelegenheit während des Branchentreffs erneut zusammen zu kommen und uns mit anderen Künstler*innen zu treffen, die neu zu diesem Projekt stoßen. Wir laden ein, gemeinsam mit uns die Erkenntnisse der letzten Monaten zu reflektieren – einschließlich der geförderten Pilotphase, der Produktion von 15 Texten und uns alle wieder in Kontakt mit unseren Bedürfnissen und Wünschen zu bringen, um gemeinsam vorwärts zu kommen.

Welche Form der Kritik und des Schreibens sind für uns von Vorteil? Wann wären Reaktionen auf Arbeit am hilfreichsten? Wie viele Autor*innen, die über unsere Arbeit schreiben, wären ideal?

In englischer Sprache.

Samstag 11:30 Uhr Studio @ Heimathafen Neukölln

Speed Dating - Studierendenformat der FH Postdam

Im Rahmen eines klaren Vernetzungsformates können die Teilnehmer*innen Erfahrungen mit Universitäten und Arbeitserfahrungen schnell austauschen, abgleichen und gegebenenfalls einen weiterführenden Austausch anstoßen.

Samstag 12:30 Uhr Studio @ Heimathafen Neukölln

Ideenflohmarkt - Studierendenformat der FH Postdam

Bei diesem informellen Format können Initiativen und Institutionen mit studierenden Menschen und Neueinsteiger*innen in Austausch kommen.

Arbeitsmodelle werden vorgestellt und diskutiert, Berufseinstiege erörtert und Pläne geschildert.

Samstag 12:30 Uhr Saal @ Heimathafen Neukölln Podiumsdiskussion

Realitätsbeschreibungen - Strategien des investigativen und dokumentierenden Theaters

[teilweise auf Englisch]

Recherchebasierte Stoffentwicklungen und dokumentarische Formate mit starker Anbindung an gesellschaftliche Themen sind immer präsenter in den Performing Arts. Viele der sehr erfolgreichen, hochfrequent tourenden Produktionen der letzten Jahre arbeiten dokumentarisch mit aktuellen Thematiken. Kann man schon von einem Paradigmenwechsel sprechen?

Ist investigatives Zugreifen auf die Jetzt-Zeit einfach wichtiger als das, was Männer vor vielen Jahrzehnten geschrieben haben? Und welche Formate werden sich in der Zukunft entwickeln?

Samstag 13:30 Uhr Hof @ Heimathafen Neukölln Essensformat

Mittagessen mit Vertreter*innen nationaler und internationaler Festivals

Beim gemeinsamen Mittagessen stellen Vertreter*innen nationaler und internationaler Festivals ihre Programme im informellen Rahmen vor, beantworten Fragen und informieren sich wiederum über Produktionen und Entwicklungen in den Berliner Performing Arts. Dieses Format hat sich bei den letzten Branchentreffs etabliert und wird sehr gerne besucht.

Unter anderem beteiligen sich folgende Institutionen: Explosive! aus Bremen, Performing Arts Festival Berlin, Prague Quadriennale, ACT Festival for Independent Theatre aus Sofia, Theaterformen aus Hannover/Braunschweig, Körber Studio Junge Regie aus Hamburg, Internationale Tanzmesse NRW und CPH Stage aus Kopenhagen.

Samstag 14:30 Uhr Saal @ Heimathafen Neukölln Podiumsdiskussion

Die Serie - Wechselwirkungen zwischen seriellen Formaten und seriellen Narrativen im Fernsehen und auf Bühnen 

Fernsehserien werden nicht mehr durch die Logik gesetzter Sendezeiten geprägt, sondern werden für individuell nutzende, "bingende" Zuschauer*innen produziert. Dadurch verändern sich dramaturgische Strukturen grundlegend.

Theater, Tanz und Performance nutzen zunehmend serielle Formate und Narrative, die aber immer durch Raum und Zeit begrenzt zugänglich bleiben.

Welche Parallelen und Wechselwirkungen lassen sich zwischen beiden Entwicklungen feststellen und welche Entwicklungen können wir in der Zukunft erwarten?

Moderation:

Beteiligte:

Samstag 14:30 Uhr Veranstaltungsraum @ Alter Roter Löwe Rein Podiumsdiskussion

Let's Get In Formation

Politische Ästhetiken als Weg der (Selbst-)Repräsentation

Die Möglichkeiten der darstellenden Künste wurden schon immer von denjenigen genutzt, die im gesellschaftlichen Diskurs unsichtbar gemacht werden. So entwickeln sie neue politische Formen und Ästhetiken zur (Selbst-)Repräsentation und als Gegenerzählung zum vermeintlichen Mainstream.

Samstag 15:00 Uhr Studio @ Heimathafen Neukölln Vortrag

Update: Freie Theaterarbeit in Bulgarien

[auf Englisch]

Im Schatten von sehr präsenten Entwicklungen, wie dem russisch-ukrainischen Konflikt, oder der politischen Entwicklungen in Ungarn, haben sich in Bulgarien starke gesellschaftliche Verwerfungen ereignet. Die beiden Theaterschaffenden Katrin Hrusanova und Vesselin Dimov, die auch die Organisation für alternative zeitgenössische Kunst Bulgariens und die ACT – Assoziation für freies Theater vertreten, berichten über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen.

In englischer Sprache.

Samstag 16:00 Uhr Veranstaltungsraum @ Alter Roter Löwe Rein Vortrag

Bühnentechnik als utopischer Wahrnehmungsraum 

Das feministische Performance- und Medienkunstkollektiv Swoosh Lieu stellt seine Arbeitsweise vor. Das Kollektiv denkt das Theater von seinen Rändern her: ohne Text, ohne Körper. Im Mittelpunkt der Projekte stehen die Gewerke Ton, Licht und Video sowie der mit dem Publikum geteilte Raum des Theaters selbst. Es befragt den Theaterapparat auf seine Mittel und Geschichte(n), untersucht seine Mechanismen der Reproduktion von Bildern und Rollen und die Möglichkeiten der Dekonstruktion im Austausch mit gesellschaftspolitischen Themen und Akteur*innen zu aktualisieren. Der Raum des Theaters wird so zum kollektiven Verhandlungsraum wie zum utopischen Wahrnehmungsraum.

Samstag 16:00 Uhr Studio @ Heimathafen Neukölln Buchprojekt

Neue Vermittlungsformate für die Performing Arts - Einladung zum Mitmachen

Welche Vermittlungsformate brauchen die freien darstellenden Künste? Welche Formate sind ihren Zielen, Bedingungen und Besonderheiten angemessen?

Dazu soll ein Handbuch entstehen: neue, innovative, aber auch “klassische” Formate der Vermittlung in den freien darstellenden Künsten werden gesammelt, getestet und als unterstützendes Material den Akteur*innen der Szene zugänglich gemacht. Das Projekt wird hiermit vorgestellt und gestartet: Nach einem Impulsvortrag zu Vermittlung und Vermittlungsformaten werden die Zielsetzungen vorgestellt, praktische Informationen mitgeteilt und Fragen beantwortet.

Nathalie Frank und Swetlana Gorich vom Bereich Publikumsgenerierung und Vermittlung des Performing Arts Programm kooperieren mit Prof. Dr. Ute Pinkert, die an der UdK Berlin Theaterpädagogik lehrt und zu Theatervermittlung forscht.

Beteiligte:

  • Prof. Dr. Ute Pinkert (UdK Berlin)
  • Nathalie Frank (Theaterscoutings / Performing Arts Programm)
  • Swetlana Gorich (Theaterscoutings / Performing Arts Programm)
Samstag 17:00 Uhr Studio @ Heimathafen Neukölln Beratungsformat

Better Together - Speed-Dating mit den Beratungsstellen Berlins

Die Beratungsstelle des Performing Arts Programm schließt sich mit ihren Kooperationspartnern zusammen und stellt neben den eigenen auch viele andere Beratungsstellen und -module Berlins vor. In Form eines Speed-Datings werden Beratungskompetenz und Beratungsbedarf in unterhaltsamer Weise zusammengeführt. In kurzen, persönlichen und informativen Begegnungen lernt ihr die Gesichter der Beratungsstellen Berlins kennen.

Von und mit der Beratungsstelle, Touring Artists, SMartDe, WeTeK, DigiMediaL, Förderband Kulturinitiative, UdK Berlin Career College, initiative neue musik berlin e.V. und KREATIV KULTUR BERLIN.

Samstag 17:00 Uhr Saal @ Heimathafen Neukölln Vorträge

Schlagschatten und Spiegelhauch -  Neue Facetten der Beschreibung und der Verhandlung von Realitäten

Die Kultur einer Epoche findet zeittypische Formen der Beschreibung und Verhandlung von Realitäten. In vier Vorträgen versuchen Expert*innen und Akteur*innen eine Annäherung aus den Perspektiven unterschiedlicher Disziplinen.

Die Theatergruppe Markus & Markus holt auf radikalste Art Realitäten auf die Bühne.

Die Kulturwissenschaftlerin Dr. Hanna Engelmeier betrachtet und untersucht die radikalen Blicke von zeitgenössischen Autoren wie Karl Ove Knausgård und Emmanuelle Carrère auf Realität.

Der Autor des telekommunistischen Manifests Dmytri Kleiner betrachtet das Narrativ Bedingungsloses Grundeinkommen als selbstverführende Realitätsverschönerung.

Der experimentelle Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Stephan Porombka beschreibt neue Ausprägungen zeitgenössischer Sprache und zieht Rückschlüsse auf neue Arten der Realitätsverhandlung. Teilweise in englischer Sprache.

Samstag 19:00 Uhr Hof @ Heimathafen Neukölln

Abendessen

Samstag 19:15 Uhr Saal @ Heimathafen Neukölln

Meet the Institutions

Während des Abendessens bieten wir die Möglichkeit, mit Vertreter*innen von Initiativen und Vereinen ins Gespräche zu kommen, deren Arbeit für die Akteur*innen der freien Szene relevant ist: Wer zum Beispiel die umfassenden Leistungen des Kostümkollektivs kennen lernen möchte oder sich für den neugegründeten Verein Zeitgenössisches Musiktheater Berlin interessiert, ist hier richtig.

Samstag 20:00 Uhr Saal @ Heimathafen Neukölln Buchvorstellung

Freie Szene - Die Modernisierung der Deutschen Theaterlandschaft 

Henning Fülles Forschungsarbeit analysiert erstmals die Entwicklungsgeschichte des Freien Theaters in Westdeutschland quellenkritisch anhand von Konzeptionen, Selbstverständigungen und Strukturen seit den 1960er Jahren. „Freie Gruppen“, „Freie Szene“ und „Freies Theater“ werden als historische Formen zeitgenössischer Produktionsweisen, Dramaturgien und Ästhetiken der Theaterkunst gezeigt. Mit deren Herausbildung entsteht jenes Innovationspotenzial, das auch im deutschen Theater die Überwindung der Traditionspflege bürgerlicher Hochkultur ermöglicht. Freies Theater zeigt sich damit in seiner kulturpolitischen Bedeutung als spezifische Form später Modernisierung der deutschen Theaterlandschaft, mit der die internationalen Entwicklungen in den darstellenden Künsten seit dem Zweiten Weltkrieg nachvollzogen werden.

Beteiligte:

  • Dr. phil. Henning Fülle (Autor)
Samstag 20:00 Uhr Studio Foyer @ Heimathafen Neukölln Workshop

Offene Arbeitsgruppe: Strategien gegen Rechts

Angesichts der aktuellen Situation plant der LAFT Berlin einen Fachtag zum Themenfeld "Strategien gegen Rechts“ im Winter 2016/17. Ziel des Fachtags soll es sein, gemeinsam Strategien zu entwickeln, wie wir auf kulturpolitischer und künstlerischer Ebene aktiv werden und Stellung beziehen können, ohne rechtspopulistischen oder rechtsextremen Initiativen Möglichkeiten der Selbstdarstellung zu bieten. Zudem soll konkret Wissen um Handlungs- und Kommunikationsoptionen aus politischer Forschung und Praxis vermittelt werden. Wir laden alle Besucher*innen des Branchentreffs ein, sich in dieser Arbeitsgruppe an der Konzeption und Planung des Fachtags zu beteiligen.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Beteiligte:

Samstag 20:00 Uhr Studio @ Heimathafen Neukölln Vortrag

Tanween und die Arbeit syrischer Theaterschaffender in Deutschland

[auf Englisch]

Zahlreiche Theaterschaffende aus Syrien im Berliner Exil haben sich in der Initiative "Tanween" zusammengeschlossen.

Vertreter*innen dieser Initiative werden erste Arbeiten und Projekte präsentieren und Tanweens Zukunftspläne vorstellen.

Ihr Ziel ist "[...] die Integration der professionellen syrischen und der deutschen Theatergemeinschaft, um syrischen Künstler*innen eine Fortsetzung Ihres Berufsweges zu ermöglichen und deutschen Künstler*innen neue Perspektiven zu eröffnen und in Zukunft einen jährliches syrisches Theaterfestival zu entwickeln."

In englischer Sprache.

Beteiligte:

  • Mey Seifan (TANWEEN)
  • Ziad Adwan (TANWEEN)
  • Mohammad Abou Laban (TANWEEN)
Samstag 21:00 Uhr Saal @ Heimathafen Neukölln Abschlussparty

Partyworkshop

etc. pp. entspringt einem Pool aus Netzwerken: Female Pressure, GIRLZ EDIT, cobratheater.cobra. Professionalisierung auf allen Ebenen,

da sollte es nicht an den eigenen Partyskillz scheitern. 

Das Trio um CHARLOTTE bassmybass [G-Edit] , Marie [ostapotheke] und Mo Chan [female pressure] gibt im Heimathafen mit experimental pop, sweet house und bass einen Workshop für den PartyProTitel.

Vitae der Beteiligten

Fabian Lettow (kainkollektiv)zurück nach oben

Fabian Lettow (*1978 in Essen) arbeitet seit 2005 als Autor, Regisseur, Dramaturg und Theaterwissenschaftler. Er studierte Geschichte, Theaterwissenschaft und Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum und in Coventry, England. Von 2006 bis 2010 arbeitete Fabian Lettow als Dramaturg am Schlosstheater Moers. Er ist Mitbegründer von kainkollektiv und schreibt und inszeniert in dessen Rahmen eigene doku-fiktionale Texte und Szenarien, die häufig auf thematischen und ortsspezifischen Recherchen beruhen.

Nadine Jessen (Wiener Festwochen)zurück nach oben

Nadine Jessen (Jahrgang 1974) arbeitete nach ihrem Studienabbruch zunächst am Schauspiel Kiel als Regie-Assistentin, machte eigene künstlerische Arbeiten und ging dann nach Wien an das damalige dietheater (heute brut). Von 2007 bis 2016 war sie als Dramaturgette und Kuratorette auf Kampnagel / Hamburg unter der Intendanz von Amelie Deuflhard tätig, kuratierte dort mit Melanie Zimmermann seit der Spielzeit 2011/2012 das internationale LIVE ART FESTIVAL. Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie bei den Wiener Festwochen im künstlerischen Team.

Ruben Neugebauer (Sea Watch)zurück nach oben

Ruben Neugebauer ist Journalist, Aktivist und Aktionskünstler. Er ist

Mitgründer der Organisation Sea-Watch, die auf dem Mittelmeer Schiffe

Flüchtende aus Seenot rettet. Mit dem Peng Collective hat er dazu

aufgerufen Fluchthilfe zu leisten, konkret - Menschen im Auto über die

Grenze zu schmuggeln. Als Journalist ist er Mitglied im Jib Collective,

das sich einem Journalismus mit Haltung verschrieben hat und für seine

Reportagen auch Krisenregionen wie Syrien reist.

Sandra Klöss (LAFT Berlin)zurück nach oben

Sandra Klöss wurde in Esslingen am Neckar geboren. Sie studierte Theaterwissenschaft / Kulturelle Kommunikation und Anglistik / Amerikanistik an der Humboldt-Universität Berlin (M.A.). Nach dem Studium war sie freischaffend als Dramaturgin, Produktionsleiterin und Fachfrau für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Seit 2008 ist sie Mitinhaberin von ehrliche arbeit – Freies Kulturbüro, ein Produktionsbüro für die freien darstellenden Künste. ehrliche arbeit verbindet Konzept- und Projektentwicklung, Produktionsleitung sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit Dramaturgie und strategischer Beratung u.a. für und mit She She Pop, Christoph Winkler und Monster Truck. Seit 2009 ist sie auch als Mentorin, Coach und Dozentin im Bereich kulturelle Projektarbeit tätig. Seit 2010 Prozessbegleitung, Beratung und Jurytätigkeit für flausen – young artists in residence. Seit 2011 ist sie im Vorstand des LAFT – Landesverband freie darstellenden Künste Berlin und seit 2014 Mitglied im Rat für die Künste.

Efrat Stempler (Performing Arts Programm)zurück nach oben

Efrat Stempler, aufgewachsen in Tel Aviv, lebt und arbeitet seit 2004 in Berlin. Ihre Ausbildung als Tänzerin absolvierte sie von 1992-1995 an der «Telma Yalin» Kunsthochschule. 2001 schloss sie zudem ihre Ausbildung an der Universität Tel Aviv im Studienfach Regie ab. 1995 tanzte sie bei der Bat-Sheva Dance Company in Israel, danach arbeitete sie mit verschiedenen Choreografen und Ensembles, unter anderem mit der Barak Marshall Dance Company. 2002 trat Efrat Stempler der Tanzkompanie MS Schrittmacher von Martin Stiefermann in Oldenburg bei. Als Tänzerin und Co-Regisseurin hat sie seitdem kontinuierlich ihre Zusammenarbeit weiterentwickelt, u.a. bei den Stücken «Sportstück», «Memotrip», «Gold» und «Von Aussen herraus Draussen». 2006 gründete sie ihre eigene Tanzkompanie «cie Efrat Stempler». Mit ihren Stücken nahm sie bis 2010 an verschieden internationalen Festivals teil. 2008 gründete sie gemeinsam mit Martin Stiefermann «Less Messs» - ein Label für interaktive und installative Theaterformen. Seit sieben Jahren arbeitet Efrat Stempler als Choreographin für Schauspiel mit verschiedene Regisseuren. Insbesondere mit Wojtek Klemm, mit dem sie verschieden Inszenierungen in Polen und in Deutschland zusammen entwickelt hat u.a. bei «Yerma» am Teatr Studio Warschau, «Brotladen» am Stary Teatr Krakau, Mord am Schauspiel Stuttgart, Tod.Sünde.7. am Deutschen Theater Berlin und «Penthesilea» am Deutschen Theater in Göttingen.

Sabrina Apitz (Performing Arts Programm)zurück nach oben

Sabrina Apitz studierte, Publizistik, Theater- und Kommunikationswissenschaft sowie Ethnologie an der Freien Universität Berlin und der Universidad Católica del Perú in Lima. Als freiberufliche Projektmanagerin und Kuratorin konzipiert und organisiert sie internationale Konferenzen, Symposien und Workshops in den Bereichen Kultur und digitale Gesellschaft, darunter die internationale Konferenzen EINBRUCH DER DUNKELHEIT (2014) und UN|COMMONS (2015) in Kooperation mit der Volksbühne Rosa-Luxemburg-Platz, sowie der Workshop TACIT FUTIRES #2 im Rahmen der Transmediale 2016. Als Trainerin entwickelt sie non-formale Bildungsangebote für Fachkräfte der internationalen Jugendbildungsarbeit und ist Lehrbeauftrage an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). In diesen Themenfeldern ist sie auch als Moderatorin, Redakteurin und Journalistin tätig, unter anderem für die Berliner Gazette, Wikimedia Deutschland sowie Jugend für Europa, der deutschen Nationalagentur für das Programm Erasmus+ Jugend in Aktion. Sie ist Mitbegründerin der Europäischen Gemeinschaft für Kulturelle Angelegenheiten (EGfKA), ein Berliner Theaterkollektiv, das seit seiner Gründung 2012 postdramatische und klassische theatrale Formen mit fundierter Theoriearbeit und einer klaren politischen Haltung verbindet.

Anaïs Héraud-Louisadat (Performancekünstlerin)zurück nach oben

Anaïs Héraud-Louisadat, geboren 1988, lebt und arbeitet in Berlin als Bildende - und Performance Künstlerin. Ihre Arbeit zeigte sie im Goethe Institut Rotterdam (2016), in Kone Saari Residency und New Performance Turku in Finnland (2015), ACTUS IV in Liège (2015), Kunstraum Kreuzberg / Bethanien in Berlin (2015-2016). Sie initiierte und organisiert die Berliner Veranstaltungsreihe Reflektor seit 2013 mit.

Marianne Ramsay-Sonneck (Club Real)zurück nach oben

Marianne Ramsay-Sonneck, geboren 1975 in Wien, Mitglied der Künstler*innengruppe Club Real (gegründet 2000 in Berlin), arbeitet an szenischen Installationen - alternativen Realitäten zum Reingehen: Der Berg - Berlin 2005, Geliebter Feind - Wien 2010, interaktiven, community oriented Kunstformen: Folkstheater in Frankfurt/Oder 2015/16/17, und an Collagen von Visionen und Lebensrealität: Quien es - Cuba 2009, Berlin 2015. Die ausgebildete Schauspielerin (Hochschule Graz 1993 bis 1996) lebt mit Mann und 2 Töchtern in Berlin. clubrealblog.com

Biliana Voutchkova (Komponistin / Performerin)zurück nach oben

Die Geigerin Biliana Voutchkova ist Solo und Kammermusikerin. Mit großer Hingabe interpretiert, komponiert und improvisiert sie vor allem im Bereich der Neuen Musik und in experimentellen Klang und Bewegungs-Projekten. Biliana war bereits weltweit auf zahlreichen Festivals zu hören ( wie "Pèlerinages" Kunstfest Weimar, Huddersfield Contemporary Music Festival, März Musik, Borealis, Holland Festival, KunstFestSpeiel Herrenhausen, Reheat/Kleylehof, Rainy Days, Tanglewood, ) und trat in vielen Konzertreihen und auf verschiedenen alternativen Bühnen auf, wie u.a. am Carnegie Hall und Knitting Factory/New York, Jordan Hall/ Boston, RADIALSYSTEM V und Ausland/Berlin und Suntory Hall/Tokyo. Sie lebt in Berlin und arbeitet mit Tänzern, Komponisten, Bildenden Künstlern, solo und mit verschiedenen musikalischen Partnern zusammen, wie zB. mit dem Solistenensemble Kaleidoskop, dem Splitter Orchester, dem Ensemble Modern, dem Ensembles United Berlin und LUX:NM, Grapeshade, Voutchkova/Thieke Duo ua. www.bilianavoutchkova.net

Malu Peeters (Sound Artist / Sound Designer)zurück nach oben

Malu Peeters is sound artist and sound designer, making radio works and installations, electronic music and sound design for theatre, indie games and film. She combines field recordings and Foley with synths, (custom-made) instruments and code. After her studies in Composition Electronic Music she pursued a Master’s in ArtScience at the Royal Conservatoire of The Hague. During her studies she founded Dutch audio theatre collective Le Nu Perdu (2006-2012), and online magazine for art and (new-)journalism hard//hoofd. Since 2012 she regularly collaborates with Berlin-based media artist collective machina eX. In March 2016 she joined Performerinnen-/Autorinnenkollektiv Henrike Iglesias, designing real-time vocal transformations for their latest performance GRRRRRL. She currently lives and works in Berlin and Naples. www.malupeeters.org

Sibin Vassilev (Sound Artist)zurück nach oben

Sibin Vassilev wuchs in Berlin und Sofia auf. Er arbeitete zuerst mit der bulgarischen Rockband Rag Dolls. Während seines Studiums in Berlin entwarf er diverse Klanginstallationen beispielsweise für die Pavillons der Republik Benin und der Republik Côte d’Ivoire auf der EXPO 2000. Seit 2003 produziert er zunehmend Musik / Sound Design für Theater und Multimediaperformances unter anderem für post theater, Grips Theater oder theater 51°. Für den Eingangsbereich der Ausstellung Die Sprache Deutsch (Deutsches Historisches Museum Berlin, 2009) entwarf er die Klanginstallation Tonschleuse. Für Yui Kawaguchis Andropolaroid entwickelte er 2010 die Surround-Klangumgebung (Kölner Tanztheaterpreis 2010). Seine Klang-Licht-Installation EDISON (in Kollaboration mit Fabian Bleisch) wurde unter anderem auf dem Digital Arts Festival 2013 in Sofia und DOCK 11 (Berlin) präsentiert. Sibin Vassilev komponierte die Musik für die Deutsch-Bulgarische Theaterproduktion MERRY-GO-ROUND (theater 51°, 2014/15 Berlin, Köln. Sofia, Varna und Burgas). Er gewann mit post theaters „Jobs im Himmel“ den Stuttgarter Theaterpreis 2015. Aktuell arbeitet er an der Deutsch-Bulgarischen Theater-Produktion „Satelites“ (subhuman theatre / post theater, 2017 Berlin, Stuttgart, Sofia und Varna). www.semantics-of-sound.com

Annelies Van Assche (Doctoral School of Arts, Humanities and Law, Ghent University)zurück nach oben

Annelies Van Assche received her Master’s Degree in Performance Studies at the Ghent University (Belgium) in 2010.  She has been studying the facts and figures of working in the contemporary dance sector since her internship at German choreographic center K3 | Tanzplan Hamburg in 2011, where she was first confronted with the careers of contemporary dance artists working and living in precarious conditions. Particularly the organization of the two-day symposium under the title of ‘Surviving Dance’ and curated by Angela Guerreiro sparked her interest in the subject. She has then worked as a production and tour manager at P.A.R.T.S., Anne Teresa De Keersmaeker’s school for contemporary dance in Brussels, from 2011-2014. In the summer of 2014 she left P.A.R.T.S. together with the graduates to start her FWO-funded research on contemporary dance artists’ socio-economical position and its influence on creative processes, supervised by Katharina Pewny, Rudi Laermans and Christel Stalpaert (Ugent & KULeuven).

Max Schumacher (Company post theater)zurück nach oben

Max Schumacher arbeitet als Theatermacher an der Schnittstelle von Theater, Medienkunst und zeitgenössischem Tanz. Nach seinem Master in Performance Studies (New York University) gründete er 1999 die Company post theater in New York. post theater entwickelt immer wieder neue Formen eines Medien-unterstützten Theaters, bei dem Technik als Form und oft als Inhalt zentral steht. Max arbeitet als Regisseur, Konzept-Autor und Dramaturg, seit 2002 von Berlin aus, seit 2010 parallel in Stuttgart - für Festivals und Bühnen in mehr als 20 Ländern weltweit. Residenzstipendien oder Projekt-Aufträgen haben ihn u.a. nach Japan, Singapur, Taiwan, Süd-Korea, Bulgarien, Slowenien und Serbien gebracht. Max lehrt Workshops/Seminare und hält Vorträge an Universitäten und Kunstinstitutionen weltweit, u.a. zu dokumentarischen Theater, Medienperformance.

Max war kulturpolitisch aktiv (im Vorstand des Landesverband freier Theaterschaffende LAFT Berlin und im Rat für die Künste Berlin). Max erhielt zahlreiche Preise und Stipendien (u.a. Fulbright, Akademie Schloss Solitude, Taipei Artist Village, Tokyo Wonder Site, NES Iceland, Bremer Autorenpreis, Stuttgarter Theaterpreis). www.posttheater.com

Bahareh Sharifi (Kulturprojekte Berlin)zurück nach oben

Bahareh Sharifi ist seit Juni 2016 Beauftrage für die diversitätsorientierte Organisationsentwicklung in der Geschäftsstelle des Projektfonds Kulturelle Bildung. Sie arbeitet als freie Kuratorin und Aktivistin zu den Themen Diskriminierungskritik, Intersektionalität und Allianzen, u.a. für das Maxim Gorki Theater, den Kulturprojekten Berlin, das Deutsche Hygiene-Museum Dresden und beim Festiwalla 2014 am Haus der Kulturen der Welt.

Christina Roth (Fonds Darstellende Künste)zurück nach oben

Christina Roth, geboren 1982 in Ulm, studierte Theaterwissenschaft und Rechtswissenschaft in München und Berlin. Nach verschiedenen Assistenzen war sie von 2005-2007 in der Geschäftsstelle des Deutschen Kulturrats und von 2007-2008 beim Rundfunk Berlin-Brandenburg für die Redaktion von Brandenburg Aktuell tätig. Von 2008-2014 assistierte sie im Bereich Kommunikation im Haus der Kulturen der Welt und 2015 in der Geschäftsstelle des Bundesverband Freie Darstellende Künste. Seit 2016 ist sie für den Fonds Darstellende Künste als Büroleitung tätig.

Friederike Klussmann (Allianz Kulturstiftung)zurück nach oben

Friederike Klussmann schloss ihr Magisterstudium der Kunstgeschichte (Schwerpunkt: zeitgenössische Kunst und Kunsttheorie) und Publizistik und Kommunikationswissenschaft (Schwerpunkt: internationale Kommunikation) an der FU Berlin mit Magister Artium 2010 ab. Davor absolvierte sie eine Ausbildung zur Werbekauffrau. Seit 2015 betreut sie als Projektmanagerin für den Bereich Kunst & Kultur alle Förderprojekte der Allianz Kulturstiftung. Davor Projektassistenz bei der Allianz Kulturstiftung sowie verschiedene

Tätigkeiten im Kultur-, Kreativ- und Medienbereich, z.B. als Creative Director zuständig für Konzept-, Text- und Treatmententwicklung von internationalen Kinotrailern für den europäischen Filmmarkt, Copywriting, Galerieassistenzen und Regieassistenz am Residenztheater in München.

Joachim Sartorius (Hauptstadtkulturfonds)zurück nach oben

Joachim Sartorius, geboren 1946 in Fürth, wuchs in Tunis auf und lebt heute, nach lan-gen Aufenthalten in New York, Istanbul und Nicosia, in Berlin. Von 2001 bis 2011 leitete er die Berliner Festspiele. Seit 2014 ist er Kurator des Hauptstadtkulturfonds. Joachim Sartorius ist Lyriker und Übersetzer. Er veröffentlichte acht Gedichtbände, zuletzt „Für nichts und wieder alles“ (2016), zahlreiche in Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern entstandene Bücher und die poetischen Reiseerzählungen „Die Prinzeninseln“ (2009) und „Mein Zypern“ (2013).. Er ist Herausgeber der Werkausgaben von Malcolm Lowry und Willi-am Carlos Williams sowie der Anthologien "Atlas der neuen Poesie" (1995), "Minima Poetica (1999) und „Niemals eine Atempause. Handbuch der politischen Poesie im 20.Jahrhundert“ (2014). Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Sebastian Brünger (Doppelpass – Fonds für Kooperationen im Theater)zurück nach oben

Sebastian Brünger hat Betriebswirtschaftslehre und Politikwissenschaft an der Universität Mannheim und der Johns Hopkins University Baltimore studiert sowie an der Humboldt-Universität zu Berlin im Fach Geschichte über den Umgang deutscher Konzerne mit ihrer NS-Vergangenheit promoviert. Von 2005 bis 2015 arbeitete er als Dramaturg im Autoren-Regie-Kollektiv Rimini Protokoll und recherchierte Themen und Personen für Projekte wie Wallenstein, Karl Marx: Das Kapital, Hauptversammlung oder 50 Aktenkilometer. Seit Februar 2016 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Kulturstiftung des Bundes und leitet das Förderprogramm Doppelpass – Fonds für Kooperationen im Theater.  

Friederike Jäcksch (Joint Adventures)zurück nach oben

Friederike Jäcksch lebt und arbeitet in München. Ihr Hochschulstudium absolvierte sie in Dramaturgie an der LMU München, sowie ein berufsbegleitendes Studium in Kultur- & Medienmanagement an der HfMT Hamburg. Zunächst war sie mehrere Jahre beim Berliner Theatertreffen, wo sie zuletzt den Stückemarkt, eine Förderplattform für Autoren, leitete. Seit 2011 ist Friederike Jäcksch für die Kommunikation, Redaktion und das Fundraising bei JOINT ADVENTURES – Walter Heun in München tätig. JOINT ADVENTURES ist ein Veranstalter im Bereich zeitgenössischer Tanz, der an der Schnittstelle zu anderen Kunstdisziplinen agiert. In enger Kooperation mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern kuratiert und veranstaltet JOINT ADVENTURES Festivals, Gastspielreihen, Residenzprogramme, Workshops, Symposien und ein choreografisches Kurzfilmprojekt im öffentlichen Raum. Zudem setzt sich JOINT ADVENTURES mit dem NATIONALEN PERFORMANCE NETZ seit Jahren erfolgreich für die strukturelle Förderung sowie den Austausch zwischen deutschen und internationalen Künstlern und Veranstaltern ein, um die Präsenz deutscher Tanzschaffender im In- und Ausland zu stärken (www.jointadventures.net).

Jeannette Franke (Internationales Theaterinstitut)zurück nach oben

Jeannette Franke studierte Germanistik, Französische Philologie und Theaterwissenschaft in Potsdam, Montpellier/Frankreich und Leipzig. Während ihres Studienaufenthaltes in Montpellier wirkte sie am Théâtre La Vignette der Université Paul Valéry mit und arbeitete als Dramaturgieassistenz der Compagnie Interstices. Von Oktober 2010 bis Januar 2013 war sie als aktives Mitglied des Werkstattmacher e.V. für die Produktionsbetreuung sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Seit 2012 koordiniert sie am Internationalen Theaterinstitut Zentrum Deutschland das Förderprogramm Szenenwechsel für Internationale Kooperationen in den Darstellenden Künsten.

www.iti-germany.de

www.szenenwechsel.org

Anne-Cathrin Lessel (Bundesverband Freie Darstellende Künste / LOFFT Leipzig)zurück nach oben

Anne-Cathrin Lessel studiert seit 2007 Theaterwissenschaft, Psychologie und Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Seit ihrer Studienzeit ist sie bis heute für die inhaltliche und organisatorische Leitung des künstlerischen Nachwuchsprogramms "Werkstatt" am LOFFT in Leipzig zuständig. Darüber hinaus ist sie seit 2009 im Vorstand und im künstlerischen Beirat des LOFFT. Bis 2011 arbeitete sie unter anderem freischaffend in Projekten mit Kindern und Jugendlichen, vordergründig am Theater an der Parkaue Berlin, bis sie wieder nach Leipzig zurückkam und dort die Produktionsleitung des LOFFT übernahm. Ihre Hauptaufgaben konzentrieren sich auf die Programmauswahl und Organisation der Projekte am Haus, ebenso ist sie zusammen mit der Geschäftsführung für die Fördermittelakquise verantwortlich. Während der letzten Jahre nahm sie regelmäßig an internationalen Stipendienprogrammen und Workshops zum Thema Kuratieren in den Darstellenden Künsten teil. Seit zwei Jahren ist sie Vorstandsmitglied des Bundesverband Freie Darstellenden Künste e.V..

Tom Mustroph (Freier Autor und Dramaturg)zurück nach oben

Tom Mustroph, *1967 in Berlin, ist in Berlin und Palermo als freier Autor und freier Dramaturg in so unterschiedlichen gesellschaftlichen Subsystemen wie dem Theater, der Kunstszene und dem Sport tätig. Dabei interessiert ihn in erster Linie, wie selbstverantwortliches Arbeiten elegant und unter Einhaltung moralischer Mindeststandards gelingen kann (mitunter in Theater und Kunst) und welche Konstellationen systematisch zum Scheitern führen (Doping und Mafia). Tätigkeiten als Juror und Kurator (u.a. Berliner Senat und Fonds Darstellende Künste) lieferten weitere spezifische Einblicke.

Kathrin Bieligk (Geschäftsführerin der IG Freie Theaterarbeit Österreich)zurück nach oben

Seit Herbst 2016 Geschäftsführerin der IG Freie Theaterarbeit Österreich. Davor Dramaturgin am Landestheater Linz, am Schauspiel Wuppertal und am Schauspiel Bonn und Dramaturgieassistentin am Theater am Turm Frankfurt und am Burgtheater Wien. Vor ihrer Theaterzeit arbeitete sie als Ausstellungskuratorin. Diverse Jurytätigkeiten, derzeit für die Kunstförderstipendien der Stadt Linz und die Dramatikstipendien der Stadt Wien. Seit 2015 Mitglied im Vorstand der Dramaturgischen Gesellschaft.

Marie Golüke (Freie Performerin)zurück nach oben

Marie Golüke studierte Theaterwissenschaft an der LMU-München und Performance Studies an der Universität Hamburg. Seit 2010 arbeitete sie als freie Performerin u.a. mit Lars Altemann, RP Kahl, Stockholm Syndrom, Isabelle Schad und Felix Ruckert. 2016 hatte ihr erstes eigenes Projekt THE EROTISM Premiere im Ballhaus Ost. Neben ihren Performanceprojekten leitet und organisiert sie verschiedene Performance- und Theaterveranstaltungen. 2011-2013 leitete sie das Theater im Keller im Haus der kleinen Künste München. Seit 2013 leitet und organisiert sie das Festival Für Freunde in Brandenburg, welches im selben Jahr den Kreativradar Brandenburg gewann. Seit 2014 ist sie zudem als Theaterscout in Berlin unterwegs.

Merle Leufgen (A MAZE.)zurück nach oben

Merle Leufgen ist eine Eventorganisatorin, Kuratorin und Computerkünstlerin aus Berlin. Sie arbeitet für A MAZE., ein internationales Label, das im Feld unabhängiger Computerspiele, Virtual Reality und anderer Formen interaktiver digitaler Kunst agiert. Das Labelportfolio beinhaltet Festivals, Ausstellungen, Konferenzen, Workshops, Game Jams, Showcases, Artist-Residency-Programme und ein Printmagazin. Merle organisiert darüber hinaus ąяţǥąʍ€$, ein monatliches Event zum Thema alternative künstlerische Verwendungsmöglichkeiten von Computerspiel/Virtual Reality-Technologie. In ihrer eigenen künstlerischen Arbeit untersucht sie digitale Räume, Realitäten, Voyeurismus und performative Technologien.

 

amaze-berlin.de

www.merleleufgen.com

https://twitter.com/merlecaliope

Aurora Kellermann (Performing Arts Programm)zurück nach oben

Aurora Kellermann absolvierte ihr Studium des Schauspiels und später der Theaterwissenschaft in Rom. 2007 zog sie nach Berlin, wo sie in verschiedenen Projekten sowohl an Stadttheatern, als auch in der freien Theaterszene Berlin mitwirkte. Sie arbeitet sowohl als Schauspielerin und Performerin als auch als Dramaturgin, Autorin, Regisseurin und Organisatorin. 2012 - 2013 war sie in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Theaterkapelle tätig, seit dem arbeitet sie in dem Bereich mit unterschiedlichen Gruppen auf freiberufliche Basis. Seit November 2014 leitet sie, zusammen mit Chris Wohlrab, das TATWERK | Performative Forschung. Seit Mai 2016 betreut sie die Proberaumplattform des Performing Arts Programms.

Nicole Otte (LAFT Berlin)zurück nach oben

Nicole Otte, Gestalterin für visuelles Marketing, Kommunikationstrainerin.

Von 2002 bis 2004 war sie unter anderem Initiatorin der Jugendtheatergruppe „LaKritzel“, Vorstand im Kulturzentrum „Schulz“ und Mitbegründerin der Event GBR „U-Turn“ in Köln. Nach einem 6-monatigen Aufenthalt in Prag, im Bereich Gestaltung, Bühnenbild und Textilgestaltung, arbeitete und dozierte sie als Kommunikationstrainerin in Berlin und in Köln. 2007 bis 2009 leitete das künstlerische Betriebsbüro des Ballhaus Ost. 2010 übernahm sie die Geschäftsführung und gründete das freie Produktionsbüro „Kulturkomplizen“.

Seid März 2011 leitet sie das künstlerische Betriebsbüro, TAK Theater im Aufbau Haus.

Nicole Otte ist seit September 2012 im Vorstand des LAFT Berlin e.V.

Seit 2013 ist sie begleitender Vorstand vom Performing Arts Programm Berlin und von Theaterscoutings Berlin.

Alexander Opitz (Geschäftsführer des Landesverbandes Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg)zurück nach oben

Schauspieler, Dramaturg und Intendant; abgeschlossenes Studium der Theaterwissenschaft; seit 2002 Geschäftsführer des Landesverbandes Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V.; von 2006 bis 2015 1. Vorsitzender des Bundesverbandes Freier Theater. Seit 2007 Mitglied des Beirats der Künstlersozialkasse.

Sonja Laaser (Rechtsanwältin und Dramaturgin)zurück nach oben

Als Rechtsanwältin und Dramaturgin berate ich seit vielen Jahren Kunst- und Kulturschaffende in juristischen und konzeptionellen Fragen. Neben meiner anwaltlichen Arbeit halte ich regelmäßig Workshops und Vorträge zu rechtlichen Fragestellungen von Künstler_innen, u.a. auch für den Landesverband professionelle Freie Darstellende Künste Hessen (laPROF), dem Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden Württemberg e.V. (LAFT BW), dem Landesverband freie darstellende Künste Berlin (LAFT Berlin), dem Kulturförderpunkt Berlin (Kulturprojekte Berlin GmbH), dem Festival der Darstellenden Künste Hamburg in Kooperation mit dem Bundesverband Freier Darstellender Künste (BUFT) sowie der Plattform kulturelle Bildung Brandenburg. Außerdem bin ich seit 2016 als Lehrbeauftragte für das Fach Rechtskunde an der Hochschule für Schauspiel Ernst Busch tätig. Ich arbeite allerdings nicht nur juristisch, sondern auch als freie Dramaturgin. 2014 schloss ich das Studium der Dramaturgie als Master of Arts (M.A.) an der HfS Ernst Busch ab.

Daniel Brunet (English Theatre Berlin / International Performing Arts Center)zurück nach oben

Daniel Brunet wurde 1979 in Syracuse, New York geboren und studierte Theater und Film am Boston College. Als Fulbright Stipendiat kam er 2001 nach Berlin. Seitdem arbeitet er als selbstständiger Theatermacher und Übersetzer, u. a. am Forum Freies Theater, Düsseldorf, Haus der Kulturen der Welt, Berlin und Performance Space 122, New York. Daniel Brunet gründete während seiner Residenz am ETB (2003/2004) THE LAB. 2005-2008 war er Associate Director & Associate Producer am German Theater Abroad, Berlin und New York. Für seine zahlreichen Übersetzungen z. B. von Falk Richter, Roland Schimmelpfennig, Heiner Müller, Dea Loher wurde Daniel Brunet mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit einem PEN Translation Fund Grant und ein Literary Fellowship in Translation von dem US National Endowment of the Arts. Seit 2012 ist er Producing Artistic Director am English Theatre Berlin.

Prof. Dr. Bernhard Thull (Pina Bausch Foundation / Hochschule Darmstadt)zurück nach oben

Prof. Dr. Bernhard Thull ist Professor für Wissensmanagement und Informationsdesign an der Hochschule Darmstadt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Informationsarchitektur und -visualisierung, Entwicklung webbasierter Informationsdienste und Informationsräume und Semantic Web. Prof. Thull studierte Informatik an der RWTH Aachen und an der Hebräischen Universität Jerusalem. Er arbeitete 11 Jahre zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter und später als Leiter einer Arbeitsgruppe am Helmholtz-Institut für Biomedizinische Technik an der RWTH Aachen. Sein aktuell wichtigstes Projekt ist die Entwicklung des digitalen Archivs der Pina Bausch Foundation. Weitere Angaben, insbesondere zur Publikationstätigkeit, finden Sie unter www.researchgate.net/profile/Bernhard_Thull.

Dr. Joy Kristin Kalu (FU Berlin / Neue Heimat Berlin)zurück nach oben

Joy Kristin Kalu; Dr. phil., arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin. Sie promovierte mit einer Arbeit zur Ästhetik der Wiederholung (Transcript 2013). Gegenwärtig arbeitet sie an einer Studie über Inszenierungen der Therapie in psychologischer und künstlerischer Praxis. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die Analyse des deutschsprachigen und des US-amerikanischen Gegenwartstheaters, die Geschichte der Performance Art, Critical Whiteness Studies sowie die Ästhetik des angewandten Theaters.

Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit ist sie theaterpraktisch und kuratorisch tätig und hat u.a. an der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, bei der New Yorker Wooster Group, der Actors’ Gang in Los Angeles sowie an den Kunst-Werken in Berlin gearbeitet. Gemeinsam mit Dennis Loesch und anderen bildenden Künstlern initiierte sie 2007 das Küchen- und Ausstellungsprojekt freitagsküche berlin und seit 2014 betreibt sie gemeinsam mit Stephanie Keitz und RP Kahl den Ausstellungsort Neue Heimat Berlin.

 

Ästhetik der Wiederholung:

www.transcript-verlag.de/978-3-8376-2288-1/aesthetik-der-wiederholung

Neue Heimat Berlin:

www.neueheimatberlin.de/current.html

Dr. des. Stefanie Kiwi Menrath (ARTPAED / Alice Salomon Hochschule Berlin)zurück nach oben

Dr. des. Stefanie Kiwi Menrath ist Kulturwissenschaftlerin (Goldsmiths College London/Universität Oldenburg). Seit 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Pilotprojekt ARTPAED. Kulturelle Bildung in Offenen Settings zur Entwicklung einer Weiterbildung für Kunst- und Kulturschaffende an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Lehraufträge und Forschungsprojekte in Musik- und Kulturwissenschaften sowie Sozialer Kulturarbeit. Titel der Dissertation: „Anonymity Performance as Critical Practice in Electronic Pop Music: A Performance Ethnography“ (2014). Forschungsschwerpunkte: Kulturelle Bildung, Gender & Diversity in Jugendkulturen und Popmusik, Transkulturelle Musikvermittlung, Performative Research und Künstlerische Forschung.

Julia Büki (Freie Universität Berlin)zurück nach oben

Julia Büki studierte Theaterwissenschaft und Philosophie an der Freien Universität Berlin, New York und Budapest. Sie arbeitete unter anderem für das Goethe-Institut New York, Texte zur Kunst, das Queens Museum und die Berliner Volksbühne. Ihre Forschungsfelder sind Ästhetik und politische Philosophie. Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit beschäftigte sie sich mit der Frage nach Handlungsmacht im medialen und ästhetischen Räumen.

Martin Stiefermann (LAFT Berlin)zurück nach oben

Martin Stiefermann (Choreographie, Regie) von 1982-1987 erhielt er seine Tanzausbildung an der Ballettschule der Hamburgischen Staatsoper. Im Anschluss folgte sein erstes Engagement beim Hamburger Ballett. In dieser Zeit entstanden auch seine ersten choreographischen Arbeiten. 1992 erhielt er ein Choreographen Stipendium der Internationale Tanzwochen Wien. Von 1992-95 war er als freier Choreograph tätig, u.a. in Wien, Dresden, Kampnagelfabrik Hamburg, Basel und Berlin. Von 1995-97 war Martin Stiefermann Direktor und Choreograph an den Bühnen Kiel. 1998 gründete er in Berlin die freie Gruppe MS Schrittmacher. Sein Stückrepertoire umfasst mittlerweile über 50 meist abendfüllende Choreographien, von denen viele bereits im In- und Ausland auf Tournée gingen. In den Jahren 2001 bis 2006 war er gleichzeitig Direktor der Sparte Tanz am Oldenburgischen Staatstheater und Leiter seiner Berliner Kompanie. In dieser Zeit installierte er ein einzigartiges Kooperationsmodel zwischen den beiden Kompanien und war zweimal Festivalleiter der Internationalen Tanztage Oldenburg. 2011 war er Mentor für das Förderprogramm Young Artist-Flausen im Kopf. 2014 übernahm er einen Lehrauftrag an der FU Berlin im Fachbereich Tanzwissenschaften. Zur Zeit ist Martin Stiefermann wieder ganz als freischaffender Choreograph und Leiter seiner Kompanie MS Schrittmacher in Berlin ansässig, ist aber auch als Gastchoreograph/Regisseur tätig.

Tina Ebert (Laokoon)zurück nach oben

Tina Ebert, 1987 geboren und aufgewachsen in Rostock, hat Theaterwissenschaft und Germanistik an der FU Berlin studiert sowie Dramaturgie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Hospitanzen und Assistenzen u.a. am Volkstheater Rostock, HAU Berlin, Schaubühne am Lehniner Platz und dem Theater an der Parkaue Berlin. Als Produktionsdramaturgin zahlreiche Inszenierungen und Projekte betreut und mitentwickelt, darunter sowohl dramatische Texte als auch Projektentwicklungen mit dem Schwerpunkt auf (semi-)dokumentarischen Themen, Materialien und Recherche (siehe u.a. „Voiceck“, „Die Leere des Himmels“ und „Nach Manila“ mit der Gruppe Laokoon).

International Notice zurück nach oben

INTERNATIONAL NOTICE - Performance Triangulation Station is an artist-led project generating new discourse around performances made on the Berlin Free Scene. Developed as an initiative out of the choreographic think-tank How Do We Work It? the project is facilitated by the working group: Richard Aslan, Claudia Basrawi, Chris Gylee, Giulia Messia, Louise Trueheart. A pilot phase of the project has been funded by Uferstudios in the frame of their activity Lifelong Burning / Performance Situation Room co-funded by the European Union, and has been supported by Tanzbüro and LAFT. Texts from March and April 2016 are available to read in English and German at www.internationalnotice.org

Susanne Chrudina (Performing Arts Festival / spreeagenten Berlin)zurück nach oben

Studium der Theaterwissenschaften, Philosophie und Soziologie, parallel erste

Engagements als Regieassitentin. Assistentin der Festivaldirektorin

Marie Zimmermann beim internationalen Theaterfestival

“Theaterformen” (Hannover/ Braunschweig). Seit 2002 als Regisseurin

und Autorin tätig, 2007 Mitbegründerin und Künstlerische Leiterin der

freien Berliner Theatercompagnie spreeagenten. In ihrer Regie sind

für die spreeagenten zahlreiche, teilweise auch internationale Inszenierungen realisiert worden (Koproduktionen mit Rumänien, Tschechien, Serbien). Als Autorin schreibt Susanne Chrudina für Theater und Film. Ebenso Inszenierungen an

Stadt- und Staatstheatern (Maxim Gorki Theater Berlin, Deutsches

Theater Berlin, Staatstheater Hannover, Staatstheater Braunschweig,

Düsseldorfer Schauspielhaus, Theater Osnabrück, Theater

Magdeburg, Theater Letí, Prag).

Zwischen 2007 und 2009 war Susanne Chrudina Mitbegründerin und

Vorstandsmitglied des LAFT Berlin. 2016 war sie Leitende Programmkoordinatorin des Performing Arts Festial Berlin. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Felix Wittek (Internationale Tanzmesse NRW)zurück nach oben

Since 2013 Felix Wittek is the director of internationale tanzmesse nrw. He studied art history and cultural studies in Bremen and Paris. After graduating in 2003 he started his career in Bremen as a freelance manager and producer for different projects in dance and theatre in regional, national and international contexts. After moving to Hamburg in 2007 he was the manager of the performance artists deufert +plischke and taught cultural management and public relations at the University of Hamburg. Likewise he worked for festivals like FAVORITEN in Dortmund as project manager and coached young artists in their first productions. Since 2010 he lives in Cologne. Here, before his engagement in the Tanzmesse, he worked as a producer for dance artists like Raimund Hoghe and Stephanie Thiersch based in the region.

Judith Hartstang (Theaterformen)zurück nach oben

Judith Hartstang M.A. studierte Kunst- und Medienwissenschaften an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und Literaturwissenschaft an der TU Braunschweig. Währenddessen arbeitete sie als Redaktionsassistentin beim NDR, kuratierte eigene Ausstellungsprojekte an der HBK und arbeitete als Kunstvermittlerin im Herzog Anton Ulrich-Museum und im Photomuseum Braunschweig. Von 2008 bis 2010 war sie wissenschaftliche Volontärin in der Abteilung Kommunikation des Landesmuseums Hannover. Ebendort folgten ein Werkvertrag und eine Anstellung als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Seit 2011 arbeitet Judith Hartstang beim Festival Theaterformen, Veranstaltung der Staatstheater Hannover und Braunschweig – seit 2012 leitet sie dort den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Stephanie Lubbe (Festival Körber Studio Junge Regie)zurück nach oben

Stephanie Lubbe studierte Anglistik, Germanistik und Philosophie in Köln und Birmingham. Von 2001 bis 2005 war sie Dramaturgin am Staatstheater Stuttgart. 2005 wechselte sie ans Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Seit 2012 ist sie Programmleiterin bei der Körber-Stiftung und dort u.a. für das Festival Körber Studio Junge Regie zuständig, das die Körber-Stiftung gemeinsam mit dem Thalia Theater und der Theaterakademie Hamburg ausrichtet. Das renommierte Regieschulfestival lädt Studierende und Lehrende der deutschsprachigen Hochschulen, an denen die Theorie und Praxis des Regieführens unterrichtet wird, ins Thalia in der Gaußstraße nach Hamburg ein. In fünf Tagen sind insgesamt dreizehn Arbeiten zu sehen, die von den Instituten als herausragende Inszenierungen fürs Festival nominiert wurden. Es ist „bundesweit die wohl wichtigste Plattform für den Regienachwuchs“ (NDR). Viele erfolgreiche Regisseure haben hier ihre ersten Arbeiten gezeigt.

Katrin Hrusnova (ACT Festival)zurück nach oben

Katrin Hrusanova is a project manager, working as a freelancer and based in Sofia, Bulgaria. She has BA in Cultural Studies from the University of Sofia (2012). Katrin worked as freelance project manager and coordinator for independent theatre, film and music festivals and several cultural projects. Currently, she is a chairperson of ACT "Association of independent theatre" (from June 2016). At the same time, Katrin is working as a project manager and coordinator at Contemporary Alternative Art & Culture Organization - "36 Monkeys" (from 2013); Executive festival director of ACT” Festival of independent theatre” (from 2015) and project manager of “Green mural” campaign (from 2014).

She was engaged with an organization of various cultural projects, such as 4 annual editions of ACT Festival, IETM plenary meeting in Sofia; Bulgarian-German Theatre Co-Production "Cinderellas Ltd. “, "QUARK TIME"- an interactive theatre installation on the topic of quantum physics and etc. She has an international experience as a Project Management Intern at “The Drama League of New York” Organisation for 2-months exchange in 2016.

Katrin is a member of “36 Monkeys”- an NGO for Contemporary Alternative Art and Culture since 2013, chairperson of “About Oborishte” Foundation since 2015 (member from 2012) and Administrative Director and a member of the managing board of ACT "Association of independent theatre" since 2013.

Vesselin Dimov (ACT Festival)zurück nach oben

Theatre director and manager, born 1976, Sofia,Bulgaria. Creator of Theatre company Momo / 2008 / and co-founder of ACT Association /2009 /. Chairman of ACT / 2012-2016 /. Director of 21 theatre and radio productions / 2003-2015 /. Had artistic residencies in Holland, Slovakia, Russia, USA, India. Co-founder and Artistic director of ACT Festival 2011/12/13/14/15. Co-organizer of IETM Sofia 2014 "Space for change". Member of initiative group of "Soul for Europe" and Advisory board of IETM. Coordinator of Toplocentrala Contemporary Arts Centre Project Sofia.

Ekkehard Knörer (Cargo / Merkur)zurück nach oben

Ekkehard Knörer, geb. 1971, Kulturwissenschaftler, Filmkritiker, Redakteur. Mitgründer und -herausgeber der Filmzeitschrift Cargo. Film/Medien/Kultur und Redakteur des Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken. Texte für taz, Freitag und andere.

Britta Thie (Künstlerin)zurück nach oben

Britta Thie (*1987) is a Berlin-based artist whose work engages emerging technologies and the relationship between self and digital representation. Born in Minden Westfalen in northern Germany, she studied fine arts at the Universität der Künste in Berlin in the class of Hito Steyerl, where she was supported by the Studienstiftung des deutschen Volkes. In 2010-2011 she received a DAAD scholarship to study at The Cooper Union in New York City. She is also a professional model who has worked with brands including Louis Vuitton, Jil Sander, and Eckhaus Latta; in her practice Thie often depicts her own body to examine the meaning of the figurative image in a product-driven society. In recent years she has shown work at Anthology Film Archives, (New York), Mumok (Vienna), Auto Italia (London), and Kunst-Werke Institute for Contemporary Art (Berlin) and SCHINKEL Pavillon (Berlin). In spring 2015 she opened her first solo-show at the Schirn Kunsthalle Frankfurt’s new curatorial platform ‘Digital Art Zone’ with her 6 part web–series “Translantics”. In 2015 she received a working grant from the Stiftung Kunstfonds and in January 2016 she opened her solo show “Dove Step” at the Kunstverein Göttingen and is currently part of Julia Stoschek Collection’s show “Welt am Draht” in Berlin.

Her latest work, a performance called “I'MDb – A Live-Drama about the tragedy of Rating” premiered this June at the renowned theatre Münchner Kammerspiele. Thie is starting her position as a Professor for Fine Art with a focus on 'Performance' this fall at the University of Art and Design Offenbach.

David Czesienski (Prinzip Gonzo)zurück nach oben

David Czesienski studierte Regie an der HfS Ernst Busch in Berlin. Während des Studiums entsteht das Theaterkollektiv PRINZIP GONZO (zusammen mit Alida Breitag, Robert Hartmann, Holle Münster & Tim Tonndorf). 2014 entwickelten PRINZIP GONZO mit SPIEL DES LEBENS das Format Open-World-Sandbox-Game-Theatre und versuchen, den ZuschauerInnen ein Maximum an Handlungsfreiheit in ihren Spielwelten zu ermöglichen. Im Rahmen der Doppelpassförderung der Kulturstiftung des Bundes arbeiten sie seit 2015 an der Theaterserie MONYPOLO - Liebe dein System! am Ballhaus Ost Berlin.

Julia Wissert (Freie Theater- und Opernregisseurin)zurück nach oben

Julia Wissert studierte Regie an der Universität Mozarteum Salzburg sowie Drama und Media Arts an der University of Surrey in London. Sie war an verschiedenen Stadt- und Staatstheatern im deutschsprachigen Raum als Regieassistentin tätig und arbeitete dabei unter anderem mit Thom Luz, Anna Bergmann, Christina Rast und Jan-Christoph Gockel zusammen. Sie hat erste Erfahrung in der freien Szene in Salzburg gemacht mit dem Expertentheaterstück „Salzburger Totentanz“ für das sie den Preis der Stadt Salzburg erhielt. Für ihre Diplominszenierung der „Junge in der Tür“ erhielt sie 2015 den Kurt Hübner Preis. In ihrer Diplomarbeit „Schwarz.Macht.Weiß. Eine kritische Analyse der Arbeitsverhältnisse Schwarzer Theatermacher_innen an deutschsprachigen Bühnen“ widmete sie sich dem Thema strukturellen Rassismus an deutschen Bühnen. Julia Wissert arbeitet erfolgreich, als freie Theater- und Opernregisseurin u.a. in Oldenburg, Bamberg und Trier. Derzeit beschäftigt sie sich in zwei Arbeiten mit dem Thema bikulturelle Identität und rassifizierten Konstruktionen von Identität.

Modjgan Hashemian (Choreographin)zurück nach oben

Modjgan Hashemian, Berliner Choreographin- blickt auf eine vielfältige tänzerische und choreographische Vergangenheit zurück. Ihre Tanzstücke basieren auf realen Geschichten, der Auseinandersetzung mit Miss- und Widerständen im sozialen und politischem Kontext. Dabei kombiniert sie dokumentarische Bausteine und sucht nach einer Interpretation dieser Geschichten über die eigene Bewegungssprache mit Fokus auf Interdisziplinarität. Sie arbeitet auf internationaler Ebene, insbesondere im Iran und Irak.

Talking Straight (Performancegruppe)zurück nach oben

Unser Kerngeschäft sind performative Simulationen und immersive Theateraufführungen. Alle unsere Produktionen werden in Fremdsprache (einer erfundenen mitteleuropäischen Sprache) oder in anderen zerstörten Sprachen dargeboten. Ähnlich wie bei Simulationen, die medizinisches oder militärisches Personal auf einen eventuellen Ausnahmezustand vorbereiten sollen, emulieren wir Standardformen des sozialen Austauschs und erklären somit den alltäglichen Normalfall von Sexismus, Rassismus und Klassenherrschaft zur Katastrophe. Konferenzen, Coaching-Seminare und religiöse Rituale auf Fremdsprache sind Beispiele unseres breiten Portfolios, ebenso wie das 2015 beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens herausgebrachte TALKING STRAIGHT Festival, das ein internationales Theaterfestival für die exotische Kunst weißer Menschen in Mitteleuropa simulierte. Das Festival bot ein achtstündiges Programm aus Aufführungen, Künstler_innengesprächen und Workshops komplett auf Fremdsprache und wurde ausgezeichnet mit dem „Preis der Autoren“.

Swoosh Lieu (Performancekollektiv)zurück nach oben

SWOOSH LIEU sind Theatermaschinistinnen - Spezialistinnen in einem Gewerk, Agentinnen der Mittel des Theaters. Sie arbeiten an der Konstruktion einer Theatermaschine, die zugleich Produkt und Produktionsweise ist. Das feministische Performance und Medienkunst Kollektiv schafft temporäre Räume und Bilder in Echtzeit und thematisiert dabei gleichermaßen die Herstellung dieser, um den Ort des Theaters für gesellschaftspolitische Analogien zu öffnen, die aber stets mit seinen Mitteln verhandelt und erfahrbar gemacht werden.

Swoosh Lieu wurde 2009 von Johanna Castell, Katharina Kellermann und Rosa Wernecke am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen gegründet. Nachdem in der Produktion Everything but Solo (2012) die bühnentechnische Apparatur der Blackbox vier Tänzerinnen choreografierte, sie in The Factory – eine Besetzungsprobe, eine Fabrikbesetzung als Form der künstlerischen Aneignung erprobten (eingeladen zur Tanzplattform 2014), folgte mit Stages of work – ein offener Umbau, eine Kollaboration mit der technischen Crew des Mousontums, die der Ästhetik von Arbeit nachspürte (April 2014).

Ihre neue Produktion Who cares?! - eine vielstimmge Personalversammlung der Sorgetragenden ist der erste Teil der Trilogie What is the plural of crisis – ein performativer Krisenbericht in verteilten Rollen, in der das Kollektiv die Auswirkungen der sogenannten Finanzkrise untersucht und Texte und Techniken des Theaters im Austausche mit Akteur_innen versucht zu aktualisieren. Für diese Trilogie kooperiert das Kollektiv mit weiteren Künstlerinnen.

Lara-Joy Hamann und Markus Schäfer (Markus&Markus)zurück nach oben

Markus&Markus ist ein Theaterkollektiv aus Hildesheim. Lara-Joy Hamann hält den Laden zusammen, sowohl künstlerisch, als auch organisatorisch. Katarina Eckold dreht alle Videos, schneidet sie und ist auch sonst für die Bildgestaltung in jeglicher Hinsicht verantwortlich. Markus Schäfer kommuniziert gern, entwickelt Konzepte und performt. Markus Wenzel, der meist eher im Stillen vor sich hintüftelt, schreibt den ein oder anderen Text und performt auch. Alle vier sind leidenschaftliche Investigateure und stehen als Markus&Markus seit 2011 für eine ureigene Form politischen Theaters, pennälerhafte Penetranz und radikale Perfektionslosigkeit. Die Aufführungen, in denen die Grenze zwischen Inszenierung und Realität völlig aufgelöst wurde, lösten öffentliche Debatten aus. Die Arbeiten zeichnen sich aus durch eine intensive Investigation, deren Ergebnis eingefangen auf der Videoebene einen elementaren Baustein der Inszenierungen bildet. Es interessiert das Kollektiv jedoch nicht, eine Realität abzubilden, stattdessen ist der Theaterkontext für den Zugriff auf die Realität entscheidend – Fakt und Fiktion liegen dichter zusammen als bei X-Factor: Das Unfassbare von Jonathan Frakes.

Dmytri Kleiner (Software Developer)zurück nach oben

Dmytri Kleiner is a software developer and political econonomy researcher, focused on the field of communication technology.

Dr. Hanna Engelmeier (Freie Autorin / Goethe Universität Frankfurt am Main)zurück nach oben

Hanna Engelmeier ist wissenschaftliche Koordinatorin und Postdoktorandin im Kolleg Schreibszene Frankfurt. Poetik, Publizistik und Performanz von Gegenwartsliteratur an der Goethe Universität Frankfurt am Main. In diesem Jahr war sie Research Fellow am IFK Wien, arbeitete zuvor als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Bochum und Weimar, wo sie 2012 auch Fellow am Kolleg Friedrich Nietzsche war. Sie studierte Kulturwissenschaft und Philosophie in Münster, Berkeley in Berlin, wo sie auch promoviert wurde. Hanna Engelmeier arbeitet als freie Autorin, hauptsächlich für den Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken, aber auch für die taz, DIE ZEIT und andere Publikationen. Ihre Dissertation Der Mensch, der Affe. Anthropologie und Darwin Rezeption in Deutschland, 1850-1900 ist dieses Jahr im Böhlau Verlag erschienen; momentan arbeitet sie an einem Projekt über Trost in und durch Literatur und einem Essay-Album über die BRD nach 1977.